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Wohnungsbrand mit 3: Heim, Drogen, Alkohol, kalter Entzug - wie er heute kämpft #86 Torsten

Shownotes

Triggerwarnung In dieser Folge geht es um einen Wohnungsbrand in der Kindheit, sichtbare Brandfolgen, Mobbing, psychische Belastung, Drogenkonsum, Suchtverhalten, Alkoholmissbrauch, Klinik- und Polizeieinsätze sowie depressive Phasen. Hör die Folge nur, wenn du dich stabil genug fühlst. Brich ab, wenn du merkst, dass es dir zu viel wird.

Torsten hat als Kleinkind einen Wohnungsbrand überlebt. An den Brand selbst hat er keine eigenen Erinnerungen, aber die Folgen begleiten ihn bis heute, körperlich und mental. In dieser Folge erzählt er, wie es war, jahrelang nicht zu Hause zu leben, in Einrichtungen aufzuwachsen und früh nach Zugehörigkeit zu suchen. Als die erste Liebe scheitert, rutscht er in Drogenkonsum, verliert den Halt und später auch die Perspektive auf Schule und Abschluss.

Torsten spricht offen über kalten Entzug, Ersatzhandlungen wie exzessives Zocken und Alkohol und darüber, wie sehr Blicke und Kommentare von außen sein Selbstbild prägen. Es geht um Scham, um den Wunsch nach Normalität und um kleine, echte Schritte zurück ins Leben.

wohnungsbrand #brandverletzungen #selbstwert #mobbing #psychischegesundheit #traumafolgen #jugendhilfe #heimkind #internat #drogen #sucht #entzug #alkoholprobleme #depression #therapie #mentalhealthawareness #neuanfang #prävention

Zeitstempel: 0:00:00 – 0:01:44: Triggerwarnung & Intro 0:01:44 – 0:04:14: Vorstellung von Torsten und Thema, Einordnung, keine Erinnerung an den Brand, Startpunkt Jugend 0:04:14 – 0:07:44: Internat und WG, erste Liebe, Absturz, Einstieg in Drogen 0:07:44 – 0:09:30: Konsum eskaliert, Schule bricht weg, Rauswurf aus der WG 0:09:30 – 0:12:52: Warum er Bezugspersonen suchte, Distanz zur Familie, Jugendamt 0:12:52 – 0:18:23: Rückkehr nach Hause, kalter Entzug, „endlich frei“ und trotzdem Sprachlosigkeit 0:18:23 – 0:22:20: Zocken, Corona, Abbruch BFW, Motivation und Neustart-Versuche 0:22:20 – 0:26:34: Alkohol, Abstürze, Klinik und Polizei, Wunsch nach Job und Stabilität 0:26:34 – 0:31:41: Öffnen nur mit Alkohol, Haltung zu Therapie, erster Schritt: Konsum reduzieren 0:31:41 – 0:41:06: Leben mit Blicken, Hoodie als Schutz, Mut durch Torina, Zukunftswunsch


Torinas Instagram: https://www.instagram.com/torina.friedrich/

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Transkript anzeigen

00:00:01: Also mit zwölf, dreizehn.

00:00:04: Da habe ich angefangen normale Kippen zu rauchen und dann war es auch noch Cannabis.

00:00:09: Zu dem Zeitpunkt natürlich noch illegal.

00:00:11: Dann später als ich so Richtung fünfzehn gekommen bin, war das erste Mal Teile, also MDMA.

00:00:18: da ist ja sonst irgendwas drinnen.

00:00:20: Der war auch in Eimer als wir was hatten.

00:00:22: Das war aus dem Darknet, da waren auch Heroin drinne, da war ich dann nicht mehr so stolz.

00:00:26: Es hat mich auf ein bisschen wach gerüttelt.

00:00:27: Dann noch Crystal Meth und Kokain

00:00:33: Trigavano.

00:00:34: Bevor wir beginnen, möchten wir Dich auf etwas Wichtiges hinweisen – uns in Deine Sicherheit und Gefühle wichtig!

00:00:40: Wir möchten gewährleisten, dass Du Dich während des Höhrens unseres Podcasts wohl fühlst und keine unerwarteten Auslöser erlebst.

00:00:47: In dieser Episode werden wir Themen ansprechen die für einige Höhrende verstörend sein könnten.

00:00:52: Zu Beginn der Folge stellen wir das Thema vor.

00:00:54: Falls du denkst, daß das genannte Thema für dich persönlich belastend sein könnte dann möchten wir dich bitten, die Folge direkt zu beenden.

00:01:05: Stell dir vor, du kommst in einen Raum.

00:01:08: Vor dir sitzt ein Mensch und du hast keine Ahnung wer das ist.

00:01:11: Das passiert mir in jeder

00:01:13: Folge

00:01:13: bei unserem Podcast von Bohne zu Bohne.

00:01:16: Mein Name ist Charlotte und ich weiß vorher nichts über unsere Gäste.

00:01:20: Kein Name, keine Information, keine Themen.

00:01:23: Also werden meine Fragen auch deine Fragen sein.

00:01:26: Ich bin Sanya und ich suche die Gäster.

00:01:28: Je achte ich darauf dass es Menschen mit ehrlichen

00:01:31: berührenden

00:01:32: und bewegenden Geschichten sind

00:01:34: Und genau

00:01:34: die wollen wir mit euch teilen.

00:01:36: Bist du bereit, gemeinsam mit Charlotte neue Geschichten kennenzulernen?

00:01:54: Hi Thorsten, schön dich kennenzulernen.

00:01:56: Ich hab deine Schwester schon kennengelernt, Turina!

00:01:58: Das war ein sehr angenehmes Gespräch und deshalb freue ich mich heute, dass du auch ein Teil unseres Podcasts bist.

00:02:04: und dementsprechend würde ich fragen...ich weiß gar nicht müssen wir die ganze Geschichte von Anfang an noch mal intensiv besprechen oder sollen wir die Kurzfassung machen?

00:02:13: Äh, ich habe eh keine Erinnerung so richtig an den Wohnungsbrand da ich ja erst drei Jahre alt war.

00:02:17: Das heißt eigentlich, das was Torina gesagt hat kann ich halt nicht sagen.

00:02:21: Also es ist quasi die Geschichte so.

00:02:23: Okay also wo würdest du denn bei deiner Geschichte gerne starten wollen?

00:02:28: Ja ich wollte den Leuten draußen vielleicht auch zeigen wie's mir so ergangen ist.

00:02:33: Sehr

00:02:34: gerne!

00:02:34: Weil

00:02:34: man sieht ja sehr oft online dass Torina die präsentiert sich ja öfters und ich bin eher im Schatten quasi... will auch eigentlich gar nicht so weit gehen, aber ich dachte vielleicht ist es einfach auch besser für meinen Selbstbewusstsein der Welt mich zu präsentieren.

00:02:51: Woran erinnerst du dich denn als erstes wenn Du sagst Du hast gar keine Erinnerung mehr an den Wohnungsbrand?

00:02:57: Ich bin damals in unserem Mehrfamilienhaus in Leipzig einfach so aufgewacht.

00:03:02: Ich glaube das war mit sechs und das war quasi dann einfach mein Leben.

00:03:07: also ich bin aufgestanden wie ein ganz normaler Junge Aber ich hatte keine rückwirkende Erinnerungen.

00:03:13: Also quasi das war das Einzige, was ich wirklich hatte in dem Moment.

00:03:17: Haben dir deine Eltern oder auch Torina erklärt, was passiert ist?

00:03:24: Schwierig zu sagen... Ich glaube dass es dann mit der Zeit so kam, dass drüber gesprochen wurde also was passiert is und ich wollte ja auch immer erfahren wie's dazu kam was passiert iis und Torina hat mir halt auch öfters gesagt, was dann passiert ist.

00:03:41: Wie sie es in Erinnerung hat?

00:03:41: Dann hab ich von meiner Marm noch das gehört wie sie es an Erinnerungen hat.

00:03:45: Mit meinem Vater habe ich jetzt nicht so wirklich in den ganzen Jahren drüber richtig gesprochen.

00:03:50: Was möchtest du oder wo sagst du?

00:03:52: in welcher Altersspanne sollen wir starten in deiner Geschichte?

00:03:56: Ich weiß nicht was so interessant für die Leute draußen ist aber ich glaube so diese Jugendzeit, die ist glaube ich der Spannte oder so Das wo ich mich nicht selber richtig gefunden habe Was glaube ich wichtig wäre, den Leuten draußen zu zeigen?

00:04:12: Okay.

00:04:12: Wie alt warst du da?

00:04:14: Ich

00:04:14: glaube wir fangen mit neun an.

00:04:17: Da bin ich in eine Jugendeinrichtung gekommen – in einen Internat.

00:04:21: Dort habe ich vier Jahre lang gelebt.

00:04:25: Das Internat hat zum einer damaligen Schule gehört und ja, da war eigentlich noch alles fit.

00:04:31: Also ich hab immer versucht halt damit umzugehen und zu leben.

00:04:35: Aber es wurde halt, umso älter mann geworden, wurde das immer schwieriger.

00:04:38: Weil dann so ab dem zwölften Lebensjahr bin ich in eine andere Jugendeinrichtung gekommen weil's in der Alten nicht geklappt hatte.

00:04:47: und dann kommt ja auch bei den Jungs meistens so ne alle werden Pubertät und so und Dann geht man auch in Richtung Liebe.

00:04:55: Und da war es irgendwie so schwer Dass ich dann irgendwie die Kontrolle verloren habe darüber zu entscheiden wie lebe ich jetzt weiter?

00:05:04: Ich glaube, die Liebe hat mich einfach so runtergezogen.

00:05:07: Weil es nicht geklappt hat und ich mir das gewünscht hatte... ...dass ich mich dann selbst verloren

00:05:12: habe.".

00:05:12: D.h.,

00:05:13: du hattest dich verliebt aber das hat mit dem Mädchen da nicht funktioniert?

00:05:17: Das hat mit den Mädchen nicht funktioniert ja!

00:05:19: Und das hatte ich dann mental so runter gezogen?

00:05:22: Ja weil man wünscht sich eine Person, mit der man alles teilen kann, die für einander da sind.

00:05:31: Aber die hatte ich halt nie.

00:05:32: Und ich glaub, das hab' ich gesucht die ganzen Jahre lang.

00:05:36: Und es hat halt einfach nicht geklappt und ich glaube, dass war dieser Zeitpunkt wo bei mir der Downfall war... ...und dann habe auch noch den falschen Kollegen kennengelernt in der Schule.. ..und dann ging's halt los mit Roggen!

00:05:49: Wenn du sagst, du warst mit Zwölf das erste Mal verliebt, denn finde ich das gar nicht so ungewöhnlich.. ..auch dass diese Liebe manchmal gar nicht erwidert wird.

00:05:56: mit zwölf Jahren?

00:05:58: Was meinst Du, hat das in dir... Bewirkt, was es bei anderen nicht bewirkt hat.

00:06:02: Was habt ihr in dem Moment mehr gefehlt als vielleicht bei anderem gefehlet?

00:06:08: Schwert zu sagen, weil ich hab mich auch über die Jahre verändert.

00:06:11: Ich glaub damals war's halt einfach wirklich dieses ... Ich hab ne Bezug per Person gesucht und ja, die habe ich halt quasi mit ihr gefunden.

00:06:22: aber ihre Ablehnung war halt das Ding ist mir zwölf.

00:06:25: da ist man noch ein bisschen ehrlicher als wenn man mit heutzutage.

00:06:27: dann sagt nee, ich finde jetzt nicht attraktiv oder Ich finde das und du bist einfach nicht mehr Typ so, ne?

00:06:34: Das sagt man heutzutage.

00:06:36: Damals war's aber nee, du bist hässlich.

00:06:38: Nee ich lieb dich nicht und das ist halt ein harter Schlag ins Gesicht quasi.

00:06:43: Und ich dachte eigentlich dass ich mich mit dieser Person sehr gut verstehe... ...und darum war es halt noch härter dieser Schlag halt quasi der mich dann aus der Bahn geworfen hat.

00:06:54: Du hast gerade eben gesagt, dass du deinen angefangen hast Drogen zu konsumieren.

00:06:58: was für Drogen waren das?

00:07:00: Also mit zwölf, dreizehn.

00:07:05: Da war hab ich angefangen normale Kippen zu rauchen.

00:07:08: dann war es auch noch Cannabis Zu dem Zeitpunkt natürlich noch illegal.

00:07:12: Dann später als ich so Richtung fünfzehn gekommen bin war das erste mal Teile also MDMA da ist ja sonst irgendwas drinnen.

00:07:21: da war auch in einmal als wir was hatten Das war ausm Darknet da waren auch Heroin drinne.

00:07:25: da war ich dann nicht mehr so stolz.

00:07:26: Es hat mich ein bisschen wach gerüttelt.

00:07:29: Dann noch Crystal Meth und Kokain.

00:07:32: So das waren die vier, fünf Drogen, die ich hatte.

00:07:36: Und du hast damit in welchem Alter angefangen?

00:07:39: Also die erste Droge habe ich mit dreizehn glaube ich konsumiert.

00:07:42: Das war krass!

00:07:43: Und das hat auf der Schule oder dem Internat auf dem Du warst es hat einfach so easy funktioniert und da hat das keiner mit gekriegt?

00:07:51: Ja also man hat natürlich mitbekommen.

00:07:55: Man merkt ja wenn Mensch der eigentlich gestern noch normal kommt auf einmal übeln mit roten Augen in die WG kommt.

00:08:02: Und in der WG war es halt so, also dieses Internat damals.

00:08:07: Diese WG hatten eins gemeinsam und das waren diese Ausgangssperre.

00:08:09: Das heißt man musste vor zweiundzwanzig Uhr zu Hause sein am besten auch schon beim Armbrot weil man musste noch nach dem Armbrott seine Pflichten quasi erlegen wie zum Beispiel Badputz und Küche machen oder irgendwas.

00:08:22: Ich habe angefangen dann halt... Anfangs ging's nur alles gut mit Gras, mit Teile.

00:08:28: Das hab ich einfach so einen Wochenende gemacht wenn man Freizeit hatte und später als dann Richtung CrystalMef ging, das war so da ich angefangen glaube ich.

00:08:37: Also das erste mal wirklich gezogen.

00:08:39: CrystalMelf hatte ich vor meiner Abschlussprüfung in Geografie.

00:08:43: ja das war halt... CrystalMeth hat mich halt wirklich absolut rausgezogen.

00:08:48: Ich habe meinen ganzen Abschuss dadurch nicht bekommen weil ich halt dann abgängig war.

00:08:53: Ich war nicht mehr in der WG, ich war nicht regelmäßig während der Schule Ich hab's doch versucht, aber es ging halt einfach nicht.

00:08:59: Weil irgendwie dein Kopf immer gesagt hat ich habe heute keinen Bock und so habe ich mir quasi meine Zukunft damit ein bisschen verbaut.

00:09:07: und das hat mich dann auch wieder wachgerüttelt als DWG gesagt hatte wir sind nicht dein Hotel du musst jetzt DWG verlassen.

00:09:17: und das war mit siebzehn nachdem ich meinen Abschluss verkackt hatte.

00:09:20: und da hieß es dann entweder ich gehe auf die Straße oder zurückzumutieren in den Haushalt.

00:09:25: Und bei Mutti gibt es aber keine Drogen und da ist sie auch definitiv strenger, als die Wege gehen.

00:09:30: Was haben dir die Drogen gegeben?

00:09:32: Oder was hast du dir erhofft durch die Drohung zu bekommen?

00:09:35: Anfangs war's nur der Rausch.

00:09:36: Er hatte ja Liebeskummern bei Kras.

00:09:38: Da war's einfach mal abschalten.

00:09:42: Auch ab und zu heutzutage küffe ich ab und zunoch ein, zwei Mal.

00:09:46: Einfach mal um den Alltag Stress zu vergessen.

00:09:50: Aber durch die Härte mit Drogen irgendwie... Ich habe mich einfach glücklich gefühlt und ich dachte, diese acht Stunden oder sechs Stunden je nachdem was es für eine Wirkung hatte.

00:10:00: Das war quasi mein Ausweg, meine Realitätsentzug so etwas, das ich heute zum Beispiel mit zocken

00:10:06: habe.".

00:10:07: Du hattest auch gesagt dass du dir eine Bezugsperson gewünscht hast?

00:10:10: Und danach hast du gesagt, du bist an falsche Freunde gekommen.

00:10:13: Würdest du sagen, dass dieses falsche Umfeld, diese falschen Freunde deiner neuen Bezugperson wurden?

00:10:20: Ja... Der Kumpel, er hatte irgendwas an sich.

00:10:25: Er hat quasi sein Leben gelebt und es hat mich irgendwie inspiriert und fasziniert.

00:10:30: Und dann dachte ich mir halt... Es wäre halt auch cool damals, weil man wollte mal cool zu sein, man wollte mit dem und dem angeben und alles.

00:10:36: Und so war das in der Freundesgruppe bei uns.

00:10:38: Wir hatten einen Reichen, der angegeben hat mit seinen Sachen, wir hatten jemanden, der überhaupt nicht zur Schule ging und dann auf Cool getan hat.

00:10:44: Dann gab's halt noch... ...und ich war der Beste von allen!

00:10:50: Zudem wurde ich wirklich hoch gesehen.

00:10:54: Der war immer quasi auch irgendwann ging, er hat zwar irgendwann mitgemacht aber als es früh ausgestiegen hat dann gesagt ne das gebe ich mir auch nicht mehr.

00:11:03: und an dem Zeitpunkt habe ich dann auch schon gezweifelt und auch überlegt und nachgedacht und jetzt ist quasi auch weg.

00:11:13: wir haben keinen Kontakt mehr.

00:11:14: so richtig Ich glaube, dass er mir mit seiner Sichtweise quasi auch ein bisschen rausgeholfen hat.

00:11:20: Weil ... wäre er nicht gewesen und wär ich bestimmt immer noch in der Sucht, weil ich die ganze Zeit an D-Fest halte.

00:11:28: Das heißt du hast als einen deiner engsten Bezugsperson gezweifelt?

00:11:32: Oder an dem Konsum der Drogen?

00:11:34: oder wie können wir

00:11:35: uns das besprechen?

00:11:35: Nein, ich hab nicht eigentlich gezweifelten.

00:11:37: Weil ich wusste, es ist wirklich relativ netter.

00:11:40: Aber das waren bei ihm einfach die Drogen.

00:11:43: An den Drogen habe ich gezweiffelt.

00:11:45: Er hat sich halt verändert wegen den Drogen.

00:11:48: Und dann hab ich an ihn gezweifelt, aber eigentlich war ein *** und ich quasi wie Brüder in der Zeit.

00:11:53: Deswegen war ich immer dabei.

00:11:55: Warum hast du Bezugspersonen nach außen gesucht?

00:12:00: Oder ... Lass mich die Frage anders stellen.

00:12:04: War deine Familie oder auch deine Schwester, die ein ähnliches Leid durchgemacht hat keine Möglichkeit als Bezugsperson zu sehen?

00:12:12: Ich glaube, was am schwersten war, war einfach wegen der WG und dem Internat.

00:12:17: Weil wenn man so bedenkt... ich war acht, neun Jahre nicht zu Hause quasi nur an Beurlaubungstagen mit das meistens aller zwei Wochen war es zum Beispiel beim Anfang in der WGA.

00:12:26: Alle zwei Wochen des Wochenende, das sind halt zwei drei Tage Und dann sieht man halt kein mehr.

00:12:31: so.

00:12:31: und ich glaube dass ich wurde einfach quasi damit dieser WG-Zeit einfach von Zuhause auch einfach weggerissen Und konnte mich ja dann quasi auch nicht öffnen, weil ich quasi ... Das hat sich auch fremd angefühlt wenn man einfach wieder zu Hause war.

00:12:44: Man wusste das ist seine Familie hier aber es war doch irgendwie fremden.

00:12:48: Warum bist du in diese WG gekommen und in dieses Internet?

00:12:53: Mir wurde damals zum Jugendamt gesagt dass es an meinen offenen Bunden hier liegt Weil sie damals nicht zugegangen sind.

00:12:59: Ich glaub da nicht so richtig dran.

00:13:00: Ich glaube es waren eher die ein oder ab und zu blauen Flecken Die ich mitgebracht hatte in der Schule.

00:13:07: Du hast ja jetzt gesagt, dass du die offenen Wunden hattest und es wurden Blauflecken festgestellt von der Schule.

00:13:13: Hatte dich eine Lehrerin darauf angesprochen das du Blaufflecken hörst?

00:13:17: Mein Kunstlehrer, unser Schulleiter damals Herr Kuhn, hat das einmal gesehen, als ich ein Kunstamt hier vorbeigelaufen ist und hat mich dann gefragt... Und ich habe ihm gesagt, ich bin einfach gegen den Ecke zu Hause an mein Bett gelaufen.

00:13:32: Ja, war halt nicht so aber Ich wollte halt niemanden in schlechte Licht werfen.

00:13:38: Okay, und nachdem das passiert ist, wurdest du letztendlich aus deiner Familie wegkommen?

00:13:44: Also in meiner Erinnerung genauso nach diesen blauen Fleckenvorfällen und so wurde mir vom Jugendamt auch einfach gesagt die Wunden sind es.

00:13:52: Ich selber habe einfach in meinem Kopf immer gesagt, dass waren einfach die Blauen Flecke.

00:13:56: also dachte ich mir halt bei offenen Wunden hat jeder vielleicht mal ob jetzt zugehen oder nicht ist ja jetzt nicht so schlimm.

00:14:03: Aber Blau Flecke, da ist er das Jungdammt immer ganz schnell da.

00:14:07: Du hattest gesagt dass deine Familie dir in dem Moment ein bisschen fremd war?

00:14:11: Du wusstest es ist deine Familie aber es war trotzdem irgendeine Befremdlichkeit da.

00:14:17: Hattest du dann den Eindruck, dass die WG weniger fremt war?

00:14:22: Natürlich schon ja!

00:14:23: Also man hat ja auch in der WG einen Bezugsbetreuer.

00:14:26: quasi jedes Kind und ich hatte da in den ganzen Jahren drei Wechseln.

00:14:31: Held war vertrauenswürdig, habe ich auch Vertrauen aufgebaut.

00:14:38: Aber es ist halt quasi trotzdem nicht zu das was du hin willst ne?

00:14:43: Weil das Ding ist diese Leute passen quasi auch auf dich irgendwo und na klar kann man ihnen vertrauen und nicht schon etwas sagen.

00:14:49: aber so ganz private Sachen das ist ja dann nichts für ihn so weil wenn's irgendwann wieder irgendwas is muss er erst ja auch dann weiter sagen an irgendwen

00:14:59: Hattest du denn das Gefühl, dass die WG wirklich dein Zuhause zu Hause war oder hast du dich dann zu irgendeinem Ort mehr zugehörig gefühlt?

00:15:10: Ich muss kurz überlegen.

00:15:13: Die WG hat sich natürlich in dem Moment wie das Zuhaushaus angefühlt weil es halt einfach der Ort ist wo ich am meisten war.

00:15:19: Das sei mal dahingestellt.

00:15:20: Zuhaus habe ich mir trotzdem wohlgefühlt immer wenn nicht da war.

00:15:23: Ich hab mich natürlich gefreut zu Hause zu sein.

00:15:25: War einfach nicht die ganze Zeit jeden Tag da.

00:15:27: Da konnte ich auch einfach mal abschalten, hatte meine eigenen vier Wände.

00:15:36: Ansonsten war es eigentlich meistens draußen in den Wäldern oder so wenn ich mit Freunden unterwegs war dort halt ein bisschen was gemacht habe oder so.

00:15:44: Da hab' ich mich auch immer zu Hause gefühlt weil's einfach so ruhig war.

00:15:48: Wärst du gerne bei deiner Familie zuhause gewesen?

00:15:51: Definitiv ja!

00:15:53: Hast Du das auch mal verbalisiert?

00:15:56: Wir haben darum gekämpft dass ich immer wieder nach Hause komme aber ist da leider nicht geklappt.

00:16:00: Das heißt also, bis zu welchem Alter warst du dann nicht in Kontakt mit deiner Familie?

00:16:06: Was würdest du sagen?

00:16:07: Also ich hatte diese Beurlaubung.

00:16:09: Ich war schon in Kontakt die ganze Jahre mit meiner Familie aber halt nicht das was ich mir hätte gewünscht.

00:16:15: Ich hätte gerne die ganzen neun Jahre, die ich in der WG gelebt habe.

00:16:17: Hätte ich gerne zu Hause verbracht bei meiner Familie und jetzt gerade versuche ich es ein bisschen aufzuholen.

00:16:25: Du hattest erzählt, dass du in der WG viele Drogen konsumiert hast.

00:16:28: Was deine Mutter dir bei dir zu Hause gar nicht erlaubt hat?

00:16:33: Wie hat sich das denn angefühlt?

00:16:34: Du musst es ja irgendwie entzügig gewesen sein?

00:16:38: Ich hab tatsächlich einen kalten Zug gemacht von ganz allein und war eh quasi dieses einfach beim Hilfeplan Gespräch auf der Straße oder halt.

00:16:49: du kannst endlich nach Hause gehen Als Mutti gesagt hat, sie lässt mich nicht auf der Straße.

00:16:56: Ich komme nach Hause aber dafür gibt es keine Drohungen mehr.

00:16:59: Ich habe das natürlich angenommen.

00:17:01: Das war was ich mir immer erhofft hatte wo ich eigentlich die ganze Zeit sein wollte und... Es waren eine Befreiung quasi für mich.

00:17:10: Die Folgen davon waren halt auch ein bisschen... Es war hart, der kalte Entzug.

00:17:16: Ich muss auch ehrlich gestehen ab und zu wenn ich mal draußen mit Freunden war hab' ich vielleicht eins oder zweimal wieder gemacht Alleine.

00:17:22: daran habe ich auch gemerkt, ich brauche es gar nicht.

00:17:26: Also jetzt absolut bin ich schon seit zwei drei vier Jahren glaube ich komplett chemofrei also nur noch wirklich ab und zu mal gelegentlich krass

00:17:35: Als du bei deiner Mutter gelebt hast.

00:17:38: Du musst ja oder ich kann mir vorstellen dass du lange Zeit darüber die Vorstellung gemacht hast Träume gehabt hast wie's wohl ist wenn du Bei deiner mutter dann bei deine schwester aufwächst.

00:17:47: Wie war denn das gefühl als du dort wieder warst?

00:17:50: Ich muss das erstmal.

00:17:51: also ich musste auch erst einmal verarbeiten Weil es war halt wirklich einfach das Ziel, wo wir die ganze Zeit schon hin wollten.

00:17:58: Und dann endlich zu wissen meine Sachen zu nehmen und endlich nach Hause zu fahren.

00:18:04: Das war glaube ich eines der schönsten Gefühle in meinem Leben.

00:18:08: Als ich dann endlich Zuhause angekommen bin, ich wusste, ich muss nicht mehr am Sonntag gegen zwanzig Uhr in die WG fahren... Ich hatte einfach mehr Freiheiten quasi!

00:18:16: Also was soll ich frei halten?

00:18:17: Aber ich habe mir ein freier Gefühl, nicht mehr so eng aneinander gekettet

00:18:23: Hattest du das Gefühl von Geborgenheit, was aufkam?

00:18:26: Geborganheit in welcher Hinsicht.

00:18:28: Und jetzt war deine Familie ja da und du konntest deinen Leid und deine Sorgen die du ja hast im Alltag mit deiner Familie teilen.

00:18:36: Das ist so ein bisschen das was du davor gesucht hattest oder nicht?

00:18:39: Ja,

00:18:39: das Ding ist dass man halt jetzt in diesem Alter dann gewesen ist wo man eigentlich nicht mehr drüber reden würde wollen gesucht habe, ist tatsächlich nicht für eigentlich einfach frohe Hähme zu sein und ich wollte es einfach nicht kaputt machen indem mich jetzt irgendwie noch mal versuche irgendwas aufzugreifen was schon lange her ist.

00:19:02: Ich meine ich hab ja auch in den ganzen Jahren versucht damit abzuschließen Und auch irgendwie gelernt damit zu leben.

00:19:09: Aber auch im Alter hast du die Möglichkeit und den Raum natürlich offen über deine Gefühle und Ängste zu sprechen.

00:19:15: das ist ja nicht so dass man das nur als Kind darf.

00:19:19: Ja aber Sag mir mal als junglicher, man spricht nicht gerne über Gefühle.

00:19:23: Also da spreche ich dann schon mit meinen Homies drüber entweder.

00:19:27: Als du bei deiner Mutter eingezogen bist hattest du denn so etwas wie eine Ersatzdroge gefunden?

00:19:34: Ich habe davor schon, als ich zu Hause war immer Playstation gezockt und als ich Zuhause war quasi meine Ersatztroge das zocken.

00:19:43: also es war... Ja, später bin ich dann auch alkohol.

00:19:52: Kannst du uns einen Überblick geben was du mit Zocken meinst?

00:19:55: Also wie lange und wie viel Zeit hast du in dieser Angewohnheit sagt man das?

00:20:01: Wie viel

00:20:02: Spielzeit habe ich quasi?

00:20:04: Ich habe sehr viele Spielstunden gefühlt den ganzen Tag am zocken wenn nicht aufwache direkt.

00:20:09: es war einfach nur zockend.

00:20:11: schlafen gehen essen das war quasi meine Routine.

00:20:14: Würdest du denn sagen, dass das schon ein krankhaftes Verhalten war?

00:20:18: Das Zocken war ... Na ja.

00:20:20: Was heißt Kranken?

00:20:21: Heutzutage zockt aufgeführt wirklich jeder und so.

00:20:24: Ich hatte sehr viel gezockt.

00:20:27: Aber ich würde sagen es war nicht so krass, dass sich eine Spielsucht hat, dass ich Geld ausgegeben habe für Slots oder so.

00:20:33: Also ich hab nur online Spiele gespielt.

00:20:37: Und vielleicht in GTA bin ich slotzichtig aber da ist es auch mit In-Game-Gelten.

00:20:40: also...

00:20:41: Ich stelle mir die Frage, für dich oder du hast vorhin so viel formuliert wie, ja dann habe ich mir einen Abschluss verkackt.

00:20:48: mehr oder weniger war das so deine Aussage.

00:20:51: Durch das stabile Haus oder durch ein stabiles Haushalt was dir dann geboten wurde hattest du nicht das Bedürfnis da vielleicht etwas aufzuholen?

00:21:00: Nachdem ich zu Hause ankam, das ist eine gute Frage.

00:21:04: Ich bin nach dem ich zuhause war und ich war ja noch siebzehn das heißt ich muss ja noch irgendwas machen.

00:21:09: schuldemäßig bin ich dann mit Turina zusammen auf dieses BfW, Berufsförderungswerk gegangen und wir hatten da quasi so ein Jahr Schule noch extra wo ich hätte auch eine Zertifikat bekommen können wenn nicht es abgeschlossen hätte.

00:21:24: Aber du hast es dann da nicht gemacht?

00:21:26: Das Ding also... Ich war jeden Tag da, wie es sich gehört.

00:21:31: Also wirklich, komm mit da!

00:21:32: Ich hab mitgemacht alles.

00:21:33: Dann kam die Corona-Zeit mit diesem Lockdown und dass man alles über Schule heme machen muss.

00:21:37: Und dann hatte ich auf einmal solche Berge an Schulsachen für eine Woche zu Hause liegen... ...und die Videocalls um neun Uhr früh und das wenn man's zuhause, ich war absolut faul und hab nur geschlafen.

00:21:47: Und dadurch habe ich dann halt leider als ich krank war nachdem die Corona Zeit fertig war meinen gelben Schein quasi am vierten Tag abgegeben und man soll ja innerhalb der nächsten drei Tage abgeben.

00:21:58: Und dann haben sie zu mir gesagt, du wirst zwei Monate bevor es zu Ende war rausgeschmissen da wir bei dir keine Motivation mehr sehen.

00:22:07: Und seitdem arbeite ich daran mit dem Arbeitsamt zusammen wieder meine Motivationszufinden und dies auch aktuell dar.

00:22:14: Ich habe jetzt auch wieder einen Termin am zehnten Juli wo es hoffentlich ein neuer Angriff in die Richtung

00:22:19: geht.".

00:22:20: Du hast gerade gesagt dass mit dem Alter von achtzehn der Alkohol mit dazu kam.

00:22:26: Kannst du uns näherläutern, was du da genau meinst?

00:22:29: Ja ich hab die Liebe zum Schnaps.

00:22:31: Hab' ich halt nie... also habe ich nicht richtig verloren.

00:22:33: Die habe ich sogar mehr aufgegriffen quasi und Anfangs war's ab und zu nach Wodka Und dann war es eine Zeit lang Whiskey und nach dem Whiskey... Also sind schon so paar Sachen passiert mit z.B.

00:22:48: Krankenhausaufm halte nach zu viel Alkohol-Konsum Polizei einsetze bisschen, dass ich ans Krankenhaus betgefesselt worden war.

00:22:55: Weil ich halt einfach zu aggressiv oder so war beim Alkohol und seitdem es jetzt am achtundzwanzigsten zwölften letztes Jahr glaube ich war das.

00:23:05: War auch noch mal im Krankenhaus weil ich außerdem mein Whiskey-Klass zu schnell auf dem Tisch gekriegt habe und dann ist mir das in der Hand explodiert Und dann hab' ich hier meine Beugsähne quasi komplett aufgeschnitten.

00:23:14: Es hat gepludert wie Sau ja und seit dem beschränke ich mich dann halt gerade auf Bier.

00:23:23: Es klappt gut.

00:23:23: Ich mache Fortschritte und...

00:23:25: Was gibt dir denn der Alkohol?

00:23:29: Das ist eigentlich eine echt gute Frage, ich weiß es gar nicht so richtig.

00:23:34: Wenn ich Alkohl trinke, ist irgendwie immer noch in meinem Kopf vereinbart das ich irgendwas brauche um einfach mal abzuschalten.

00:23:41: Ich bin ja jetzt zu Hause, bin ja mittlerweile zwanzig aber ich mach irgendwie nichts.

00:23:46: Ich glaube einfach ist auch einfach Dummheit und Langeweile.

00:23:51: Du hast gesagt, du machst jetzt schon oder gehst die ersten Schritte mit dem Arbeitsamt um wieder, ich sag mal, an die richtige Bahn zu kommen.

00:23:59: Was fehlt dir?

00:24:01: Um zu sagen okay heute starte ich.

00:24:06: Ich muss ehrlich sagen, ich habe keine Erfahrung so richtig mit Bewerbungsunterlagen, Bewerbung schreiben wie es und das was Verträge auch zum Beispiel angeht oder irgendwas dass sich da schon auf Hilfe angewiesen bin.

00:24:19: Das Arbeitsamt hilft mir halt quasi, hat mir auch Stellenangewurte gegeben.

00:24:25: Aber ich weiß selber einfach nicht was ich in der Zukunft machen will und wo es mich hinzieht.

00:24:29: Ich wollte damals Feuerwehrmann werden um Leuten zu helfen.

00:24:34: In den Situationen halt um die vielleicht auch zu retten bevor genau das Gleiche passiert wie Turina und mir.

00:24:40: Danach war's Polizeibeamter da diese Kinder jetzt träume.

00:24:45: Dann war es jetzt, als ich erwachsener geworden bin.

00:24:46: Als ich Jugendlich war, war's dann Kfz-Mechatroniker.

00:24:49: Da kann ich aber wegen der Haut nicht mit den Chemikalien und alles arbeiten.

00:24:53: Dann war's in Richtung IT.

00:24:55: Da hieß es dann aber... Ich hätte schon viel früher anfangen müssen zum Beispiel die auch die Computersprache und alles zu lernen.

00:25:01: Und ab dem Punkt war bei mir halt quasi, ich lebe einfach von Tag zu Tag und gucke was der Tag so mit sich bringt.

00:25:06: Was motiviert dich jeden Tag aufzustehen?

00:25:09: Meine Freunde meine Familie und die Hoffnung das ist irgendwann halt Besser läuft.

00:25:16: Was brauchst du, um

00:25:17: sagen zu können heute läuft es besser?

00:25:21: Was ist das besser?

00:25:25: Das Bessere ist wenn alle offener miteinander kommunizieren.

00:25:30: ich weiß mir fällt auch sehr schwer Offener kommuniziert eigene Räume auch zu haben.

00:25:37: also ich bin jetzt auch in dem Alter wo ich langsam über Lege auszuziehen.

00:25:42: Ja, also bei mir ist es auch irgendwie ein bisschen ... Ich muss ehrlich sagen, bei mir fehlt auch einfach im Leben ein bisschen dieser Luxus.

00:25:47: Einfach ein bisschen Geld um halt etwas kaufen zu können.

00:25:51: Um zum Beispiel auch mal in den Urlaub zu gehen oder irgendwas damit die Familie Kompelt mal abschalten kann aus dem ganzen Alltag Umgebung rauszukommen.

00:25:58: Ich meine ich wohne jetzt zwanzig Jahre lang in der Umgebungen von Leipzig.

00:26:02: Hast du das Gefühl dass du dich schon selbst finden konntest?

00:26:06: Ich glaube schon, dass ich einen großen Schritt in den ganzen Jahren gemacht habe mich selbst wiederzufinden Und ich glaube auch, dass ich jetzt vorankomme und das ich mich schon gefunden habe.

00:26:18: Aber ich glaube niemand kann sich so richtig wirklich selbst finden.

00:26:23: also man kann sich nur bis zum bestimmten Grad selbst finden.

00:26:26: es gibt immer irgendwas was im Hinterkopf bleibt wo man immer wieder an sich zweifelt oder irgendetwas.

00:26:32: das sind immer auf manchmal einfach nur Zeiten.

00:26:34: die hab' ich auch manchmal Das sind dann manchmal quasi wie Frauen ihre Tage haben ist das quasi bei mir als hätte ich meine Depression Da bin ich dann irgendwie deprimiert, faul oft zu stehen, da würde ich am liebsten den ganzen Tag einfach nur im Bett liegen bleiben.

00:26:48: So kann man das sich dann halt vorstellen, denken.

00:26:51: Wem erzählst du heute deine Sorgen und deine Nöte?

00:26:53: Gerade wenn du sagst dass du eben diese Tage hast in denen du depressiv bist, wen vertraust du dich an?

00:26:59: Das ist ein absolut guter Kumpel.

00:27:02: von mir habe ich beim Zocken kennengelernt.

00:27:04: tatsächlich Ich hoffe dass es klappt, dass wir uns jetzt nicht weit rauchtreffen.

00:27:09: mit ... kann ich über alles reden.

00:27:11: Also wenn mich wirklich irgendwas stört, ist da mit... kann ich über jeden dumm Scheiß auch einfach quatschen.

00:27:18: Natürlich wünschte ich mir auch dass sich halt einfach nicht nur mit anderen Leuten dann quasi kommuniziert sondern auch mit meiner eigenen Familie.

00:27:27: und ab und zu auch wenn es leider nur unter manchmal Alkohol-Konsum ist öffne ich mich dann auch meine Familie meistens eher Turina an der Stelle.

00:27:37: Was sagst du ihr denn?

00:27:39: Ich schicke hier manchmal einfach so Instagram Reals, wo halt quasi solche Weisheiten quasi mal abgespielt werden und dann schreibe ich manchmal ein Text dazu.

00:27:49: Also das ist halt wirklich meistens wenn ich halt Alkohol konsumiert habe und es ist auch nicht so geil.

00:27:55: Hast du das Gefühl dass du dich ohne den Alkohl nicht öffnen kannst?

00:27:59: Ja.

00:28:01: Woran legt das?

00:28:05: Weil ich immer versucht hab alleine durch mich zu boxen In den ganzen Jahren, ich hatte zwar ... Ich konnte reden mit allen.

00:28:14: Aber am Ende des Tages musste ich ja mit meinen eigenen Dämonen klarkommen und da kam mir keiner helfen.

00:28:20: Man kann mir Ratschläge geben, man kann sagen vielleicht wie ich es besser machen kann.

00:28:23: aber am Ende eines Tages kämpft jeder eigene Mensch mit seinem Problem mit seinen Dämen so und die habe ich halt versucht auch mit dem Alkohol einfach zu bekämpfen und auch mit den Drohungen halt.

00:28:35: Hast du schon mal therapeutisch Unterstützung in Anspruch genommen?

00:28:39: Die hatte ich, als ich jünger war.

00:28:40: Ich glaub mit zwölf, dreizehn sogar.

00:28:42: Als ich in die BG gewechselt habe, hatte auch psychologische Hilfe.

00:28:48: Psychologisch?

00:28:48: Keine therapeutische?

00:28:49: Keintherapeutisch.

00:28:51: Ich bin eingegangen und hab da irgendwelche Tests gemacht also irgendwas am Computer und so was.

00:28:57: Ich kann mich halt wirklich kaum noch dran erinnern weil das Ding ist es waren Zeiten, ich glaube ich hatte insgesamt zwei mal so ein Angehensweise oder einmal Und das war überhaupt nicht meins.

00:29:08: Da hab' ich dann gesagt ne Ich bin leider absolut mittlerweile heutzutage gegen Psychologen und ähnliches.

00:29:14: Warum?

00:29:16: Vielleicht weiß ich mir damals nicht helfen konnten oder weil es einfach wild, also es ist ja Wildwildfremde.

00:29:25: Und da erst mal Vertrauen aufzubauen wenn mein E generell heutzuttage durchs Leben geht und zu jedem Misstrauisch ist dann lieber rede ich damit Turina als mit irgendeinem Psychologin.

00:29:37: Also, wir müssen nur mal unterscheiden zwischen Psychologe und Therapeut.

00:29:40: Wenn du jetzt eine Therapie machst dann würde ja von Grund auf darüber gesprochen werden wie es dir geht?

00:29:46: Und dann wird darüber gesprochen was deine Befindlichkeiten vor zehn Jahren, vor zwanzig Jahren waren, was auch immer und wie's dir heute geht.

00:29:54: Meinst Du nicht dass das zum einen aufarbeiten könnte was dir wiederfahren ist in deiner kompletten Kindheit aber auch gleichzeitig dich unterstützen könnte dass du Stück für Stück dich vielleicht öffnest Weil du lernst ja auch sozusagen den Menschen kennen, bzw.

00:30:09: er lernt dich besser kennen und dadurch kannst du dich vielleicht besser öffnen?

00:30:14: Das wäre vielleicht ein Versuch wert.

00:30:16: aber ich glaube bei mir ist einfach... Ich will es irgendwie nicht Combat aufrücken weil über die gesamten Jahre habe ich versucht damit kennenzulernen so zu leben damit dass ich gar keine Lust hab auf eine Traumatherapie oder generell eine Therapie um noch mal darüber zu reden.

00:30:35: Am liebsten wird es komplett vergessen, ne?

00:30:39: Aber das kann ich nicht und damit habe ich mich abgefunden.

00:30:43: Und da will ich jetzt auch nicht mal dran rütteln und nochmal irgendwas aufholen oder noch einmal drüber reden außer halt dann am Ende vielleicht mit meiner Familie wenn's denen schlecht geht deswegen... ...oder halt wenns mir dann mal schlecht geht wegen desfegen.

00:30:56: Würdest du sagen dass du ein Alkoholproblem hast?

00:30:59: Ja

00:31:00: Wie möchtest du ihn das in Angriff nehmen?

00:31:04: Da ich ja jetzt beschränkt auf Bier nur noch bin, das hat der nicht mehr so viel.

00:31:09: Ich möchte einfach versuchen, in nächster Zeit vielleicht nur am Wochenende einfach was zu trinken und nicht auch mal manchmal.

00:31:16: Also manchmal in der Woche trinke ich ein oder zwei Bier machen.

00:31:18: Das ist ja eigentlich nur zum Ausklinken.

00:31:19: Einfach nur... Jetzt am letzten Wochenende war halt eigentlich quasi mein Sauffochenende das ich mit einem Kollegen hatte und ansonsten Ja, ich versuche halt in der Woche jetzt weniger zu konsumieren.

00:31:32: Dafür haben wir am Wochenend einfach mit Freunden draußen mal ein bisschen abschalten und das ist glaube ich eine gute Gute Idee, die ich habe.

00:31:41: Was gibt dir denn da Alkohol?

00:31:44: Er lässt mich einfach manchmal vergessen, dass draußen Leute mich angucken.

00:31:47: Wenn ich draußen unterwegs bin auf Alkohl-Konsum Dann ist es wie beim Fußball zum Beispiel Ich werde nicht dumm angeguckt, ich kriege keine Blicke von irgendwelchen Leuten zu.

00:31:58: Da wird dann nicht irgendwie während ich jemanden andern sehe, wie er mich anguckt Der nächste angetippt.

00:32:02: und ey guck mal, guck Mal, gucke mal da Oder da laufen hier z.B.

00:32:06: auch Frauen vorbei Und dann sagen sie auch man ist ja hässlich.

00:32:11: Also was vergesse ich einfach, wenn ich dann draußen mit Freunden feiern bin und in Alkohol konzentriert habe.

00:32:16: Torina hatte auch davon erzählt, dass sie Schwierigkeiten hatte davon durch die Blicke der Gesellschaft damit zurechtzukommen.

00:32:23: Würdest du sagen, dass du da genauso große Schwierigkeiten hast wie Sie?

00:32:29: Ich glaube das ist wirklich die größte Schwierigkeit und Herausforderung auch draußen sich so zu zeigen und deswegen habe mich auch enorm Respekt vor Torina dass sie sich so öffentlich zeigt, weil ich das absolut gefühlt nicht könnte.

00:32:42: Also diese Plicke, diese Kommentare jedes Mal von den Menschen macht einen einfach noch mehr fertig.

00:32:49: dann am Ende.

00:32:52: Was würdest du dir denn wünschen wie du im Alltag sein könntest?

00:32:56: Was würdest du dir wünscht wenn du einfach rausgehst?

00:32:59: Ich wünschte keine Kapuze mehr tragen oder kein Hoodie mehr tragen Ohne Angst haben, dass mich die Leute einfach mit dem nacken Finger auf mich zeigen und mich dann dumm angucken.

00:33:11: Also es ist halt leider... Die Gesellschaft ist halt nicht mehr so ne?

00:33:15: Da wird man halt leider angeguckt und da gibt's auch dumme Kommentare.

00:33:19: Das heißt du würdest dir wünschen, einfach du sein zu dürfen.

00:33:24: Was braucht das dafür?

00:33:26: Ist halt schwierig zu sagen von den Menschen und selbst mir Selbstvertrauen Weil ich nehme mir das schon gerne zu Herzen was andere Menschen auch sagen Auf manche, wenn ich merke das sind wirklich absolut die quasi Hater.

00:33:40: Dann gebe ich da auch ein Scheiß drauf auf Kommentar oder irgendwas.

00:33:44: aber wenn du halt draußen rumläufst und wirklich alle zwei Sekunden irgendwer auf dich guckt oder mit den Fingern den anderen anstopft und sagt ey guck mal da und dann ist man auch innerlich wütend und dann verstecken wir sich lieber einen statt die ganze Zeit diese Wut in sich zu behalten.

00:33:59: weil damals hätte ich auch am liebsten einfach mal zugehauen einfach wirklich für die Kommentare oder so, oder für die Gesten, die die gemacht haben.

00:34:08: Das macht halt einfach mit dem Mensch fertig und es ist schade zu sehen dass andere Menschen leider andere auch einfach fertig machen.

00:34:14: Torina schafft das ja in der Öffentlichkeit zu sein und diesen Mut zu haben.

00:34:18: Warum fehlt er dir?

00:34:23: War das eine schwierige Frage?

00:34:25: Ich habe dann nicht so drüber nachgedacht.

00:34:27: Es war einfach... Einfach dieses Ich will eigentlich nicht im öffentlichen Leben stehen.

00:34:35: Also ich will mich zeigen draußen, also ich will ganz normal rausgehen können.

00:34:38: aber ich werde jetzt nicht mich im öffentliche Leben eigentlich so kommen mit präsentieren.

00:34:43: Aber wenn man das halt quasi dann nicht macht... ...ich habe irgendwie das Gefühl bei Turi hat sich das auch ein bisschen verbessert dadurch dass sie im öffentlichem Leben ist Dass sie dann einfach dadurch auch dieses Selbstvertrauen bekommen hat Um sich auch einfach zu prässentieren wie sie ist Und ab und zu minder Gründen kriegt man ja noch ein bisschen mehr mit.

00:35:01: Hast du das Gefühl, wenn du mit Turina zusammen draußen gehst hast du ein größeres Sicherheitsnetzwerk oder du fühlst dich selbstbewusster und sicherer?

00:35:14: Ich laufe trotzdem.

00:35:15: Wenn ich draußen bin mit Tudi und also mit Polo warum aufwärts?

00:35:18: bei thirty-eight Grad zum Beispiel gestern war oder so.

00:35:21: Sobald ich komme hier rausgehe, ich gehe in dieser quasi diesem Montur wie ich jetzt hier sitze, gehe ich raus.

00:35:29: Und es ist zwar nicht so geil Aber irgendwie gibt mir dieser Pulli, dieser Hoodie die Sicherheit einfach.

00:35:37: Weil Leute gucken mich an aber nur wenn sie vorbeilaufen direkt ins Gesicht gucken und nicht die ganze Zeit von hinten oder so von der Seite oder irgendwo weil sie können mich ja da nicht sehen.

00:35:49: Oder du kannst sie nicht sehen, weil du hast dir den Hoodie auf?

00:35:51: Ich sehe sehr viel auch wenn Leute mich manchmal von der seite vielleicht angreifen.

00:35:55: also ich kriege das schon mit.

00:35:58: Mein Gedanke war... Turina könnte dir ja auch eine gewisse Sicherheit geben und dir das Gefühl geben von, hey wir sind zur zweit.

00:36:05: Und wenn wir zu zweit sind, sind wir stärker da draußen als die Idioten, die uns angucken und scheiße erzählen?

00:36:10: Das stimmt ja.

00:36:12: Passiert das oder passiert es nicht?

00:36:13: Also ich

00:36:14: bin... muss schon ehrlich also.. Ich glaube ich bin schon ein bisschen, wenn ich mit Turi draußen bin, schon ein bissel selbstbewusster auch weil ich weiß halt, wenn wir angeguckt werden dann guckt uns halt jeder, also wir beide wären angegückt so ne Mittlerweile muss ich auch ehrlich gestehen, wenn man rausgeht.

00:36:30: Ein bisschen vertränkt man das mit diesem, dass Leute noch einen angucken.

00:36:34: Aber man kriegt das trotzdem und läuft irgendwo einfach mit.

00:36:36: Also ich achte da jetzt nicht, komme spezifisch drauf, wenn ich rausgehe aber... Man bekommt es mit.

00:36:41: und ich glaube, wenn Tori und ich zusammen draußen sind, ich weiß nicht wie das bei Torina ist, aber Ich glaub' Es gibt dann schon ein bisschen mehr Sicherheit, ein bisschen offener zu sein Auch vielleicht mal die Arme hochzukremmeln Vielleicht ab und zu auch mal kurz die Kapuze abzunehmen.

00:36:55: Was braucht es für dich, damit du ganz ohne Hoodie rausgehen kannst?

00:36:59: Keine bösen Menschen mehr auf der Welt.

00:37:01: Also keine Hater quasi!

00:37:03: Würdest du alle Menschen als Hater bezeichnen die dich anschauen?

00:37:08: Nein und das finden sie bei Gott nicht.

00:37:09: Es gab zum Beispiel auch mal ein kleines Mädchen was sich damals auf der Kinderstation da dachte ich wäre ein Opa und hat ihre Mama gefragt wer ist denn der Opa?

00:37:20: Das sind dann so herrliche Sachen wo ihr denkt ja schade aber die Fragen also Manche fragen auch immer, also damals gab es Leute die dann einfach Fragen auf der Straße kommen und hey was ist dir denn passiert oder so?

00:37:32: Oder ist das irgendeine Krankheit oder irgendwas.

00:37:34: Und diese Leute die mag ich ja auch nicht alle die gucken sind schlimme Menschen oder irgendetwas.

00:37:39: aber die Menschen die da halt wirklich in einer Freundesgruppe da sitzen und dann einfach ihre Leute antippen und sagen ey guck mal da, guck ma da und so Dann führe ich mich als werchen Monster, als wärchen Tier, als wäre ich irgendwo eine Ausstellungsstück oder irgendwas.

00:37:50: Hast

00:37:51: du schon mal darüber nachgedacht, einzelnen Bläuten jetzt nicht gerade wenn sie in der Gruppe sind muss man ja sagen so ein Rudel da will man jetzt auch nicht eindringen.

00:37:58: Aber hast du schon einmal drüber nachgedachten der eine oder anderen Person auch was ins Gesicht zu sagen?

00:38:04: Nein ich würde auch keinen Fass aufmachen.

00:38:06: also das Leute gucken Also sie gucken halt, aber jetzt da zu jedem Menschen jedes Mal hinzugehen und sagen ey warum guckst du mir die eigentlich an?

00:38:15: Komm noch zu mir frag mich doch was ist.

00:38:17: Ist ja nicht der Verpflichtung also von keinem Menschen oder irgendwas Und

00:38:20: ich

00:38:20: muss doch keinen belehren.

00:38:21: so

00:38:21: Ich dachte vielmehr wenn jetzt eine einzelne Person was sehr offensichtliches Negatives sagt ob du dann den Raum dir nimmst und auch etwas zurück sagst

00:38:32: Achso ja na dann... Also dann ist das wieder was anderes

00:38:37: Aber nicht Pilbeln

00:38:39: Ja, also wenn jemand an mir vorbeiläuft alleine dann sagen die meistens nie was.

00:38:45: Es ist wirklich immer mit mindestens zwei Leute die irgendwas dann sagen sucht dem anderen so.

00:38:49: aber wenn es halt wirklich jemand machen würde dann würde ich mich umtreten und da würde ich mal fragen was er gesagt hat.

00:38:55: Also das wird am Ende vielleicht auf Privileg hinaus kommen aber ich werde halt versuchen erst mit den Menschen normal zu kommunizieren.

00:39:01: Du hast vorhin gesagt dass Torina sehr mutig ist weil sie sich in der Öffentlichkeit zeigt und du das eigentlich nicht so machst.

00:39:08: Jetzt sitzt du aber hier bei uns.

00:39:09: Und du zeigst dich ja?

00:39:11: Ja, ich hatte den Podcast von Turina und euch angeguckt... ...und ich habe auch jeden anderen Podcast von TURINA angeguckt und verfolgt TURINA auch.

00:39:20: Jetzt seid ihr noch wieder auf TikTok!

00:39:22: Ich war eigentlich nicht so der TikTok-Begeisterer.

00:39:25: Und ich dachte zu mir, ich sollte es vielleicht einfach mal probieren und versuchen weil in ein paar Jahren vielleicht hilft's mir dann.

00:39:36: Und wenn es mir halt nicht hilft, dann habe ich's aber wenigstens versucht.

00:39:40: Ich finde der Versuch zählt halt und... ...ich hoffe auch jetzt hier dass ich einfach Turi ein bisschen zurückgeben kann.

00:39:45: Ein bisschen zeigen kann ey!

00:39:47: Ich bin auch noch da.

00:39:48: Ich bin da wenn du mich

00:39:50: brauchst.".

00:39:51: Und das Schöne ist andere Betroffene sehen dich ganz mutig, dass du jetzt hier sitzt und deine Geschichte erzählst.. ..und so kannst du ganz vielen anderen Menschen auch noch helfen?

00:39:59: Das kann ich auch ja.

00:40:01: Und ich hoffe auch dass die Leute da draußen mich gehört haben Fast den Mut, nehmt euch einen Ruck.

00:40:09: Auch wenn ihr denkt es läuft nicht so wie's laufen soll dann ihr habt wenigstens versucht und ich glaube der Wille und der Versuch ist immer das Wichtigste was du brauchst im Leben um auch voranzukommen.

00:40:23: Und ich versuche gerade und habe auch den Willen und so gucke ich halt einfach ob's klappt oder halt nicht.

00:40:30: Was wünschest du dir denn für deine persönliche Zukunft?

00:40:33: Ich wünsche mir für meine Zukunft ein vernünftigen Job Hoffentlich einer Familie und mehr Brau gefühlt eigentlich gar nicht.

00:40:44: Eigentlich nur Job und Familie, am liebsten auch nur Familie.

00:40:48: Aber das Geld muss ja auch herangebracht werden!

00:40:52: Wir wünschen dass du deinen Weg findest und ich danke dir dafür dass du uns vertraut hast und deine Geschichte uns erzählt hast.

00:41:00: Ich danke euch dass ich hier sein durfte

00:41:01: Dankeschön und wir wünschten dir alles lieb

00:41:03: und eiskute für dich und deine Zukunft.

00:41:06: Danke schön

00:41:08: Du willst selbst bei uns dabei sein oder hast einen Teamvorschlag?

00:41:12: Denn melde dich auf unserer Website oder unsere Social Media.

00:41:15: Wenn du von den besprochenen Themen betroffen bist, oder Unterstützung benötigst, dann zögere nicht Hilfe in Anspruch zu nehmen!

00:41:25: Hol dir Unterstützung bei professionellen Hilfeinrichtungen oder dir vertrauten Personen – bis zum nächsten Mal bei Von Bohne zu Bohne.

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