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Von der Medikamentensucht in den zweiten Täterkreis: Der Weg in die Prostitution #83 Lene

Shownotes

Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um den Ausstieg aus organisierten Täterstrukturen. Du hörst von Prostitution und Ausbeutung, dissoziativer Identitätsstörung, Abhängigkeit von Medikamenten, Täterkontakten und Programmierung. Es geht auch um Folter, Selbstverletzung, Suizidgedanken, Suizidversuche und Klinikaufenthalte. Hör die Folge nur, wenn du dich stabil genug fühlst. Brich ab, wenn du merkst, dass es dir zu viel wird.

Lene erzählt in dieser Staffelauftakt-Folge, wie sie Schritt für Schritt aus organisierten Täterstrukturen ausgestiegen ist. Du hörst, wie eine Medikamentenabhängigkeit entstand, wie sie in Schwarzmarktstrukturen rutschte und wie Täter diese Abhängigkeit ausnutzten, bis hin zu Prostitution und Ausbeutung. Lene erklärt, was eine dissoziative Identitätsstörung bedeutet und wie Täter mit Triggern und Programmen arbeiten, um Kontrolle zu halten.

Du erfährst, wie der Ausstieg praktisch aussieht. Lene spricht über innere Arbeit mit Anteilen, über Schutzstrategien, über die Rolle von vertraulicher Spurensicherung und über eine Beraterin, die über Jahre an ihrer Seite blieb. Ein wichtiger Teil ist auch die Unterscheidung zwischen äußerer Sicherheit und innerer Sicherheit. Lene beschreibt, wie sie ein Suizidprogramm erkannt und mit therapeutischer Hilfe gelöscht hat. Heute lebt sie deutlich stabiler, mit Zuhause-Gefühl, Beziehung, Hobbys und neuem Halt.

Wenn du Lene noch nicht kennst, hör zuerst in die bereits veröffentlichte erste Folge mit ihr rein. Dort erzählt sie den Anfang ihrer Geschichte und gibt den wichtigsten Kontext für diese Fortsetzung: https://youtu.be/TlbIb2wPfL4

Auch sprechen wir in der Reflexionsfolge offen darüber, wie wir die Aufnahme mit Lene erlebt haben (ab 45:32 Minute): https://youtu.be/C3oDJFm7Z7o

traumatherapie #traumaaufarbeitung #diss #dissoziativeidentitätsstörung #komplexetraumatisierung #gewaltüberlebt #ausstieg #selbsthilfe #psychischegesundheit #suizidprävention #selbstverletzung #klinikaufenthalt #betroffenenperspektive #frauennotruf #opferhilfe #resilienz

Zeitstempel: 0:00:00 – 0:01:41: Triggerwarnung & Intro 0:01:41 – 0:04:25: Lene stellt sich vor, Einstieg über Medikamentenabhängigkeit, Absetzen, Suche nach Alternativen 0:04:25 – 0:08:28: DISS erklärt, Diagnoseweg, erste passende Behandlung, innere Dynamik 0:08:28 – 0:12:45: Angst vor dem Ausmaß, Weg in Schwarzmarktstrukturen, Übergang Richtung Ausbeutung 0:12:45 – 0:20:57: Programmierung und Trigger, Alltag mit Zeitverlusten, Prostitution, Ausbeutung, erste Entgiftung 0:20:57 – 0:29:52: Ausstiegsarbeit in Kliniken, Anteile im Täterkontakt, Ausstiegsplatz, Bruch in der Betreuung 0:29:52 – 0:38:20: Endspurt des Ausstiegs, vertrauliche Spurensicherung, Frauennotruf als Schlüsselhilfe, Sicherung an Datums-Triggern 0:38:20 – 0:42:35: Innere Sicherheit, Suizidprogramm, Klinikschutz, Löschen des Programms in Therapie 0:42:35 – Ende: Leben heute, Umgang mit der Diagnose im Alltag, Wunsch nach Sichtbarkeit, Abschluss und Hilfshinweis


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Transkript anzeigen

00:00:03: dass ich mit einer Gerichtsmedizin Kontakt aufgenommen habe und dieses Angebot der vertraulichen Spurensicherung einen Anspruch genommen hab.

00:00:12: Und nach Tieta übergriffen, da nachts in die Gerichts- medizin gegangen bin um Spuren sichern zu lassen.

00:00:20: Also eine Foltermethode dazu war Streckbank!

00:00:22: Wenn du nur auf einer Streckbahn liegst und immer weiter an die Länge gezogen wirst ist deine einzige Schankziele.

00:00:27: du hast dich eben maximalst anzuspannen damit die Gelenke nicht rausfliegen.

00:00:34: Triggerwarnung In dieser Folge geht es um den Ausstieg aus organisierten Täter-Strukturen.

00:00:40: Es geht um Prostitution und Ausbeutung, eine dissoziative Persönlichkeitsstörung, Abhängigkeit von Medikamenten, Täterkontakte und Programmierung.

00:00:50: Du hörst auch von Suizidversuchen, Selbstverletzungen und Klinikaufenthalten.

00:00:56: Wenn dich das belastet pausiere oder hör die Folge nicht.

00:01:03: Stell dir vor du kommst in einen Raum.

00:01:06: Vor dir sitzt ein Mensch und du hast keine Ahnung, wer das ist.

00:01:10: Das

00:01:10: passiert mir in jeder Folge bei unserem

00:01:12: Podcast

00:01:13: von Bohne

00:01:13: zu

00:01:13: Bohne.

00:01:14: Mein

00:01:15: Name ist Charlotte and ich weiß vorher nichts über unsere Gäste.

00:01:18: Kein Name?

00:01:19: Keine Information?

00:01:20: Kein Themen!

00:01:21: Also werden meine Fragen auch deine Fragen sein.

00:01:24: Ich bin Sanya und ich

00:01:25: suche die Gäst.

00:01:27: Hier achte ich darauf dass es Menschen mit ehrlichen berührenden und bewegenden Geschichten sind Und genau diese wollen wir mit euch teilen.

00:01:34: Bist du bereit, gemeinsam mit Charlotte neue Geschichten kennenzulernen?

00:01:42: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge!

00:01:44: Mein Name ist Charlotte.

00:01:45: Mein Name is

00:01:46: Zania.

00:01:47: Mein name is Lena.

00:01:48: Ich lebe mit einer dissoziativen Identitätsstörung und habe den Ausstieg aus organisierten Täterstrukturen geschafft.

00:01:54: Hi Freut mich dass Du auch in dieser Folge bei uns bist.

00:01:58: Es ist jetzt die zweite Folge, die wir mit Dir aufnehmen.

00:02:00: Genau

00:02:01: Ich finde, du bist eine wirklich bewundernswerte superstarke Frau und ich danke dir von ganzem Herzen, dass du den ganzen Mut zusammennimmst und heute hier dabei bist.

00:02:10: Danke schön!

00:02:10: Was sagst du?

00:02:11: Wo sollen wir in diesem Part deiner Geschichte weitermachen?

00:02:15: Wahrscheinlich ist es am schlauesten bei der Medikamentenabhängigkeit einzusteigen.

00:02:21: Du hattest dir an der letzten Folge gesagt, dass dir von der Klinik aus ganz viele Tabletten gegeben wurden.

00:02:28: Weil die einfach nicht wussten wie sie mit ihr umgehen sollen so das sich eben diese Abhängigkeit entwickelt hat?

00:02:34: Genau!

00:02:35: Es war einfach das Konzept der chemischen Fixierung letztendlich und dann habe ich eben die Einrichtung gewechselt und bei denen war eben das Konzept so wenig Medikamente wie möglich Und die haben mich nicht ernst genommen an der Stelle und haben die Medikamente zu schnell, zu doll reduziert.

00:03:00: Und da sie auch nicht darauf gehört haben dass ich damit echt Probleme habe sondern die eigentlich weiß ich nicht gedacht hab' ich möchte eben gerne auf Benzos oder so bleiben hatte das keine Folgen!

00:03:11: Und durch meine Struktur dieses Dissoziative das ich jeden Persönlichkeitsanteile habe hab ich mich dann selbstständig gemacht und bin dann auf die Suche gegangen.

00:03:23: Wo krieg ich den Alternativ her?

00:03:25: Als du in dieser Einrichtung warst, wo die Tabletten abgesetzt wurden, hattest du da gesagt was für Traumate hat dich begleiten seit deiner Kindheit?

00:03:37: Also sie wussten auf jeden Fall vom Papier her auch von der Diss Und damit war auch klar dass es um Traumatisierung geht.

00:03:47: Das heißt also, sie wurde dir zu diesem Zeitpunkt auch schon diagnostiziert?

00:03:52: Genau.

00:03:53: Hier ist drei oder vier Jahre bevor ich da hingekommen bin, dass die diagnostiziert waren.

00:04:00: Wie war das Gefühl für dich als dir erklärt wurde was du hast?

00:04:05: Also erst mal war es nur eine weitere Diagnose weil ich schon so viele Labels bekommen habe und nichts passte und deshalb hab' ich dann nicht drauf gegeben sondern gedacht okay das ist nur ein neuer Arbeitstitel.

00:04:17: Kannst du uns einmal für Laien erklären, was genau eine dissoziative Identitätsstörung bedeutet?

00:04:25: Was genau ist das?

00:04:26: Du hattest ja schon in der Folge zuvor gesagt, dass es mit vielen verschiedenen Persönlichkeitsanteilen hat, welche tun hat.

00:04:33: Aber was genau ist Das?

00:04:35: Das ist wenn man frühkindlichen Alter also jünger als fünf so schweren Traumatisierung ausgesetzt ist, die man quasi psychisch nicht verkraften kann.

00:04:48: Dann kann es sein dass die Psyche den Weg der Abspaltung wählt und das unaushaltbare in Gehirn abkapselt.

00:05:00: Und dann in dem Moment hat da nur noch der Anteil Zugriff auf diese Stelle im Gehirne also der Anteil der davon betroffen Und alle anderen eben nicht mehr.

00:05:11: Dadurch kann das Gesamtsystem weiterleben und je mehr schwerste Traumatisierung es gibt, wiederholte umso mehr Anteile gibt es letztendlich auch.

00:05:22: Dann kann man von Täter Seite her Anteilen erschaffen wenn man genau dieses Wissen über diese Strukturen im Gehirn ausnutzt.

00:05:35: Wenn du sagst, dass es verschiedene Persönlichkeitsanteile Wie kann ich mir das vorstellen?

00:05:41: Sprechen die einfach anders oder haben sie einen Dialekt, schreiben die anders.

00:05:49: Also eine Therapeutin hat mal gesagt, kennst du ein System, kennest du ein system und genauso ist es jedes System komplett unterschiedlich.

00:05:58: Und ich habe auch schon andere Systeme erlebt und bei manchen fühle ich mich eher oder finde ich mich eher wieder als bei anderen.

00:06:11: Ich hab immer ein bisschen Schwierigkeiten damit, wenn so'n System quasi alles irgendwie in der Vertretung hat.

00:06:18: von was weiß ich da?

00:06:19: eine spricht nur ne Fremdsprache, der andere irgendwie spricht nur im Dialekt und sowas.

00:06:25: Das find ich immer bisschen wild.

00:06:26: das kann nicht mir sehr schwer vorstellen aber kann sein dass es auch das gibt.

00:06:31: Bei mir ist es so dass sich vor allem die Die Stimmfarbe einfach, je nach Alter.

00:06:38: Ändert und auch natürlich Mimik- und Gästik je nach alter.

00:06:45: Das ist eigentlich so.

00:06:46: das Und viele Sachen kann ich nicht zuordnen.

00:06:48: Also ich habe hunderttausend Unverträglichkeiten.

00:06:53: Da gibt es wohl auch Zusammenhänge Dass es bei einer Disters auch gibt dass einige Anteile Allergien haben anderen nicht.

00:06:59: Soweit hab' ich mich damit aber einfach Nicht beschäftigt weil's mir ja auch nicht hilft.

00:07:04: Du hattest vorher gesagt, dass du im ersten Moment das einfach nur für dich eine weitere Diagnose war.

00:07:10: Wie war's denn im zweiten Moment?

00:07:16: Es hat von außen was gebraucht und zwar war ich mal wieder in der Klinik und hatte ne Therapeute die tatsächlich mal ein bisschen genauer hingeguckt hat Diagnose-Katalog angeguckt, da stand auch noch mal gar nicht die Diss drin.

00:07:36: Und der hat gedacht so irgendwie das stimmt doch, das passt doch hier irgendwie alles nicht.

00:07:40: und dann hatte sie sich mal eine ganze Akte genommen, ist sie durchgegangen und dann ist er auf die DISS gestoßen und gesagt ach guck ma!

00:07:46: Und die hat dann angefangen mich auf ne DISS zu behandeln.

00:07:50: und da habe ich gemerkt ach gucke ma!

00:07:54: Das kann es jetzt tatsächlich wirklich sein.

00:07:56: Was heißt es ihr?

00:07:57: Hat dich darauf behandelt wie sieht das aus ungefähr?

00:08:00: Sie hat angefangen, mit dieses Konzept eben auch von Anteilen zu erklären.

00:08:06: Und hat gezielt im therapeutischen Setting das auch eingesetzt, mal nach innen zu fragen.

00:08:13: Das ist immer so ein offenes, halt vielleicht noch jemand anders irgendwas dazu zu sagen.

00:08:19: Das war ja dann das erste Mal dass jemand dann auch anerkannt hat die Sphären deiner Anteile?

00:08:25: Genau!

00:08:25: Wie war das für dich?

00:08:26: was hast du da gefühlt?

00:08:28: Zum einen war es erleichtern, weil ich irgendwie so ein Gefühl hatte von jetzt gibt's was somit ich wirklich arbeiten kann und Es hat mir aber auch Angst gemacht.

00:08:39: Weil ich gemerkt habe dass das echt groß ist was da in mir ist.

00:08:44: Wie hat sich das Großsein gezeigt?

00:08:49: zum Beispiel dass diese Therapeuten Fragen gestellt hat und zwar tiefe Fragen und ein Ausweichen nicht so zugelassen hat.

00:09:05: Sie hat dann zwar das kurzfristige Ausweichung zugelasten, aber ist immer wieder zurück zu Kernfragen.

00:09:11: Und es gab einfach Anteile die sich davon total in die Ecke gedrängt gefühlt haben.

00:09:16: Ein Anteil ist dann aufgesprungen, weil sie uns aufhalten wollte zur Seite geschubst Setting von eigentlich einer geschützten Station, nur dass dieses Arztzimmer gerade in einem Teil lag der nicht geschützt war.

00:09:37: Wann hast du deine Anteile alle kennengelernt?

00:09:40: Pöpö!

00:09:42: Was hast du dabei gefühlt wenn du jedes mal einen neuen Anteil kennengelernt hast?

00:09:49: Zuerst war das sowas wie puzzeln.

00:09:54: Nein, eigentlich war es die ganze Zeit so was wie puzzlen aber manchmal hatte ich Angst dass dieses Puzzle immer, immer größer wird.

00:10:02: Und das hat mir auch Angst gemacht und mir wurde irgendwann die Dimension klar dessen was ich erlebt habe und wo ich so drin stecke.

00:10:16: Das hat mir noch mehr Angst gemacht.

00:10:20: Wovor genau hattest du Angst?

00:10:23: Irgendwann stellte sich heraus, dass ich über diesen Weg der Abhängigkeit Ja, letztendlich so Schwarzmarktstrukturen, Kriminalität und darüber dann in Prostitutionen und richtig organisiert ausbeuterischen Geschichten gelandet bin.

00:10:46: Und als sich diese Dimension herauskristallisierte da hatte ich so ein Gefühl von das schaffe aushalten, verpacken damit arbeiten.

00:11:04: Wie soll ich das... wie soll ich da jemals wieder rauskommen?

00:11:08: Weil es auch da ähnlich wie in meiner Kindheit so krasse Strukturen waren die uns darin gehalten haben.

00:11:20: Wie bist du in diese Strukture reingeraten?

00:11:23: über letztendlich erstmal ganz normale Schwarzmarktstrukturen.

00:11:31: Und es ist einfach so, dass einem als ... Ich sag mal Opfer?

00:11:36: Es steht im Opfer auf den Stellen geschrieben und ich denke mal das die auch irgendwie.

00:11:42: also müssen sehr mitbekommen haben, dass sich viele bin.

00:11:45: Und ich weiß auch, dass es so Kurz gibt, die man abfragen kann.

00:11:51: Wenn ein System darauf reagiert, weißt du, da sind viele.

00:11:56: Also das ist so die Herleitung, dass wir einfach weitergereicht wurden.

00:12:00: Von erst mal einfach nur Schwarzmark-Benzus zu einem organisierten Ring.

00:12:05: Lass mich nochmal nachfragen!

00:12:07: Du warst in der Medikamentenabhängigkeit und hast dir eine Alternative gesucht weil die Einrichtungen der du warst, die zu schnell die Medikamente abgesetzt haben?

00:12:16: Genau.

00:12:17: Und dann bist du auf die Schwarzmarkt-Banzus gekommen.

00:12:21: Wie hast du das geschafft?

00:12:23: Anteile sind für Nourish.

00:12:25: Also jeder Mensch, der eine Abhängigkeit hat, wird Zugänge zum Schwarzmarkt finden.

00:12:30: Und das war dann bei mir einfach nicht anders.

00:12:34: Wie war der Weg vom ... Ich nenn's mal Plum-einfachen Konsum.

00:12:40: zu dem Prostitutionsring?

00:12:41: Das ist ja nochmal ein Weg, den man da auch dagehen muss!

00:12:45: Das weiß ich tatsächlich so genau nicht.

00:12:47: Das haben wir nicht so richtig rausgearbeitet bekommen.

00:12:51: Das Einzige was sich dazu sagen kann ist eben dass es die irgendwie rausgekriegt haben müssen, dass wir viele sind und man das eben gut benutzen kann für solche Prostitutionsgeschichten-Ausbeutung.

00:13:08: Kannst du uns das nochmal mit diesem Code erklären?

00:13:12: Man kann Anteile oder, nein, man kann Systeme sozusagen programmieren.

00:13:17: Und man kann – das hatte ich in der ersten Folge schon mal so grob erklärt – Anteilen eintrich dann was sie waren zu tun haben.

00:13:26: Und an der Stelle kann man noch einen Schritt weitergehen und dann nicht nur einzelne Handlungen konditionieren, programmieren sondern ganze abfolgen.

00:13:40: Das nennt sich dann Programm so.

00:13:44: das klingt jetzt sehr technisch.

00:13:46: letztendlich ist es auch relativ technisch außer dass es quasi Menschenversuche sind.

00:13:52: Wie kriegt man Zugriff auf die gebauten Anteile?

00:13:55: Das ist ein bisschen so, wie wenn man sich jetzt einen, was ich Science-Fiction-Film vorstellt oder so Schleferzellen.

00:14:03: Schlefferzellen ist ja immer so ein bisschen ein Begriff.

00:14:07: Menschen die auf eine bestimmte Situation warten um dann irgendwie anzuspringen und das mit den Anteilen genauso.

00:14:14: Die sind als Wächter im System.

00:14:18: Die passen einfach auf ob es deren Ja, ich sag mal Trigger.

00:14:24: Gerade irgendwie gibt und wenn es etwas gibt worauf sie anspringen dann springen sie halt an.

00:14:31: Weißt

00:14:32: du wie so ein Programm bei dir entstanden ist?

00:14:35: Naja letztendlich folter seit rund.

00:14:40: also dadurch entstehen Programme.

00:14:44: Und Programme haben immer den Sinn dass sie den Täter nutzen Entweder weil Sie ihre Tat verschleiern wollen oder weil sie einen Nutzen daraus ziehen.

00:14:55: Und es gibt zum Beispiel ein Programm, wenn man sich das so ein bisschen wie in Schaubild vorstellt hat man an einer Seite z.B.

00:15:03: im Feld die Täter.

00:15:04: und wie gesagt die Täter haben immer einen Benefit davon.

00:15:08: und nehmen wir jetzt mal in dem Fall dass sie wollen, dass das System zu ihnen kommt weil irgendwelche Bauernaufnahmen starten sollen.

00:15:19: Da gibts dann wiederkehrendes Datum oder spezielle Daten.

00:15:26: Und dann gibt es einen Anteil, der darauf programmiert ist genau zu diesem Datum bei den Tätern zu erscheinen.

00:15:34: Der hat also so eine Wächterfunktion und wartet quasi da drauf dass das Datum kommt.

00:15:39: Wenn dieses Datum kommen marschiert er los und geht zu den Tädern.

00:15:43: Und wenn wir jetzt mal im Programm denken die Täter wollen ja auch sicher gehen, dass der wirklich kommt?

00:15:50: Dann gibt es vielleicht diese Situation, dass dieses System schon ein bisschen weiter ist und da gar nicht mehr hin will.

00:15:56: Und sich jetzt zum Beispiel zu diesem Datum bei Freunden schützt.

00:16:01: Dann kann es sein, dass ein anderer Anteil dann merkt – oh wir sind ja gar nicht hingegangen!

00:16:09: Denn der Anteil, der ist ja gerade gar nicht angesprungen.

00:16:11: Wenn dieser Anteil nicht anspringt, dann ist mein Job das Nicht-Essen-Programm, das mir eingetrichtert wurde anspringen zu lassen.

00:16:21: Damit destabilisiere ich.

00:16:23: Das ist mein Job.

00:16:25: Wenn der dann anfängt, Ekel zu haben und Übelkeit und nicht mehr zu essen kann es sein dass das ein anderer Anteil dahinter registriert und sagt oh!

00:16:34: Das Nicht-Essen-Programm.

00:16:36: Das heißt destabilisieren.

00:16:38: Mein Destabiliserungsprogramm ist nicht schlafen und da der andere Anteil angesprungen springt ich jetzt auch an.

00:16:46: Also parallel dazu kann es auch sein dass wenn dieser Anteil jetzt nicht zu den Tätern gegangen Dass es ein anderer Anteil noch registriert und sich, also dem ist beigebracht worden wenn der Anteil nicht geht.

00:17:03: Dann fließt du aus welcher Situation auch immer du jetzt gerade in welcher Du bist, du fließst Und gehst dann zu den Tätern.

00:17:10: Jetzt kann es sein dass der das System sich so gut geschützt hat dass er gar nicht fliehen kann weil wirklich auch alle Türen zu sind.

00:17:17: Dann kann es seien dass da noch einen Anteil hinter ist dem gesagt wird Wenn der nicht fliegen kann dann musst du Kontakt herstellen.

00:17:23: Meistens gibt es dann Handys oder sowas.

00:17:28: Kann aber sein, also versteckte, dass es die aber da gerade nicht gibt weil sie sich jetzt bei den Freunden gesichert haben.

00:17:37: Dann guckt der vielleicht von jemand anderem ein Handy kriegen kann und sagt zum Beispiel was er sehe ich ist ja auch alles gerade voll anstrengend hier mit dem Sichern kann ich nicht mehr wenigstens zehn Minuten Toilblast spielen oder so.

00:17:47: Und dann kriegt er ein Handy und kann sich bei den Tätern melden schick eine Mail oder so.

00:17:54: Und wenn auch das nicht funktioniert, kann es sein dass da hinter der Nochen-Programmfragment ist und zwar dass jemand dann ne Psychose als Programm durchläuft.

00:18:07: Dann kann es zum Beispiel sein dass die Freunde jetzt auf das System aufgepasst haben und sagen Puh!

00:18:13: Das ist jetzt... Jetzt ist sie total psychotisch.

00:18:17: ich glaube die müssen jetzt echt in die Klinik und dann bringen Sie sie in die klinik Und es kann sein, dass die Täter, die Namen und so alles von dem System kennen.

00:18:27: Und die auch die Klinik kennen, wo das System meistens dann hingeht.

00:18:31: Dann dorthin gehen und ab da wieder Zugriff haben auf das System.

00:18:34: Und mit anderen Codes oder so das System gefügig machen und zu sich bringen.

00:18:39: Das ist also... Kann man sich bildlich vorstellen wie ein Defibrillator den sie anwenden?

00:18:44: So ein bisschen!

00:18:45: Du hast uns ja jetzt ein sehr ausführliches Beispiel gegeben.

00:18:49: Ist das einst...?

00:18:50: Deiner Programme?

00:18:53: Aber es könnte so sein.

00:18:55: Genau, ich habe viele Teile von diesen Programmen in einzelnen Programmen bei mir gehabt.

00:19:01: also ich kenne das nicht Essenprogramm Ich kann das nicht schlafen Also als Destabilisierungsprogramme Ich kenn dieses auf Daten geeigt zu sein.

00:19:14: Ich kenne so eine Fluchtgeschichten und dieses Programme, was ich jetzt mal so erklärt hab.

00:19:22: War tatsächlich so rudimentär, so würde das niemand bauen.

00:19:25: Aber ... Ich habe da jetzt mal ein paar Fragmente reingebastelt wie es theoretisch hätte sein können.

00:19:35: Als du vom Schwarzmarkt Benzo besorgen dielen, ich weiß nicht, wie man das bezeichnet?

00:19:43: Als du von dort in die Prostitution gekommen bist Wusstest du da, dass alles mit dem Programm schon?

00:19:51: Gar nicht.

00:19:53: Weil mir ja auch dieser Zusammenhang komplett fielte.

00:19:57: Ich wusste ja auch noch überhaupt nicht wo ich da reingeraten bin.

00:19:59: Das war alles noch eine Zeit, in der ich irrsinnig viele Zeitverluste hatte.

00:20:02: Wie

00:20:02: alt warst du da?

00:20:04: Anfang zwanzig!

00:20:06: Wie lange warst Du da in der Prostitution?

00:20:10: Den Ausstieg vollzogen habe ich zwanzich achtzehn.

00:20:14: Wie old warst DU da?

00:20:15: Hmm...

00:20:18: thirty-five

00:20:19: Das heißt, du warst sehr lange da drin.

00:20:22: Weil ... Du die Drogen gebraucht hast?

00:20:25: Die Medikamente?

00:20:26: Nee, weil ich zu tief drinsteckte.

00:20:31: Ich hab relativ zeitnah, sag' ich mal, zwanzig dreizehn ... Nee, zwangzig zwölf war das habe ich eine Entgiftung gemacht.

00:20:41: Eine Benz-Entgiftungen.

00:20:43: Den Zusammenhang zwischen Täterkontakt und Drogen hat eigentlich eine Einrichtung erkannt, in der ich dann später gewechselt bin.

00:20:54: Die kannten sich damit aus und die kannten sie mit dis aus.

00:20:57: Und die haben gesagt okay da muss es einen Zusammenhang geben.

00:21:00: Die haben auch ein bisschen in arbeitstechnisch dahin geguckt.

00:21:06: Daraufhin habe ich eine Entgiftung gemacht.

00:21:10: In der Entwöhnung habe ich ne unglaublich gute ... Therapeutin und Ärztin gehabt, die sich damit richtig gut auskannte.

00:21:19: Die war jetzt auch letztens gerade in einer Arte-Dokumentation über DISS.

00:21:24: Und die hat mir ganz viel beigebracht erklärt.

00:21:31: Da war das erste Mal so richtig Ausstiegsarbeit mit Anteilen, die eben auch wirklich in Täterkontakt verwickelt waren und wo dann mal so richtig deutlich wurde dass es hier tatsächlich um Ausstiege auf Täterkreisen geht.

00:21:44: Wie definierst du Täterkreise?

00:21:48: Ja,

00:21:48: das ist eine gute Frage.

00:21:49: Die Täterkreise bedeutet für mich dass es irgendwie so organisierte Strukturen sind die eben nicht nur Für sich selbst persönlich ausbeuten Sondern da noch kommerziell was hintersteckt Also dass sie entweder dann auch andere einen anderen anbieten oder Videos herstellen und das verbreiten.

00:22:15: Das ist für mich Täterkreis.

00:22:17: D.h.,

00:22:18: du warst in der Kommerzialisierung in Anfangszeichen, für Pornografie?

00:22:23: Genau!

00:22:23: Und Du warst aber auch in der klassischen Prostitution?

00:22:31: Ich glaube das kann man so klar gar nicht trennen.

00:22:34: Es gab einfach... Also ich habe mich nicht so prostituiert, dass ich mich für Benzos prostituitierte.

00:22:42: Das hab' ich nur ganz zu Anfang.

00:22:45: Und darüber bin ich dann ziemlich schnell in dieses andere Gerutscht, wo das da nicht mehr so klar zu trennen war.

00:22:53: Dass sich angeboten wurde und eben auch Proms gedreht wurden.

00:22:58: Wie hast du dich dabei gefühlt?

00:23:01: Schlecht!

00:23:03: Ich war so unmächtig, weil den so ausgeliefert hat... ...ich hab dann immer nur mitbekommen dass ich massive Unterlapsschmerzen habe, dass ich massive Verletzungen habe zum Teil dass ich nichts dagegen tun kann, weil ich nicht weiß wie.

00:23:18: Weil ich nicht weiss wer wann losgeht, wohin geht, wer das macht.

00:23:27: Meinst du da mit jemandem im Außen oder Teile an Teile von dir?

00:23:31: Anteile von mir!

00:23:33: Das heißt du konntest gar nicht nachvollziehen welcher Anteil in dir

00:23:40: worauf reagiert.

00:23:42: und

00:23:42: das haben die Täterkreise ausgenutzt

00:23:45: Genau.

00:23:45: Die haben dann einfach, wenn die wissen dass es eine Desk gibt Es gibt in so das System immer auch Anteile die Berichterstatteranteile und die finden solche Menschen relativ zügig Dann ist dieser Anteil der erzählt ihnen alles wie das System funktioniert Und darauf können sie neu aufbauen und können dann da noch Programme oben drauf setzen, die für Sie nützlich sind.

00:24:13: Du warst ja sehr lange in diesen Strukturen.

00:24:17: Kannst du uns erklären, wie das so ein Alltag war für dich?

00:24:26: Ja mein Alltag bestand aus immer mehr Puzzlestücke zusammensetzen um zu verstehen welche Anteile sind involviert?

00:24:39: was ist deren Aufgabe?

00:24:41: Wie komme ich an die heran?

00:24:46: Anteile an wichtigen Positionen wie zum Beispiel der Weg zu den Tätern.

00:24:53: Wie schaffe ich das, dass die mir vertrauen und davon Abstand nehmen uns als System zu den Tätern zu bringen?

00:25:02: Klinik irgendwie den Alltag überstehen Das war eigentlich so eine Dauerschleife Aber das Puzzle wurde immer vollständiger mit der Zeit.

00:25:18: Was meinen Sie damit?

00:25:20: Dass ich immer mehr Anteile kennengelernt habe, dass sich immer mehr verstanden habe, worum es eigentlich geht und auch unser Gesamtgefüge verstanden haben.

00:25:34: Und immer mehr Vertrauen gewonnen habe innerhalb des Systems.

00:25:40: Dass also irgendwann mir und den Helfern mehr geglaubt wurde als das was die Täter uns erzählt haben?

00:25:50: Erinnerst du dich noch an dem Tag, wo du zum ersten Mal mit einem deiner Anteile in Kontakt gekommen bist?

00:25:58: Weil das so ist.

00:26:02: Dass ich ja damit aufgewachsen bin und Ich habe schon immer, ich sag mal Stimmen gehört nur dass es für mich eben Normal war, dass mein Innen mit mir kommuniziert und nicht mit meinem Innen.

00:26:16: nur dass sich das als Kind überhaupt einordnen konnte was das ist Und von daher Gab es dieses... Ich weiß einfach nicht, wie's anders ist.

00:26:27: Aber für mich zur Einordnung, wann hast du zum ersten Mal mit Therapeuten über deine Erlebnisse in deiner Kindheit gesprochen?

00:26:38: Das war nicht in der Prostitutionsphase oder?

00:26:41: Nee.

00:26:42: Das war im Anschluss.

00:26:44: Ich hab eigentlich schon als Kind irgendwann also ich so langsam in die Pubertät kam, habe ich gemerkt.

00:26:53: Mit mir und meiner Sexualität stimmt irgendwas grundsätzlich gar

00:26:56: nicht.".

00:26:57: Und da hatte schon ein Gefühl von... Da ist irgendwie das Faul!

00:27:03: Nur dass ich das nicht im Kontakt gekriegt hab, weil da wo ich es also auch in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, wo ich's im Kontakt bringen wollte aber nicht offensiv sondern eher unterschwellig, ist das einfach... Die sind damit nicht ins Resonanz gegangen.

00:27:20: Nicht offensiv genug, aber ich wollte auch nicht offensives sein.

00:27:23: Weil ich so irrsinnige Angst hatte, dass mir nicht geglaubt wird.

00:27:25: Weil die Täter natürlich immer erzählt haben, dir wird sowieso nicht gegraubt!

00:27:29: Und in diesen ganzen Strukturen als Kind wurde das immer wieder eingebaut.

00:27:34: Auch Menschen im Arztkittel, die dann vergewaltigt haben und von daher hatte ich überhaupt keinen Vertrauen in Erzenschaft aufgebaut oder Polizisten.

00:27:44: Das war da alles mit drin.

00:27:47: Jedes Konzept von Sicherheit ist ja einfach zerstört worden Und deshalb war es ein Test-Balance, die ich gestartet habe.

00:27:54: Die sind nicht angekommen und deshalb hab' ich's

00:27:56: gelassen.".

00:27:58: Wann hast du dann den Weg gefunden um das zuzulassen?

00:28:04: Letztendlich als mir die Ausdereinrichtung... Also zum einen, na ja doch!

00:28:10: Als sie aus der Einrichtung gesagt haben, dass ist der Zusammenhang.

00:28:12: Das kann gar nicht anders sein.

00:28:14: Du gehst jetzt in die Entgiftung und machst danach eine Entwöhnung und dann sehen wir weiter.

00:28:20: Und als ich in der Entwöhnung war, bin ich eben auf bewagte Ärztin gestoßen.

00:28:26: Die war sowieso schon damals kurifär auf dem Gebiet und die hat sich dann hingesetzt mit mir – mit uns!

00:28:34: Und hat angefangen das Auseinander zu fremen.

00:28:35: und es war nicht leicht weil es einfach auch Täter loyaler Anteile gab und die haben ein echt krasses Auftreten so...die werden nicht gewalttätig Aber die können richtig laut werden, sie können sich richtig aufbauen.

00:28:52: Und das muss man als Therapeut auch aushalten können.

00:28:56: Da musst du auch einen Standing haben um da nicht einzuknicken und nicht therapeutisch zu entlassen oder was auch immer als Klinikleitung einfallen kann.

00:29:08: Das gute daran war Klinikleitung.

00:29:12: Wenn Sie gesagt hat, dass es tragbar ist, dann war das tragbar Punkt!

00:29:16: Mit der therapeutischen Unterstützung, die dir gut getan hat.

00:29:20: War das dann auch der Weg für dich zum Ausstieg?

00:29:22: Ja

00:29:24: ab dem Zeitpunkt wusste ich dass das jetzt mein Weg ist und den bin ich dann auch konsequent gegangen Schritt-für-Schritt.

00:29:34: Und ja ich bin dann eben aus dieser Klinik gekommen mit so einem Grundkonzept von wie könnte es jetzt weitergehen hab da nochmal wieder die Einrichtung gewechselt und bin dann endlich mal in einem ambulanten Rahmen gewesen, dass ich meine eigene Wohnung hatte.

00:29:48: Und in dieser Einrichtung hatte ich einen sogenannten Ausstiegsplatz und da hatten die nur ein paar wenige und haben aber immer einmal die Woche noch eine extra Teamsitzung gemacht für das Ausstiegsteam also wo sie dann einfach nochmal genau diese Fälle angeguckt haben und geguckt haben, in welche Richtung geht's da?

00:30:08: Wo muss man drauf aufpassen?

00:30:11: Da bin ich echt noch mal ein ganzes Stück weitergekommen, wobei da dann irgendwann mein Problem war das meine Betreuerin zu dicht an uns rangekommen ist.

00:30:20: Also so vom Emotionalen her und die hat es nicht mehr ausgehalten dass wir immer nach einem Täterkontakt standen und sie uns dreimal die Woche sieht und an manchen Tagen eben quasi direkt nach dem Täter Kontakt.

00:30:33: Und das hat dazu geführt Dass die Betreuung beendet wurde und zwar ganz ganz unsauber weil sie sich, glaube ich das nicht eingestehen konnten.

00:30:43: Also die Einrichtung an sich, dass es eben persönliche Gründe hatte und das haben Sie so zu mir geschoben, dass ich irgendwie keinen Ausstieg schaffe solange ich Kontakt zu irgendwelchen Familienmitgliedern habe – was absoluter Quatsch war!

00:30:56: Weil ich nur noch zu sicheren Familienmitlieder in Kontakt hatte.

00:31:00: aber sei's drum.

00:31:01: Und ich hatte aber vorher irgendwann wenn du dich also in diesen organisierten Strukturen ist, nicht ungefährlich ist auszusteigen und nicht unbedingt weil sie dich gleich um die Ecke bringen, aber weil Sie natürlich ein großes Interesse haben sich weiter zu binden.

00:31:24: Und wenn du dann nach einiger Zeit wieder da bist, dann erwartet dich mehr als vorher also noch mehr Gewalt, noch mehr... naja wie dem auch immer!

00:31:35: Ich war irgendwann soweit das ich gemerkt habe.

00:31:39: okay Ausstieg ist möglich Und ich muss jetzt quasi den Endspurt einleiten.

00:31:46: Dazu gehört eben, unzuverlässig werden und alles was in meiner Macht steht zu tun um da nicht mehr hinzugehen und um den klarzumachen Ich komme nicht mehr und ich will raus.

00:32:00: Was dazu gehörte war dass ich mit einer Gerichtsmedizin Kontakt aufgenommen habe und dieses Angebot der vertraulichen Spurensicherung in Anspruch genommen habe.

00:32:12: Und nach Täterübergriffen dann nachts in die Gerichtsmedizin gegangen bin, um Spuren sichern zu lassen... ...und darüber hab ich mir Belege- also Arztberichte geben lassen, dass ich da war zur vertraulichenspurensicherung.

00:32:31: Die hab' ich mannigfältig probiert und mir in jegliche Tasche und so reingetan, hätten die Täter finden müssen, haben sie vielleicht auch gefunden.

00:32:39: Das heißt zwar den klar ich will weg aber das macht es für den restlichen Zeitpunkt sehr unangenehm und es war so ein Tautziehen.

00:32:49: Ich wollte weg, die wollten mich halten Und ich war dann nach dem lasst mit der Betreuung geendet hat weil ich komplett lost.

00:33:01: Ich hing absolut im nichts und habe mich an einen Frauennotruf gewendet.

00:33:07: So ein bisschen auch der Gamechanger in dieser ganzen Geschichte, weil die Sozialarbeiterin so das Potenzial erkannt hat in mir und uns.

00:33:20: Und die sich so reingekniet hat und so viele Situationen mit uns durchhat, dass sie diese letzten vier echt krassen Jahre immer an unserer Seite war.

00:33:36: Also, ich hatte nachher ihre private Nummer.

00:33:38: Ich konnte sie nachts anrufen wenn ... Ich wusste eigentlich sind jetzt Täterkontakte stehen an aber ich bin hier zu Hause und ich stemm mich dagegen Und ich versuche das jetzt kein Wechsel stattfindet dass keiner irgendwie losgeht und ich schwimm mir aber gerade.

00:33:54: ich muss ich brauche gerade Hilfe.

00:33:55: so dann wusste ich kann Sie anrufern.

00:33:57: Das habe ich glaube ich zweimal gemacht in den vier Jahren Aber sie war einfach für mich da und das hat mir die nötige Sicherheit gegeben, diesen Schritt ein nach dem anderen weiterzugehen.

00:34:12: Wie hat sich das angefühlt dass da jemand war der immer für dich da ist und auch in den schwierigen Zeiten.

00:34:18: du weißt du kannst dahin gehen?

00:34:20: Das war hier lange einfach nicht möglich für dich.

00:34:22: Ich konnte es kaum fassen.

00:34:25: ich hatte immer Angst dass es wegbricht.

00:34:29: Ich hatte immer Angst, zu viel zu sein und ich war auch immer ganz deutlich darauf bedacht sie wirklich nur im äußersten Notfall zu kontaktieren.

00:34:38: Und gleichzeitig hat es mir so viel Sicherheit gegeben.

00:34:41: Hast du heute noch Kontakt zu ihr?

00:34:43: Gestern mit ihr telefoniert.

00:34:48: Du hast jetzt gesagt das hat vier Jahre gedauert.

00:34:51: Wie kommt es dass so etwas so lange gedaubert?

00:34:54: gerade wenn die Täter gesehen haben könnten Dass du bei der Gerichtsmedizin warst, die müssen ja unglaublich Schiss gehabt haben in irgendeiner Art und Weise erwischt zu werden.

00:35:07: Dadurch dass du die Spuren hast sichern lassen?

00:35:09: Ja Es geht denen sehr viel Geld durch den Lappen Wenn sie uns einfach so ziehen lassen Und ich glaube die waren sicher einfach ihrer Sache auch sehr sicher Wenn die noch nicht Polizei bekannt waren wegen irgendwas, dann ist es ja auch egal ob deren Spuren vertraulich irgendwo hinterlegt waren.

00:35:38: Von daher denke ich, dass das irgendwie so was gewesen ist und ich habe auch nicht gleich zwanzig... Jetzt muss ich gerade tatsächlich mal überlegen.

00:35:47: Das war relativ kurz vorher ein Jahr vorher oder so.

00:35:52: Also eineinhalb Jahre vorher?

00:35:54: Ja, anderthalb Jahre bevor ich denn wirklich rausgegangen bin

00:35:58: Wie ist dir dann der endgültige Ausstieg gelungen?

00:36:01: Ich habe irgendwann das System durchschaut.

00:36:04: Ich habe erkannt, wann ich welche Daten es gibt zu denen ich da sein soll.

00:36:12: Das waren keine typischen Geschichten und als ich das soweit erkannt hab und die Frau vom Frauennotruf an meiner Seite hatte wurde vieles klarer Und dann war's so was ein totaler Glücksgriff war.

00:36:30: Es gibt immer noch einen Anteil in meinem System, wenn Täter gezielt foltern um Anteile zu erschaffen dann kann es vorkommen dass die Anteiler erschaffen von denen sie gerade gar nichts mitkriegen das sie die gerade erschaffen und manche davon werden auf so eine ja ich meine erst mal so ne Satellitenposition geschossen.

00:36:53: Die sind dann irgendwie außerhalb des Systems und kreisen sowieso Satellit drum rum, kriegen irgendwie alles mit.

00:37:00: Können aber nicht eingreifen!

00:37:02: Und so ein Anteil haben wir auch – der hat irgendwann Kontakt aufgenommen zu der Beraterin.

00:37:07: Man hat gesagt «so ich sehe, wir sind hier in den Endzügen, ich würde gerne meinen Wissen beisteuern, damit das jetzt mal klappt».

00:37:14: Und dadurch haben wir noch mehr Wissen bekommen.

00:37:19: Dadurch haben wir dann sämtliche Daten im Voraus erkennen können und haben uns dann konsequent gesichert zu den Daten.

00:37:29: Und haben auch Kontakt bekommen zu dem Anteil, die für den Weg zuständig war, die immer hingegangen ist zu den Tätern.

00:37:37: Die Beraterin hat ganz viel in Arbeit mit uns gemacht gerade so mit denen Anteilen, die auch im Täterkontakt verwickelt waren, täterloyale Anteile.

00:37:50: Irgendwann war es dann soweit, dass mehr Anteile gegen Täterkontakt waren als für.

00:37:56: Und die, die für den Weg zuständig war hat auch das Handy rausgegeben – das Geheime.

00:38:01: und dadurch wurde das alles immer sicherer und als wir dann ein Jahr lang kein Täter-Kontakt mehr hatten haben wir den Namen und Wohnort und alles geändert, haben überall Sperrvermerke installiert und seitdem lebe ich sicher!

00:38:20: Wow.

00:38:22: Wie fühlt sich das an, wenn du jetzt weißt, dass du sicher bist?

00:38:25: Es ist so erleichtern!

00:38:26: Aber warst du wirklich in Sicherheit?

00:38:28: denn du hattest mir ja auch von einem weiteren Programm erzählt?

00:38:33: Genau, es gibt immer eine Unterscheidung zwischen äußerer Sicherheit und innere Sicherheit.

00:38:41: Die äußere Sicherheit war dadurch hergestellt, dass die Täter keinen Zugriff mehr hatten Und äußerlich wie niemand mehr Schaden zugefügt hat.

00:38:51: Und dann gibt es einfach Dinge, mit denen du dich dann beschäftigst wenn du äußerlich sicher bist.

00:38:58: Dann beschäftigest du dich nämlich mit dem inneren Ausstieg.

00:39:01: Da beschäftigste dich mit allen Anteilen die noch an diesem Konzept der Täter festhalten, die noch diese ganzen Überzeugungen haben und Du beschäftigts Dich mit Programmen, die in Dir noch laufen, die dir aber die dich schädigen.

00:39:16: und ein so'n Programm das ich tatsächlich vor eineinhalb Jahren erst gelöscht bekommen habe, mit therapeutischer Hilfe ist ein Suizidprogramm.

00:39:28: Und das ist deshalb angelegt worden damit auch Täterschutz wenn ich nicht mehr da bin, wenn das System nicht mehr dar ist dann können wir auch nicht gefährlich werden und das läuft oder es zu bestimmten Zeitpunkten angesprungen Und irgendwann wussten wir auch, wann es anspringt.

00:39:54: Als ich das wusste, wollte ich mich halt sichern, weil wir noch nicht so weit waren mit der Therapeutin, dass durchgeackert haben, dass das nicht mehr anspringen würde.

00:40:04: Dann bin ich mit meiner Therapeuten zusammen in die Klinik gegangen auf eine geschützte Station und habe gesagt ... Es wird jetzt demnächst ein Suizid ... Ich werde versuchen, mich umzubringen in den nächsten Tagen.

00:40:16: Die haben etwas karriert geguckt!

00:40:19: Weil die das so einfach noch nicht so kannten.

00:40:21: Ich war ja in dem Moment gar nicht suizidal.

00:40:24: Die haben das dann aber ernst genommen, weil ich auch mal eine Therapeutin dabei hatte und habe mich ins Videoüberwachungszimmer gelegt und haben abgewartet.

00:40:38: Und haben aber wirklich auch ... Ich durfte keine eigene Kleidung anziehen, ich durfte nur drei Sachen da haben.

00:40:45: Trotzdem hab' ich's geschafft!

00:40:47: So zwei Suizidversuche zu unternehmen.

00:40:51: Das macht einfach noch mal so deutlich, wie vehement diese Programme umgesetzt werden?

00:40:57: Also wie sehr die Anteile davon überzeugt sind was sie da tun und wie sehr das in denen einfach drin ist Und wie sehr du als Alltagspersönlichkeit diesen ganzen so ausgeliefert bist.

00:41:13: Wie hast Du den Anteil der suizidale Gedanken hat, wie bist Du denn los geworden?

00:41:18: Ich habe mit einer Therapeuten zusammen dieses Programm gelöscht.

00:41:24: Es gibt Wege, wie du dahin kommst.

00:41:28: Das ist richtig komplex und richtig schwierig aber ich weiß gar nicht womit ich das vergleichen kann.

00:41:39: Vielleicht ist es auch ein bisschen wie Puzzlen dass du so guckst Was hat womit zu tun und welchen Anteil kann ich vielleicht noch befragen, wer hat vielleicht noch Informationen dazu?

00:42:00: Und dann kommt man immer mal einen kleinen Schritt weiter.

00:42:06: Und dann nochmal ein bisschen größeren und dann hat man wieder einen Dämpfer weil einem da ein Störprogramm reingerutscht ist.

00:42:15: Und irgendwann hat man den Durchbruch quasi gelöscht.

00:42:22: Gibt es da auch so ein wie so einen Korkenmoment, wo du dich dann so befreit gefühlt hast?

00:42:26: Absolut!

00:42:28: Das war da eben auch soweit das dann relativ schnell klar ist ob das geglückt ist oder nicht.

00:42:32: Wie hat sich das angefühlt?

00:42:34: Befreiend tatsächlich dass es irgendwie sowas... das ist tatsächlich wenn ich vorher schnick fühle dass ich wusste wow Ich muss jetzt nicht mehr zu dem oder dem Zeitpunkt in die Klinik und ich muss mich nicht mehr irgendwie erklären und werde irgendwie für komisch abgestempelt oder sonst was.

00:42:51: Aber es war auch in diesem therapeutischen Setting, sich mit solchen Sachen zu beschäftigen.

00:42:58: Ist auch immer echt Brennstoff und gerade bei Systemen die so ... Ja, meine Therapeutin hat immer gesagt knallig!

00:43:08: Knallig sind wie wir weil wir... Es ist als Kind so viel Anspannung in uns reingefoldert worden.

00:43:19: Also eine Foltermethode dazu war Streckbank.

00:43:22: Und wenn du auf einer Streckbange liegst und immer weiter in die Länge gezogen bist, ist deine einzige Schank, sie.

00:43:28: du hast dich eben maximalst anzuspannen damit die Gelenke nicht rausfliegen.

00:43:33: Das erzeugt einfach eine unfassbare Anspannung, die du letztendlich dein Leben lang nicht mehr loswirst.

00:43:40: Und das macht Therapie in unserem Fall auch echt schwer weil wir Einigen Therapeutinnen echt um die Ohren geflogen sind, was uns so leid hat.

00:43:51: Aber es war leider Gottes Sohn!

00:43:56: Du hattest ja jetzt gesagt vor eineinhalb Jahren hast du dieses Programm, dieses Suizidprogramm abgeschaltet.

00:44:03: Wie lebst du heute?

00:44:06: Heute lebe ich ein Leben das deutlich normaler ist als so... Ich mir das jemals hätte vorstellen können.

00:44:18: Also, heute kann ich immer noch nicht arbeiten und heute habe ich immer einen schwerbehinderten Grad oder Pflegegrad und heute hab' ich aber Hobbys und ich hab mir Ehrenabend und eine Partnerin.

00:44:36: Ich lebe in einem tollen Zuhause – ich kenne das Konzept von zu Hause!

00:44:41: Das war mir so lange fremd, weil eigentlich ... immer so viel in Kliniken war.

00:44:45: Ich hatte nie dieses Gefühl und das hab ich jetzt, ich muss nicht mehr dauernd in die Klinik.

00:44:52: Ich verletze mich nicht mehr so oft.

00:44:57: Also letzte Selbstverletzung ist mittlerweile auch anderthalb Jahre her.

00:45:01: Ja, das ist eigentlich so was mir im ersten Moment so einfällt.

00:45:06: Wenn du vor einer Entscheidung stehst zum Beispiel ob du ... also du hast dich ja bei uns gemeldet?

00:45:12: Wie hast du das mit deinen Anteilen kommuniziert?

00:45:16: Wir nennen das immer Innenarbeiten machen.

00:45:18: Also ich leg mich dann hin, mach die Augen zu, wende alle Antennen nach innen und stell Fragen nach inne und bekomme auch Antworten.

00:45:32: Und manchmal ist das eine rege Diskussion.

00:45:38: Manchmal ist es sehr zäh Manchmal kommt auch gar nichts und das wiederhole ich ein paar Mal.

00:45:45: Dann lege ich manchmal auch Zettel hin, wo jemand dann aufschreiben kann wenn jemand nicht reden mag oder wenn jemand das erst später mitbekommen hat.

00:45:55: Mit deiner Diagnose die dissoziative Identitätsstörung... Wenn du damit oder darüber mit anderen Menschen redest, die dich nicht kennen wie wird es aufgenommen von den Menschen?

00:46:09: Ich versuche das eigentlich zu vermeiden, weil es die wenigsten können damit überhaupt etwas anfangen und ich möchte auch gar nicht darüber definiert werden.

00:46:23: Und dann ist es so dass es einfach immer noch ein kontroverses Thema ist – und auch dem möchte ich mich nicht aussetzen!

00:46:32: Es gibt immer noch genug Menschen, auch Professionelle, Von daher ist so das höchste der Gefühle, dass ich sage, dass sich eben missbraucht wurde.

00:46:45: Aber auch das erzählte ich nicht.

00:46:47: Also ich laufe im Sommer kurz und ärmerlich rum mittlerweile Und ich habe sehr viele sehr dollen Narben.

00:46:54: Da werde ich aber spannenderweise gar nicht darauf angesprochen Auch von Menschen mit denen ich dann mehr zu tun hab Weil dich damit so souverän umgehe Das total klar ist, das gehört zu mir, das bin ich Und das muss man gar nicht irgendwie infrage stellen.

00:47:09: Manche fragen dann mal und dann kriegen sie eine Antwort dazu, aber meistens ist es okay damit.

00:47:18: Jetzt hast du ja hier die Möglichkeit ein gesellschaftliches Sprachrohr zu nutzen?

00:47:22: Gibt es da noch Worte, die dir wichtig sind, die du nach außen tragen möchtest?

00:47:27: Oha!

00:47:31: Ich glaube ... Verknife, was heißt verknife ich mir?

00:47:36: Nee.

00:47:36: Es ist gar nicht so dass ich mir etwas verkneifen muss sondern Ich möchte keine kein fass aufmachen weil das dazu ein viel zu großes und viel zu sensibles Thema ist für mich weil ich weiß wo ich durchgegangen bin.

00:47:54: Und wenn Menschen Das anzweifeln und mir vorwerfen ich möchte nur eine bühne So Dann trifft mich das und zwar hart Und ich habe auch entschieden, ich werde keine Kommentare lesen darunter.

00:48:09: Weil ich das gar nicht ertragen könnte wenn jemand sowas schreibt.

00:48:13: und die Beraterin vom Notruf mit der ich immer noch eng im Kontakt bin, die liest Kommentare, die ließt die Kommentare und schickt mir nette Kommentare.

00:48:25: Alles andere will ich gar nicht... bei mir haben in meinem Energiefeld und ich bin stolz auf mich, was ich geschafft habe.

00:48:33: Was wir als System geschafft haben.

00:48:35: Ich möchte aus der Heimlichkeit raus.

00:48:40: Mit meiner Geschichte und mit dem, was wir geschafft haben in die Welt gehen.

00:48:44: Ich will den Menschen Mut machen, die vielleicht in einer ähnlichen Situation sind.

00:48:50: Es ist schaffbar!

00:48:51: Es kostet scheiße viel Kraft und es ist unfassbar anstrengend.

00:48:55: Und es ist mit vielen Schmerzen verbunden, psychisch und physisch.

00:49:00: Aber es ist

00:49:00: machbar.".

00:49:02: Was wünscht ihr denn für deine persönliche Zukunft?

00:49:05: Ich möchte glücklich und zufrieden mit meiner Frau alt werden.

00:49:09: Danke dir!

00:49:10: Danke dir dass du deine Geschichte geteilt hast.

00:49:12: ich finde du bist eine wirklich sehr beeindruckende junge frau die mehr als nur einmal Courage im Leben gezeigt hat und die einen sehr sehr harten Weg auf sich genommen hat und jetzt hier ganz ganz vielen Menschen Mut zuspricht das auch sie von dir lernen dürfen.

00:49:28: Danke schön.

00:49:29: Danke dir und wir wünschen dir alles, alles Liebe und alles Gute für dich und deine Familie

00:49:36: wie Charlie, deine Katze.

00:49:38: Alles Gute for deine Zukunft!

00:49:40: Dankeschön

00:49:43: Du willst

00:49:43: selbst bei uns dabei sein oder hast einen Teamvorschlag?

00:49:46: Denn melde Dich auf unserer Website oder unser Social Media.

00:49:49: Wenn du von den besprochenen Themen betroffen bist oder Unterstützung benötigst dann zögere nicht Hilfe in Anspruch zu nehmen.

00:49:59: Hol die Unterstützung bei professionellen Hilfeinrichtungen oder dir vertrauten Personen.

00:50:04: Bis zum nächsten

00:50:05: Mal, bei

00:50:06: von Bohne

00:50:07: zu Bohne.

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