Bonusfolge #B05 Iljhama: Wenn der Körper das Leben neu schreibt – Meningokokken & Amputationen
Shownotes
*Hinweis: Diese Folge enthält Werbung und wird unterstützt vom ADAC.
Wenn du im Ausland krank wirst oder einen medizinischen Notfall erlebst, zählt schnelle und richtige Hilfe. Der ADAC unterstützt bei medizinischen Notfällen im Ausland, hilft bei der Arztsuche, bei der Abstimmung mit Kliniken und, wenn medizinisch sinnvoll und vertretbar, beim Krankenrücktransport nach Deutschland.
Wichtig ist: Eine ADAC-Plus-Mitgliedschaft kann den Krankenrücktransport abdecken. Krankenhauskosten im Ausland sind damit aber nicht automatisch abgesichert. Dafür brauchst du eine Auslandskrankenversicherung.
In dieser Folge gibt es deshalb später noch einen kurzen redaktionellen Einschub dazu, was im Ernstfall im Hintergrund passiert und worauf du vor einer Reise achten solltest.
Mehr Informationen findest du auf https://www.adac.de/der-adac/ueber-uns-se/aktuelles/
Triggerwarnung: In dieser Bonusfolge geht es um eine schwere Meningokokken-Erkrankung, Sepsis, Lebensgefahr, Intensivstation, Amputationen, medizinische Notfälle im Ausland, Krankenrücktransport, Panikattacken, emotionale Überlastung, die Belastung von Kindern und die psychischen Folgen für eine Familie. Hör die Folge nur, wenn du dich stabil genug fühlst.
Was passiert mit einer Familie, wenn ein Mensch plötzlich um sein Leben kämpft?
In der vorherigen Bonusfolge hat Alessandro erzählt, wie er im Familienurlaub in Italien an Meningokokken erkrankte, eine Sepsis entwickelte und später beide Beine sowie vier Finger verlor.
In dieser Folge erzählt Iljhama ihre Perspektive als Ehefrau und Mutter von fünf Kindern. Sie berichtet von den ersten harmlosen Symptomen, von Fieber, schwarzen Flecken auf Alessandros Körper und dem Moment, in dem sie ihn in der Notaufnahme wiedersieht. Innerhalb weniger Stunden verändert sich alles. Aus einem gemeinsamen Familienurlaub wird ein medizinischer Ausnahmezustand.
Iljhama spricht darüber, wie sie ihre Kinder schützt, während sie selbst kaum weiß, ob ihr Mann überlebt. Sie erzählt von Quarantäne, Angst, Krankenhausgesprächen, dem ADAC-Krankenrücktransport, der Vorbereitung auf die Amputationen und der Frage, wie man Kindern sagt, dass ihr Vater beide Beine verlieren wird.
Zeitstempel: 0:00:00 – 0:00:59: Werbepartner ADAC 0:00:59 – 0:02:48: Triggerwarnung, Intro 0:02:48 – 0:06:02: Einstieg in die Folge, Vorstellung von Iljhama, ihre Ehe mit Alessandro und das Leben als Familie mit fünf Kindern 0:06:02 – 0:10:44: Der Familienurlaub in Italien, erste Symptome und die anfängliche Unsicherheit 0:10:44 – 0:18:24: Dunkle Flecken, Rettungswagen, Notaufnahme und die dramatische Verschlechterung 0:18:24 – 0:24:59: Intensivstation, Diagnose Meningokokken und die Angst um Alessandros Leben 0:24:59 – 0:31:53: Quarantäne, Sorge um die Kinder, ADAC-Kontakt und das erste Wiedersehen im Krankenhaus 0:31:53 – 0:39:57: Lebensgefahr, mögliche Amputationen und die Entscheidung, den Kindern nicht alles zu sagen 0:39:57 – 0:47:34: Iljhama versorgt Alessandro, erste Gespräche über Amputationen und die Videobotschaft der Kinder 0:47:34 – 0:49:21: Krankenrücktransport nach Deutschland und redaktioneller ADAC-Einschub 0:49:21 – 0:59:29: Rückkehr nach Deutschland, Fingeramputation, Beinamputation und das Gespräch mit den Kindern 0:59:29 – 1:10:54: Alltag nach den Amputationen, Pflege zu Hause, Treppensteiger, Arbeit, Überforderung und Panikattacken 1:10:54 – 1:23:42: Reha, Prothesen, psychische Belastung der Kinder, fehlende Unterstützung und Iljhamas Blick auf die Zukunft 1:23:42 – Ende: Verabschiedung, Spendenaufruf, Kontaktmöglichkeiten und Hinweis auf Unterstützung
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Transkript anzeigen
00:00:00: Diese Folge wird unterstützt vom ADAC.
00:00:03: Wenn du im Ausland krank wirst oder einen medizinischen Notfall erlebst, zählt schnelle und richtige Hilfe!
00:00:09: Der ADAC unterstützt bei medizinischem Notfällen im Auslands – hilft bei der Arztsuche, bei der Abstimmung mit Kliniken und wenn medizinische sinnvoll und vertretbar beim Krankenrücktransport nach Deutschland.
00:00:24: Wichtig ist eine ADAC-Plusmitgliedschaft kann den Krankenrücktransport abdecken.
00:00:30: Krankenhauskosten im Ausland sind damit aber nicht automatisch abgesichert, dafür brauchst du eine
00:00:36: Auslands-Krankenversicherung.".
00:00:38: In dieser Folge gibt es deshalb später noch einen kurzen redaktionellen Einschub dazu was im Ernstfall im Hintergrund passiert und worauf Du vor einer Reise achten solltest.
00:00:49: Mehr Informationen findest Du auf www.adac.de.
00:01:00: Als ich seinen Rücken hinten gesehen habe und sein Gesäß, hab' ich gedacht ach du meine Güte zwar genauso dunkel wie die Oberschenkel, Unterschenkel und die Hände.
00:01:09: In dem Moment ist mir Schwarz vor Augen geworden.
00:01:11: Ich war kurz vom Umkippen, vom Ummacher.
00:01:13: Ich dachte, wie soll er?
00:01:17: Was muss man ihm alles
00:01:18: amputieren?!
00:01:21: Aber ich wollte auch nicht dass der mir was anmerkt.
00:01:23: also ich musste praktisch noch
00:01:24: starke Spielen,
00:01:26: das ganze ausblenden ihn nicht beunruhigen mit meiner Reaktion und es war nicht einfach ihnen da was vorzumachen.
00:01:33: Das habe ich tatsächlich
00:01:33: gemacht!
00:01:56: Zu Beginn der Folge stellen wir das Thema vor.
00:01:58: Falls du denkst, dass das genannte Thema für dich persönlich belastend sein könnte dann möchten wir dich bitten die Folge direkt zu beenden.
00:02:10: Stell dir vor!
00:02:11: Du kommst in einen Raum?
00:02:12: Vor dir sitzt ein Mensch und du hast keine Ahnung wer das ist.
00:02:16: Das
00:02:16: passiert mir in jeder Folge
00:02:18: bei
00:02:18: unserem Podcast von Bohne zur
00:02:20: Bohne.
00:02:21: Mein
00:02:21: Name ist Charlotte Und ich weiß vorher nichts über unsere Gäste.
00:02:25: Kein Name, keine Information, keine Themen.
00:02:28: Also werden meine Fragen auch deine Fragen sein.
00:02:31: Ich bin Sanya und ich suche die Gäste, hier achte ich darauf dass es Menschen mit ehrlichen berührenden und bewegenden Geschichten sind Und genau diese wollen wir mit euch teilen!
00:02:41: Bist du bereit gemeinsam mit Charlotte neue Geschichten kennenzulernen?
00:02:48: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge.
00:02:50: Mein Name ist Charlotte Mein Name is Sanya
00:02:52: Und mein Name ilyama.
00:02:54: Seit der Erkrankung meines Mannes am Menigokocken hat sich mein Leben um dreihundertsechzig Grad gewendet.
00:02:59: Eljama, vielen lieben Dank dass du heute hier bist.
00:03:01: Wir haben jetzt schon dein Mann kennengelernt.
00:03:03: ich bin gespannt wie deine Perspektive auf die Geschichte aussieht.
00:03:07: deshalb was würdest du sagen?
00:03:09: wir starten bei dir?
00:03:11: Die Perspektiven von mir und der ganzen Situation die wir jetzt den vergangenen Monaten miterleben durften oder die an uns unseren Alltag jetzt begleiten hat sich wirklich um dreiundsechzig Grad gewendet.
00:03:23: es ist nichts mehr oder so gut wie gar nichts mehr wieder vor außer das wir zu siebt als Familie noch in unserer Wohnung leben.
00:03:31: Kannst du uns beschreiben, wie die Beziehung zwischen dir und Alessandro im Vorfeld war also bevor diese ganze Situation entstanden ist?
00:03:39: Ich meine, Alessandro hat schon gesagt ihr habt fünf Kinder und allein das ist ja für ein Paar schon sehr schwer zu wuppen würde ich behaupten!
00:03:49: Also bei Mann und ich wir haben uns vor über zwanzig Jahren kennengelernt.
00:03:53: Ich hätte tatsächlich nicht gedacht dass aus dieser Beziehungen Kennlernung eine Begleitung fürs bis jetzt ihr geleben sein wird.
00:04:01: Wir sind tatsächlich durch dick und dünn gegangen, wir haben sehr viele schwere Zeiten durchlebt aber auch sehr viele sehr schöne Momente erleben dürfen.
00:04:09: gerade der Zuwachs unserer Kinder hat uns um einiges sehr bereichert was uns sehr wertvoll ist und uns auch keiner wegnehmen kann.
00:04:19: ansonsten kennt man mich um einen Ehemann als das starke Paar dass kein Hindernis zu schwer kommt, dass sie alles bewältigen können.
00:04:30: Ja... Also so kannte man uns!
00:04:34: Wie hat sich denn die Stärke zwischen euch als Paar ausgezeichnet?
00:04:38: Also wie habt ihr es geschafft, so ein starkes Paar zu
00:04:41: sein?!
00:04:43: Wir haben sehr viel miteinander geredet also alles was passiert ist, alles was geplant war, alles das organisatorisch zu bewältigend war, haben wir uns gegenseitig unterstützt und auch die Rollen sehr gut verteilt da wir beide sehr berufstätig sind und unsere Arbeiten auch sehr gerne ausgeübt haben.
00:04:58: Und wir auch nicht regulär vom Montag bis Freitag geschafft haben, sondern auch übers Wochenende war das für uns eigentlich sehr gut organisierbar weil wir als Team einfach sehr stark unterwegs waren.
00:05:11: in unserem Freundes- und Familienkreis haben wir ihnen auch das Gefühl geschenkt dass wir beide ich würde schon sagen unbesiegbar in unserer Gesellschaft funktioniert haben alles was wir in Angriff genommen haben, wo das erstens fertiggestellt und auch mit Erfolg fertiggestellt.
00:05:30: Und daraufhin kamen auch sehr viele Menschen auf unsere Hilfe zurück.
00:05:34: also die haben uns nur erwähnt dass irgendwas bei ihnen zu Hause ansteht oder irgendwelche Sachen gemacht werden müssen.
00:05:40: und schon sind wir beide abgesprungen und haben sofort gesagt okay gut Wir haben nicht mal erwähnt, dass wir kommen.
00:05:46: Wir sind einfach zu dem Ort hingegangen wo unsere Hilfe gebraucht worden ist auch in meiner Familie sehr viel weil ich aus einer Großfamilien komme und jeder hat da irgendetwas ob sei es handwerklich oder sei es ein Fahrtdienst oder irgendwas in der Wohnung ist defekt weil man war der erste der gesprungen ist und ich natürlich hinterher auch.
00:06:04: Gab es denn einen bestimmten Grund warum ihr euch für diesen Familienurlaub oder auf diesen Familien Urlaub besonders gefreut habt?
00:06:11: Tatsächlich gab es den elf Wochen bevor wir in den Urlaub losgefahren sind, habe ich meine Mutter durch eine schwere Krebserkrankung verloren.
00:06:21: Und ich muss ehrlich sagen über die Fahrt über habe ich mich sehr gefreut endlich wieder bei meiner Familie zu sein weil die vergangenen elf Monate die Familie von mir sehr kurz kam.
00:06:31: Mein Mann hatte die komplette Versorgung der Kinder übernommen auch den Haushalt zu Hause geschmissen weil ich entweder bei meiner Mutter war oder im Dienst bei meinem Arbeitgeber.
00:06:43: Dafür war ich ihm wirklich sehr dankbar, dass er mich da so unglaublich unterstützt hat um einfach meine Mutter in ihrer letzten Lebensphase zu begleiten was mir auch persönlich sehr wichtig war.
00:06:54: Ich habe mich wirklich sehr gefreut.
00:06:55: wir haben auch Pläne geschmiedet und es war einfach ein schönes Gefühl wieder sich nur auf die Familie zu konzentrieren und auch die Zeit die wir im Urlaub eigentlich hätten haben sollen gemeinsam zu verbringen als wir sieben als eine Einheit wie wir es davor immer waren.
00:07:10: Wann hast du die ersten Symptome deines Mannes wahrgenommen?
00:07:14: Also, die ersten Symptomen meines Manns fingen wirklich ganz harmlos an.
00:07:17: Es war Montag der XXI.
00:07:19: August Nachbetags.
00:07:22: Hatte er davon kleine Snickerchen gemacht ist aufgewacht mit leichten Fieber.
00:07:27: also wir reden hier wirklich von einer Temperatur von Achtunddreißigvier Komma Vier.
00:07:33: In meiner Welt sehr harmlose Temperature.
00:07:36: ich habe mir das erklären können durch einen Hitzeschlag weil er in der prallen Sonne lag Und dabei hat er auch Schüttelfrost.
00:07:42: Im späteren Verlauf des Nachmittags wurde seine Temperatur etwas höher und auch er war etwas abgeschlagener, konnte nicht mehr laufen.
00:07:51: Wir waren verabredet mit seinem Vater weil der sich auch zu dem Zeitpunkt in Italien aufgehalten hat zum Abendessen, weil sie ein paar Tage später wieder nach Deutschland zurückreisen wollten.
00:08:00: Da sind wir schon zu dem Restaurant gelaufen wo wir den Tisch reserviert hatten zu sich genommen.
00:08:09: Er hat sich entschuldigt und ist dann praktisch wieder zum Auto gelaufen, weil ihn die Gerüche von dem Essen sehr gestört haben und dadurch eine Übelkeit entwickelt hat.
00:08:19: Gute ich war in der Zwickmühle, weil ich nicht wusste bleibe jetzt bei den Kindern oder begleite jetzt mein Ehemann und habe mich dann doch entschieden bei den Kindern zu bleiben.
00:08:27: ja ich hab sie nur gebeten bestellt schnell was irgendwas ist schnell damit er wieder zur Papa zurückgehen können und das haben wir da noch so gemacht bin er wieder zurück zu meinem Mann gelaufen, nachdem wir gegessen haben und er ist praktisch als wir Pferden angekommen sind sofort ins Bett gegangen.
00:08:42: Also ich habe dann tatsächlich nicht mehr viel von ihm gesehen.
00:08:46: Am nächsten Morgen bin ich um fünf Uhr aufgewacht weil ich seine Unterschenkel gemerkt hab das wirklich sehr heiß war und habe dann den Thermometer gegriffen und habe seine Temperatur gemessene Weile bei über neununddreißig.
00:08:59: Hab zwei Tabletten vorbereitet unten Glas was und habe ihn aufgeweckt Und darum gebeten, diese zwei Tabletten einzunehmen.
00:09:08: Weil ich meine wir sind im Urlaub die Temperatur ist hoch und ich wollte nichts Schlimmeres.
00:09:13: Also ich wollte jetzt nicht dass mein Ehemann da krank im Bett den Tag verbringt.
00:09:19: War das Rückblick ein U-Warnsignal?
00:09:21: Dass die Beine die Unterschenke so geglüht haben?
00:09:24: Ja gut bei einer hohen Temperaturen ist es ja normal, dass die weiten Extremitäten auch... hoch, sondern wenn die untersten Extremitäten schon so glühen heißt es man hat wirklich eine sehr erhöhte Temperatur.
00:09:36: Okay
00:09:36: diese Tabletten die du ihm gegeben hast was waren also?
00:09:40: wofür hast du ihm die Tablette gegeben?
00:09:42: Damit
00:09:42: das Fieber senken?
00:09:44: genau er hat ja sonst keine anderen Symptome gehabt zu dem Zeitpunkt also er hatte weder ne leichte Grippe Husten Schnupfen.
00:09:54: also es war wirklich nur dieser erhöhte temperatur.
00:09:56: bis zu dem zeitpunkt Und nachdem er das Glas genommen hat und die Tabletten eingenommen hat, habe ich ihn gefragt ob er mit mir einen Kaffee trinken möchte.
00:10:06: Daraufhin sagte er ja ist auch noch mal aufgestanden.
00:10:10: Er kam zu dem Tisch, hat sich nur den Kaffees runtergezogen, hatte sich wieder entschuldigt.
00:10:14: Er sagt tut mir leidschatz ich kann nicht mehr stehen Ich kann nicht sitzen meine Beine brennen und hat sich wieder ins Bett gelegt.
00:10:20: Das war wirklich viel lang saß seit drei Minuten am Tisch.
00:10:26: Gut, ich hab gedacht okay wir sind jetzt hier im Urlaub am Ferienhaus.
00:10:29: Was mache ich jetzt so früh um die Uhrzeit?
00:10:32: Und habe mich dann auch mit ins Bett gelegt und sind dann beide wieder eingeschlafen.
00:10:37: kurz danach nach einer Stunde ungefähr sind wir beide wieder aufgewacht abrupt wie wenn uns jemand eine Seil gezogen hätte.
00:10:44: also wir sind beide mit dem Oberkörper gleichzeitig aufgestanden und da hat mein Mann schon sofort in dem Moment gesagt Schatz guck mal ich habe einen schwarzen Fleck auf der Hand Und dann bin ich natürlich gleich hin und habe mir diesen Fleck auf der Handfläche angeschaut.
00:10:58: Ich hab gedacht, meine Güte was ist denn das?
00:10:59: Das war wirklich schwarz-schwarz!
00:11:03: Dann habe ich geschaut ob auf anderen Körperstellen solche Flecken zu sehen waren und tatsächlich habe ich weitere Flecken unterhalb der Kniescheiben entdeckt und am linken vorletzten C so... Die sah aber alle unterschiedlich aus.
00:11:15: also der an der Innenhandfläche auf der linken Hand war ganz schwarz unter den Knieschreiben So wie so ein Wasserfarbklecks, der im Wasser aufgelöst wird und am kleinen See wassen Streifen in Pink.
00:11:28: Und habe gesagt irgendwas stimmt hier gewaltig nicht.
00:11:29: also irgendwas ist da komisch.
00:11:32: Ich hab dann mal Schickerfader angerufen, hab ihn gebeten meine Mann zum Hausarzt zu begleiten weil ich sicher gehen wollte und schlimmeres ausschließen wollt.
00:11:43: Ja, er hat mir dann einen Ratschlag gegeben.
00:11:46: Tatsächlich nicht das mit ihm zum Hausarzt zu gehen in so einem gleichen Rettungswagen zu kontaktieren weil es besser sei.
00:11:55: Weil wenn der jetzt ein Hausarts aufsucht wird der Hausarz auch sehr viel Zeit verlieren.
00:12:00: und ich meine er hat ja recht wir sind im Ausland.
00:12:02: ich kannte das Gesundheitssystem von Italien nicht wie der Standard von denen ist und wie die Wartezeiten sind ob die Patienten gleich aufgenommen werden oder nicht Und da war es natürlich auf jeden Fall eine klügere Entscheidung, Rettungswagen zu holen und den habe ich dann noch kontaktiert.
00:12:18: Kam leider erst nach einer guten Stunde erstmal an und dann waren sie als immer man gesehen haben mit den Flecken auch sehr erschrocken was mich natürlich auch beunruhigt hat weil... Ich meine sind Rettungserste die erfahrene Ausland vom Alter her Und ich dachte, wenn die das nicht wissen, brauche ich mich gar nicht wohnen.
00:12:34: Warum ich davon nichts weiß?
00:12:36: Ich bin ja auch knapp zwanzig Jahre im Gesundheitswesen beschäftigt und auch mehrere Fachbereiche in den Krankenhäusern tätig gewesen und kannte diese Form von Flecken auf der Haut überhaupt nicht.
00:12:48: Also ich war damit nie konfrontiert.
00:12:52: Die erste Vermutung war eine allergische Reaktion auf die Medikamente, die ich gegeben habe zum Fieber senken.
00:12:58: Und ich wusste, das ist ja nicht das erste Mal, dass man diese Tabletten genommen hat.
00:13:02: Das kann davon tatsächlich nicht kommen.
00:13:03: also für mich war dieses Thema allergische Reaktion ausgeschlossen als mein Ehemann da mit denen mitgenommen worden ist.
00:13:12: Richtung Krankenhaus folgte meinen Schwiegervater und mein Sohn mit weil die gedacht haben wenigstens dann ist jemand mit vor Ort und aufgrund der Sprache würde ihr einigermaßen verstehen wenn man dort behandelt wird und eventuell damit man einfach weiß um was geht es bei ihm.
00:13:28: Nach mehreren Stunden kam er tatsächlich wieder zurück, weil er wusste, er hat keine Chance dort.
00:13:31: Er hatte gar keinen Zugang in die Notaufnahme und ist dann wieder mit dem Sohn zurückgekommen.
00:13:38: Aber wenn ich wusste wie geht es jetzt weiter?
00:13:40: Ich meine wir waren im Ferienhaus.
00:13:41: den Kindern was langweilig, die sind hier rumgetroppt Und Die war noch tatsächlich beunruhigt, weil Papa nie ausgefallen ist.
00:13:49: Papa war noch nie krank.
00:13:50: Papa musste schon erst recht nie ins Krankenhaus und dann wird der mit einem Krankenwagen abtranspontiert und die haben ihn ja gar nicht wach gesehen.
00:13:58: Also für die Kinder war es ein Schock und ich habe sie nur beruhigt.
00:14:00: Und hab gesagt, Papa hat nur hohes Fieber und der muss jetzt erst mal gucken und braucht Medikament dann kommt er wieder zurück.
00:14:07: So habe ich mir auch tatsächlich gehofft dass das der Fall sein wird.
00:14:10: von den Flecken habe ich den Kindern gar nicht so erwähnt.
00:14:14: Im Tag haben wir da mit den Kindern am Strand verbracht.
00:14:16: mein Schwiegervater ist Gott sei Dank bei mir geblieben.
00:14:19: Und gegen achtzehn Uhr hat mich mein Ehemal mit einer wirklich wütenden Stimme angerufen Und er sagt, Schatz komm und hol mich bitte hier ab.
00:14:27: Die machen hier nichts mit mir.
00:14:28: ich habe hier Durst mein ganzer Körper brennt.
00:14:30: Ich hab Schmerzen überall.
00:14:31: Ich krieg hier gar nix.
00:14:33: Ich muss ehrlich sagen, ich war dann wieder froh weil ich dann gesehen habe dass mein Mann wieder eine Powerhände Stimme hat und hab gedacht gut man Alessandro ist wieder zurück Also kann es nicht so schlimm sein!
00:14:43: Und in dem Moment als er so ein Theater veranstaltet hat natürlich auf Deutsch sind die Ärzte auf ihn zugekommen.
00:14:52: sich entschuldigt, er sagt ich muss jetzt schnell auflegen die kommen es doch zu mir.
00:14:55: Das Telefonat wurde beendet und ich stand dann da und war ehrlich gesagt etwas erleichtert.
00:15:00: nach einer guten Stunde hat mich natürlich das Krankenhaus angerufen und hat mich gebeten sofort ins Krankenhaus aufzutauchen.
00:15:08: Nicht natürlich okay klar.
00:15:10: was ist jetzt los?
00:15:11: Was erwartet mich jetzt im Krankenhaus?
00:15:13: Habt ihr Kinder gepackt stellen in das Ferienhaus zurück?
00:15:16: Hab die Große drum gebeten, die Kinder abzuduschen und zu warten bis wir wieder zurückkommen.
00:15:20: Mein Schägerfahrt und ich haben uns dann auf den Weg ins Krankenhaus gemacht.
00:15:23: Das war ca.
00:15:24: von zwanzig Kilometer vom Ferienhaus entfernt wo wir die Unterkunft gemietet hatten.
00:15:29: Als wir da angekommen sind kam die Ärztin raus Die Bereitschaft hatte und den Fall meines Mannes angenommen hat Auf mich zu und hat mich informiert.
00:15:38: Praktisch hätte sie mir auch am Telefon sagen können um ehrlich zu sein dass mein Mann in guten Händen ist das man ihnen Laborwerte abgenommen hat dass sie weitest gehen und bestmöglich meinen Mann versorgen werden.
00:15:50: Und sie wollte mich praktisch wieder zurück schicken, dann habe ich tatsächlich darauf bestanden mein Mann auf jeden Fall zu sehen.
00:15:56: Ich habe gesagt, ich gehe hier nicht weg bevor ich meinen Ehemann nicht gesehen habe.
00:16:00: Da sie gemerkt hat das sich da nicht locker gelassen haben und meine Mann auf jedem Fall sehen wollte an dem Tag oder am Abend hat sie mich doch zu ihm zugelassen.
00:16:08: Es ging praktisch nur die Notaufnahme Tür auf und ich hab sofort meinen Mann als ersten Patienten dort auf der Liege gesehen.
00:16:16: Und was ich dort gesehen habe, hat mich wirklich schockiert.
00:16:18: Also ich hab mir praktisch morgens in den Rettungswagen gesetzt mit fünf Flecken auf der Haut und als ich dort ankam ist die Tür aufgegangen.
00:16:26: er hatte eine FFP-Zweimaske an und praktisch von der kurzen Hose und ab dem T-Shirt was frei ist freie Haut waren alles nur noch dunkel verfärbt.
00:16:35: natürlich meine Reaktion war heftig.
00:16:37: Ich habe gesagt wie kann das denn sein?
00:16:39: Was ist passiert?
00:16:40: Mein Mann hat mir nun mit den Händen ein Zeichen gegeben so nach dem Motto macht langsam, gehört hab ich nicht.
00:16:48: Also er hat nur die Handgeste so ... Ich soll mich beruhigen und es soll alles gut
00:16:55: sein.".
00:16:56: Die Ärzte haben mich darauf hingleich ... Die haben mich dann gefragt, ob mein Mann so nicht war?
00:17:00: Sag ich so nein!
00:17:01: Er hatte nur diese Flecken, die ich jetzt hier auch erwähnt habe.
00:17:04: Und die haben mich wirklich an die Schulter gepackt ihn sofort mit in den Aufzug genommen und auf Intensivstation gebracht.
00:17:21: Das heißt
00:17:23: bis dato war denen auch das Ausmaß gar nicht so richtig bewusst, die haben gar nicht verstanden dass es so schnell einfach der Verlauf der Krankheit war?
00:17:31: Tatsächlich ist das die Frage die ich mir immer wieder stelle.
00:17:33: mein Ehemann wurde um zehn Uhr sechs vom Ferienhaus abtransportiert.
00:17:39: er war den ganzen Vormittag nachmittags dort bis am Abend.
00:17:42: haben die denn nicht gesehen dass sich seine Haut in dieser Zeit so stark verändert hat.
00:17:47: Also für mich auch unbegreiflich, meine natürlich auf der Notaufnahme sind viele Fälle, auch viele gravierende Fälle die man dort behandeln muss und je nach Schweregrad wird er.
00:17:58: erstens, wenn es ums Leben retten geht, wird er als Erstes versorgt egal ob er jetzt als erstes kam oder nicht.
00:18:05: aber... dass man ihn gar nicht beachtet hat, wie sich der Verlauf seiner Haut verändert hat.
00:18:10: Das hat mich auch schwer zum Nachdenken gebracht und verfolgt mich teilweise bis heute immer noch.
00:18:15: Die Verfärbungen weißt du, wie schnell dieser zeitliche Verlauf ist wenn man da nicht handelt?
00:18:21: Dass das so dunkel wird, wie es dann bei ihm war?
00:18:24: Mein Mann hat mehr Glück als ... also mehr Glück, als ... Ich weiß nicht durch welches Wunder!
00:18:35: Mein Mann, das lebend geschafft hat.
00:18:37: Wenn ich überlege dass er Rechnen wir mal erst um elf Uhr im Krankenhaus angekommen nach einer guten Stunde mit dem Krankentransport eigentlich viel zu weit und Ich ihn erst gegen zwanzig Uhr gesehen habe Das er es überlebt hat dass er schon in der Notaufnahme nicht ums Leben gekommen ist Es echt ein Wunder Weil diese Erkrankung jetzt im Nachhinein wo ich weiß woran es lag Ich sag Gott sei Dank Stand jemand an seiner Seite Und Hat meine mann von außerhalb beschützt.
00:19:05: Weil es ist so gravierend, diese Erkrankung verbreitet sich im Blutkreislaufsystem.
00:19:10: Gravieren schnell kann man eigentlich fast gar nicht aufhalten.
00:19:13: Greift das Nervensystem an Organe und natürlich alle Blutgefäße?
00:19:18: Und er hat es überlebt.
00:19:19: und ohne Gott sei Dank, ohne schwere Folgen.
00:19:23: in dem Sinne des zentralen Nervenystems ist hundert Prozent im Takt!
00:19:27: Er hatte keine inneren Organschäden davon abbekommen sondern leider Gottes oder Gott sei dank nur die entfernten Extremitäten.
00:19:36: Also, es ist wirklich ein Wunder.
00:19:40: Man rechnet bei so einer Infektion oder so eine Erkrankung wenn sie ausbricht, rennt man eigentlich gegen die Zeit.
00:19:48: Innerhalb von sechs Stunden könnte man nicht mehr am Leben sein!
00:19:53: Du hattest gerade gesagt dass man dich dann wie so zur Seite geschubst hat und gesagt hat auf in den zwölften Stock.
00:19:59: er ist auch dort hingekommen.
00:20:00: Wie ging's weiter?
00:20:02: Es ging dann weiter, ich durfte meinen Mann nicht mehr aufsuchen.
00:20:04: Ich wusste klar, Intensivstationen mussten erst mal aufgenommen werden und auf Stationen angekommen, angeschlossen werden.
00:20:09: aber die wussten immer noch nicht an welcher Krankheit mein Ehemann gelitten hat.
00:20:13: Und die Ärztin kam da nochmal auf mich zu und ich habe ja auch erzählt also mit mir kann man ziemlich offen reden.
00:20:18: ich meine ich bin ja auch im Gesundheitswesen tätig medizinischen Bereich Mein schwiege Vater war ja daneben und er hat dann auch mit übersetzt weil ich tatsächlich die Sprache nicht beherrschen kann.
00:20:28: Also ich beherrsche sie nicht.
00:20:31: Ja Das war dann wieder gut.
00:20:33: Ich habe alle seine Sachen angenommen, also seine Kleidung, seine Tasche die er dabei hatte wo sein Geldbeutel sich befunden hat und sein Handy.
00:20:42: das heißt man war auch telefonisch nicht mehr erreichbar.
00:20:45: Und als wir dann ich meine im Hintergrund waren ja auch die Kinder die ich auch im Nacken hatte weil sie allein im Ferienhaus waren und die Große war es war einfach eine unschöne Situation.
00:20:57: auf der einen Seite ist mein ehemaliges auf Intensivstation Und auf der anderen Seite waren die Kinder alleine und es war eine Wartezeit von knapp zwei Stunden, die wir da mein Schwiegerfahrt und ich hatten.
00:21:09: Nachdem man uns von der Notaufnahme rausgeschickt hat und die Wartezzeit im züften Stock.
00:21:15: Als wir dann zu Hause ankamen haben natürlich die Kinder wieder beruhigt.
00:21:18: Wir haben nichts erzählt.
00:21:19: Ich meine was soll ich dir noch erzählen?
00:21:20: Ich wusste ja selber zu dem Zeitbund noch gar nix!
00:21:23: Warum wurde ihr
00:21:24: weggeschickt?!
00:21:26: Also von der Notaufnahme wurde weggeschickt, damit mein Ehemann behandelt wird oben auf Intensivstation.
00:21:30: Er wurde dann tatsächlich ... Weil die erste gemerkt haben, dass sich sein Zustand extrem verändert hat.
00:21:37: durch meine Reaktion, die ich hatte als ich ihn eingetroffen habe, hat man entschieden, da muss eine richtige Versorgung haben und auch richtig überwacht werden.
00:21:47: Und das kann man tatsächlich nur auf Intenivstation
00:21:50: machen.".
00:21:50: Wie wurde dir das gesagt?
00:21:52: Ich meine du hast dann oben im zwölften Stock gewartet.
00:21:55: Gut, dass sie die Ärztin kam.
00:21:57: Da war wirklich eine ganz herzliche ÄrztInn.
00:22:00: Die hat mir versichert, hier ihr Bestmögliches was in ihrer Macht steht als Ärzte-Team meine Mann zu versorgen und herauszufinden woran er erkrankt ist Und wir uns alle gedulden müssen zu erwarten bis die Laborwerte auf Station eintreffen.
00:22:15: Mit diesem Wissen bin ich auch tatsächlich dann wieder zurück zum Ferienhaus gegangen bei den Kindern weil Zu dem Zeitpunkt konnte ich sowieso nicht mehr helfen und dort Zugang hatte ich sowison nicht.
00:22:24: Dein Mann hatte gesagt, dass es mehrere Stunden gedauert hat bis diese Blutergebnisse kam.
00:22:30: Hat man die Blutergebnisse dann relativ schnell dir telefonisch mitgeteilt?
00:22:34: oder wie war der Prozess?
00:22:36: Also ich bin ja gegen drei Uhr wieder zurück bei den Kindern gewesen und habe dann auch die Kinder ins Bett gelegt weil sie auf uns gewartet haben.
00:22:43: mein Schülgervater um mich meine die waren alleine im Ferienhaus fremdes Land und nachdem dann Ruhe eingekehrt ist hab ich mich auch hingelegt hab zu mir selber gesagt, ich muss jetzt schlafen.
00:22:56: Ich weiß nämlich nicht was morgen auf mich zukommen wird und bin dann eingeschlafen?
00:23:02: Ich habe einen Anruf um Null Uhr neunundfünfzig erhalten vom Krankenhaus und dort wurde mitgeteilt mit den Worten also ich übersetzte es auf Deutsch Frau Luciano!
00:23:13: Ich muss ihn leider mitteilen dass ihr Ehemann eine schwere Erkrankung hat.
00:23:17: er ist am Ende gekommen erkrankt Und das Krankenhaus war ja jetzt viel zu klein ist.
00:23:21: er muss ins nix größere Krankenhaus verlegt werden.
00:23:24: Das waren die Worte von der Ärztin.
00:23:26: Kanntest du die Krankheit?
00:23:27: Ja, als ich gehört hab, wenn ihr geguckt war bei mir schon alle Läden zu.
00:23:31: Was hast du
00:23:31: gefühlt?!
00:23:32: Ich war schockiert!
00:23:34: Ich war wirklich schockierfisch gedacht da... wie kann das sein?
00:23:36: Wo hat sich mein Mann diese Erkrankung geholt und wie geht es ihm jetzt?
00:23:41: Also ganz ehrlich, dass ich gehört habe, dass mein Mann ins andere Krankenhaus verlegt werden muss.
00:23:47: Hab' ich nur noch die ganze Nacht über Bilder gesehen, wie mein Mann in diesem Krankenhaus dass am ganzen Körper importiert wird, damit man seine entfernten Extremitäten entfernt um diese Erkrankung aufzuhalten.
00:24:00: Diese Bilder haben mich die ganze Nacht über nicht locker gelassen.
00:24:05: Die habe ich die ganze nacht überverfolgt.
00:24:07: Das war schrecklich!
00:24:09: Ich wusste nicht, würde er überhaupt jemals wieder reden können?
00:24:11: Wird er überhaupt diese Nacht überleben?
00:24:14: und ich war nicht bei ihm.
00:24:15: das hat mich am meisten gekränkt weil mein Mann ganz alleine dort war.
00:24:24: Also praktisch die Nacht von siebenundzwanzigsten auf den Achtundzwansichsten.
00:24:27: Am Achtunzwanzichsten ist er ja in Lecce im Krankenhaus angekommen, das ungefähr achtzig Kilometer von dem Ferienhaus entfernt ist von uns.
00:24:34: Das war wirklich eine Weite Entfernung und am nächsten Morgen hat sich das Gesundheitsamt von Italien bei mir gemeldet und hat mir mitgeteilt dass wir auch in Quarantäne sind.
00:24:44: also alle Menschen die mit meinem Mann zu tun hatten einen Kontakt hatten mussten sich in Quarentäne begeben und ein Antibiotikum zu sich nehmen und das dann wäre man wieder frei profilaktisch.
00:24:55: Natürlich habe ich dann zu dem gesagt, dass ich beide liebe.
00:24:57: Ich kann es sich hier einfach zur Apotheke gehen und Antibiotikum holen.
00:24:59: Vor allem kenne ich das ja bei uns, dass man für ein Antibiotikum Rezeptschein braucht, das einen Arzt ausstellen kann.
00:25:05: Und ich kann ja nicht in X-Beliebiges meinen Kindern verabreichen.
00:25:07: Da hab' ich mich ein bisschen quergestellt und hab auch tatsächlich die Karte genutzt und gesagt hab', ich kann nicht Auto fahren, mein Ehemann ist im Krankenhaus.
00:25:14: Äh...ich bin hier mit den Kindern alleine!
00:25:17: Ich kann hier nicht weg von diesem Ferienhaus.
00:25:19: Also da habe ich wirklich äh..ehm bisschen auch gelogen weil ich gedacht hab'.
00:25:24: Das geht nicht, das gesund hat meiner Kinder.
00:25:26: und tatsächlich hatte ich auch die Sorge bei der Erkrankung.
00:25:30: Nicht dass die anderen Familienmitglieder die Kinder auch noch daran erkranken weil eine gewisse Inkubationszeit in diesem Krankheitsverlauf besteht.
00:25:37: Das heißt wenn jemand infiziert ist kann es mehrere Tage dauern bis die Erkankungen ausbricht.
00:25:42: und diese Sorge habe ich wirklich den ganzen Tag die ganze Nacht davor gehabt weil ich nicht weiß oh Gott wird jetzt die komplette Familie auslöschen.
00:25:49: Hast du denn deine Kinder abgesucht, also nach dunklen Flecken gescharrt?
00:25:55: Also in dem Morgen als ich aufgewacht bin.
00:25:56: Ich konnte die ganze Nacht nicht schlafen.
00:25:58: Gegen sie morgens habe ich mich entschieden aus dem Bett auszusteigen und ich hab ja unsere Mappe dabei wo alle Untersuchungshälfte Impfbücher von den Kindern vorhanden sind.
00:26:07: Die hab' ich mir rausgeholt, hab' mit Kaffee gemacht und hab diese Tasche zwei Stunden angestarrt weil ich mir nicht mehr sicher war ob ich meine Kinder gegen Menigokocken geimpft hab oder nicht hab dann irgendwann einmal den Mut gefasst, diese Tasche zu öffnen und der Reihe nach der Kinder die Impfbücher abgesucht.
00:26:24: Und Gott sei Dank beim ersten Kind war die Menigokockenimpfung da.
00:26:28: beim zweiten Kind auch wo ich wirklich Sorge hatte was bei unserer Jüngsten?
00:26:33: weil sie in einer Zeit kam in unserem Leben als es hier bei uns auf Hochtouren ging.
00:26:36: wir fingen an nämlich die Wohnung umzubauen und da wusste ich nicht habe ich aufgrund der Zeit vielleicht bei dem Kindes versäumt diese Impfung geben zu lassen oder nicht.
00:26:45: Und als ich gesehen habe, dass alle Kinder Gott sei Dank gegen die Meningokockenerkrankungen geimpft waren war ich sehr erleichtert weil da wenigstens ein gewisser Schutz vorhanden war.
00:26:54: An mich persönlich hab' ich gar nicht mehr gedacht.
00:26:57: also das ich auch daran infiziert sein könnte ganz ehrlich ist sagt es jetzt und jetzt fällt mir das auf noch so eine lange Zeit Dass auch ich diese Erkrankung haben könnte.
00:27:07: Ich hab nur an die Kinder gedacht.
00:27:09: bis jetzt
00:27:10: Wurdest du geimpfter gegen?
00:27:11: Ich weiß es gar nicht.
00:27:12: Ich hab meine Küche noch nicht angeschaut.
00:27:15: Muss man das auch frischen lassen, weißt du das?
00:27:18: Also es ist eine Wahlimpfung im Kleinkindalter.
00:27:22: Empfehlen tun's die Ärzte.
00:27:24: Die Eltern können aber gegen diese Impfungen einen Scheidung treffen.
00:27:28: Ich habe es tatsächlich damals gemacht weil ich auch in meiner Lehre über diese Meningo-Kockenerkrankungen oder wie gelernt habe und wusste dass das wirklich so kleine Wesen ... man mit bloßen Augen nichts sehen kann, aber so gravierende Schäden hinterlassen können und jemand das Leben kosten kann.
00:27:45: Deshalb habe ich glaube ich damals auch tatsächlich die Kinder geimpft.
00:27:48: Aber aufraschen lassen weißt du nicht ob man es kann?
00:27:50: Nein also die Impfung kann man nicht auffrischen lassen, man gibt sie einmal, dass ist jetzt nicht die FSME-Impfung, also gegen die Zecken die man nehmen kann sondern es gibt tatsächlich eine Meningococco-Impfund, aber jetzt nach hinein... Weil wir nicht wissen, woran mein Mann daran durcherkannt worden ist habe ich die Kinder spezifisch auf diese ganzen Nebengruppen also auf die Unterstufen und impfen lassen.
00:28:14: Also ich hab die Kindheits noch einmal impfenlassen alle.
00:28:17: Wann war dann der erste Moment als du dein Mann wiedersehen dürftest?
00:28:21: Meine Mann habe ich das erst mal wieder am Donnerstag gesehen, donnerstagabend weil wer im Krankenhaus den Termin hatten für die prophylaktische Antibiotika-Gabe.
00:28:31: Also waren wir praktisch wieder aus der Quarantäne draußen.
00:28:33: Ich habe dann morgens mit dem ADC Kontakt aufgenommen und die haben mich auch gut beraten, welche Hilfen mir zustehen.
00:28:39: und ich muss ehrlich sagen, ich war Gott froh dass ich sie habe weil die auch gleich den Kontakt zu den italienischen Ärzten aufgesucht haben und auch dort die Informationen erhalten haben wie es meine Mann geht um den aktuellen Gesundheitszustand.
00:28:55: Und die haben mir auch Gott sei Dank erzählt das mein Ehemann selbstständig atmen kann und bei Bewusstsein ist.
00:29:01: mehr konnten sie natürlich auch nicht wissen.
00:29:04: Und dann habe ich mein Schiegervater angerufen und hab gesagt, er hat sich entschieden die Reise zu verlängern.
00:29:09: aufgrund der Erkrankung meines Mannes war ja dann länger geblieben worüber ich sehr froh bin weil sonst wäre ich wirklich komplett aufgeschmissen und ich ihn gebeten hab du ich muss jetzt dahin gehen ich muss gucken was mit alles handro ist.
00:29:23: da habe ich die Kinder fertig gemacht und uns nun zu seinem Ferienhaus gefahren Und von dort aus bin dann ich und mein Schwiegervater los, haben das Krankenhaus aufgesucht.
00:29:34: Dann hat uns ein Anruf der italienischen Ärztin erreicht und wir haben mir gesagt ja, wir sind in fünf Minuten da.
00:29:39: Sagt sie, ihr seid hier auf die Idee gekommen überhaupt ins Krankenhaus zu kommen?
00:29:43: Ihr dürft doch gar nicht!
00:29:44: Ihr seid noch in Quarantäne.
00:29:46: Hat mein Schiegerväter auch mit einer erhobenen Stimme gegangen.
00:29:49: ist nicht wahr.
00:29:50: Wir haben uns alle schon behandeln lassen, wir haben alle Antibiotikungen genommen und wir erfahren hier von den deutschen Ärzten die Informationen wie es meinem Sohn geht.
00:29:58: seine Frau ist total verzweifelt.
00:30:00: und seine Kinder wieso habt ihr euch nicht früher gemeldet?
00:30:03: Und jetzt fragt ihr mich warum ich zu meinem Sohne komme.
00:30:06: also natürlich kommen wir, wir wollen ja wissen wie's ihm geht.
00:30:09: Er hat sich uns beruhigt, er hat uns gebeten wieder zurückzufahren weil das jetzt absolut nichts bringt.
00:30:13: Es gibt klare Besuchszeiten die dort auf Intensivstation herrschen oder zur Verfügung stehen und es wäre einmal um dreizehn Uhr.
00:30:24: Und die andere wäre von achtzehn Uhr jeweils nur für eine halbe Stunde, und nur eine Person darf zu ihm
00:30:28: rein.".
00:30:29: Dann haben wir gesagt okay gut dann kommen wir am Abend noch einmal.
00:30:31: also haben wir dort den Tag verbracht bei dem Ferienhaus vom Moschegarvater und dann sind wir abends nochmal hin.
00:30:37: Tatsächlich ist ein Riesenkrankenhaus in der Universitätsklinik dort in Lecce.
00:30:42: Wir wussten gar nicht wo wir uns überhaupt melden sollen.
00:30:47: dort zu sehen.
00:30:47: Wir wussten, die Besuchszeit endet bald wieder und irgendwann habe ich dann zum Beispiel gehoffert gesagt kommen nehmen wir mal das Nebengebäude vielleicht ist dort jemand im Empfang.
00:30:55: tatsächlich war es dann so.
00:30:56: also dann habe ich auch gesagt dass diese Ärztin mich angerufen hat.
00:31:00: im fangen weil er verliegt worden ist.
00:31:02: hat man ihn nicht praktisch ganz so im system aufgenommen als war mein Mann unauffindbar dort und mit der telefon von der ärztin konnte man dann zuordnen wo er sich befunden hat und dann hat man uns dahin geschickt.
00:31:17: Dann sind wir dorthin angekommen, ich musste mich erst mal verkleiden.
00:31:22: Weil er isoliert war, musste ich mir auch Handschuhe anziehen, Mundschutz und Haube und Kittel.
00:31:30: Es war unbeschreiblich für mich.
00:31:32: Ich habe die Hände gesehen und er hat mich sofort erkannt und hat mich begrüßt.
00:31:37: also es war für mich wirklich wie wenn ich selber praktisch ein zweites Leben bekommen hab in dem Moment weil Vorstellungen hatte, wie mein Ehemann in welchem körperlichen Zustand er sich befinden wird.
00:31:49: Das wurde mir innerhalb dieser Sekunde, die ich gesehen habe und angetroffen habe sofort weggenommen.
00:31:54: Und hab dann wieder Hoffnung
00:31:55: bekommen.".
00:31:57: Wie haben die Ärzte denn auf dich reagiert?
00:32:00: Also gerade in Bezug auf den mentalen Zustand deines Mannes – weil durch eine Menigokockeninfektion kann ja auch das Gehirn in Mitleidenschaft gezogen werden!
00:32:13: Also zuerst war es mir wichtig, dass ich mal mann gesehen habe.
00:32:16: Alles andere hab' ich in dem Moment wirklich ausgeblendet.
00:32:19: Ich meine... Es haben ja auch Gedanken in meinem Kopf geschwürzt wie Meine Familie kommen mich gar nicht besuchen Die melden sich nicht!
00:32:27: Ich mein', ich konnte ihn noch gar nicht melden weil sein Telefon bei mir war Und.. Ich hatte tatsächlich Sorge gehabt.
00:32:33: Nicht das mein Ehemann denkt Dass ich mir jetzt mit den Kindern ein schönes Leben im Ferienhaus mache und am Strand Und er ist dort schwer krank im Krankenhaus, also es war wirklich die Hölle auf Erden.
00:32:44: Und deshalb war's mir wichtig erst mal nur zu erfahren wie geht das mit meinem Mann und einfach nur bei ihm zu sein?
00:32:49: Alles andere habe ich in dem Moment ausgebildet.
00:32:50: Ich hab auch gar nicht wahrgenommen was um ihn drum herum war.
00:32:55: Es war mir wichtig einfach nur mein Mann zu sehen.
00:32:57: Dann kam der Arzt und hat mich dann auch gebeten nach der Besuchzeit mit ihm zu reden.
00:33:06: Also das fand ich dann ganz toll, weil es hieß eigentlich.
00:33:08: Es gibt keine Arzt-Visite mehr und schon gar nicht eine Kurse besprechen mit den Angehörigen, weil wir ja auch schon zu spät kamen.
00:33:15: Zwar dadurch war wir ja nicht wussten wo wir hingehen müssen, kam mir natürlich so spät zu diesen Besuchszeiten.
00:33:20: Was hatte der Arzt dir da gesagt?
00:33:23: Der Arzt hat mich gleich informiert wie schwer das ist und dass Gott sei Dank die Weiterverbreitung im Blutkreislaufsystem gestoppt werden konnte mithilfe eines Antibiotikums und weiterer Medikamenten sich aber sein Gesundheitszustand sehr wage ist, also er schwebt in hohes der Lebensgefahr.
00:33:43: Gott sei Dank war zu dem Zeitpunkt sein zentrales Nervensystem nicht geschädigt und innere Organe hat ja auch schon ausgeschlossen dass die beschädigt worden sind.
00:33:53: Das war natürlich für mich eine große Erleichterung, aber er hat mir gleich von vornherein gesagt das wird auf einer Amputation hinauslaufen.
00:34:01: Was hast du dabei gefühlt als er das gesagt hatte?
00:34:04: Ich meine, tatsächlich habe ich ja schon die Nacht davor.
00:34:06: Als ich erwarnab, welcher Kangenmann man hat mit diesen Bildern gekämpft und als ich gesehen hab das doch die Gliedmassen noch da waren, war ich erleichtert und habe dann irgendwo eine Hoffnung gehabt dass es nicht der Fall sein muss, dass man eventuell doch ein Medikament findet um die Blutgefäße wieder herzustellen, um dass die Funktionen wieder vorhanden seien können.
00:34:29: also das war praktisch meine Hoffnungen über die gesamte Zeit In seinem Krankenhaus auf dem Tal, in Italien und tatsächlich auch in Deutschland hatte bis zur tatsächlichen Planung der beiseitigen Bein-Amputation.
00:34:44: Hatte der Arzt dir da schon gesagt was voraussichtlich amputiert werden müsste?
00:34:49: Ja
00:34:50: Bei allen Körperteilen oder hat er dir nur ein Teil genannt
00:34:54: Also dass die Beine auf jeden Fall wegkommen ja Und die Finger.
00:34:59: Deshalb sollte er auch das Telefon gar nicht haben Weil er nicht wollte, dass mein Ehemann mental das nicht packt.
00:35:05: Falls er merkt, dass er das Telefon gar nicht bedienen kann und deshalb hat er mich gebeten ihn auch gar nicht das Telefone vorbeizubringen weil natürlich herrscht dort eine Handysperre oder Handyverbotszone aber aufgrund dessen weil er eben noch so jung ist und erstmal mit diesem Krankheitsbild klarkommen muss sollte ihm das Telephone gar nicht bringen was für mich natürlich auch sehr schwer war weil ich ihn nicht kontaktieren konnte.
00:35:29: Jetzt wusstest du ja was deine Mann voraussichtlich passieren wird, aber er wusste das ja nicht.
00:35:35: Das hat er ja vorher erzählt gehabt.
00:35:37: Wie war das für dich mit diesem Gefühl dass du ihm das auch nicht gesagt hattest?
00:35:42: Du hatt es also mehr Information als er und du kanntest sein Voraussichtliches Schicksal.
00:35:48: wie war das Für Dich?
00:35:49: Also in dieser moment entscheidet man sich so Dieses Wissen nicht mitzuteilen weil mein Ehemann tatsächlich um seinen leben kämpfen musste.
00:35:58: Also warum sollte ich meine Mann diese Mitteilung, also diese Information mitteilen?
00:36:06: Wenn wir erst mal darauf hoffen dass er außer Lebensgefahr ist.
00:36:09: Ich meine hätte er vielleicht gewusst so früh das er amputiert werden muss Könnte es vielleicht auch den Zustand eventuell verschlechtern oder ihm das Gefühl geben dass er gar nicht weiter kämpfen muss.
00:36:27: Dann hätte der vielleicht aufgegeben und wäre gar nicht mehr da.
00:36:30: Und das war mir wichtig Informationen zu enthalten.
00:36:33: Weil ich wollte, dass mein Ehemann auf jeden Fall diese Erkrankung überlebt.
00:36:37: Egal wie danach die Folgen
00:36:38: aussehen.".
00:36:39: Du bist dann ja ins Ferienhaus zurückgefahren?
00:36:42: Was hast du deinen Kindern gesagt?
00:36:44: Ich meine, die haben ja jetzt mehrere Tage lang ihren Vater nicht gesehen!
00:36:48: Also die Kinder habe ich beruhigt und hab nur gesagt, dass sie dort Medikamente intravenös bekommen.
00:36:53: Die wissen schon um einige medizinische Abläufe weil ... Dadurch, dass ich bei der Arbeit viel erzähle was so über den Tag passiert.
00:37:05: Wussten sie manche medizinischen Wörter?
00:37:08: Und ich hab nur gesagt das Papa Infusion bekommen muss und die kann er in Medikamentenform gar nicht kriegen.
00:37:13: deshalb muss er dort im Krankenhaus bleiben bis diese Behandlung fertig ist.
00:37:18: Ich habe nicht erzählt wie schwer welcher Lebensgefahren mein Mann sich befindet.
00:37:23: es konnte ich sehen können gar nicht antun.
00:37:26: Hattest du zu dem Zeitpunkt schon die Rückreise für deine Kinder organisiert?
00:37:31: Noch
00:37:31: nicht ganz, also es war für mich nicht einfach.
00:37:36: Also ich muss ehrlich sagen diese Situation zu erfahren dass man eben an so eine hohen Lebensgefahr ist.
00:37:43: Die zeit vergeht Man beobachtet sich, man erstarrt einfach nur man steht irgendwo auf den Beinen und start in die Lehre Und man weiß gar nicht wie viel zeit tatsächlich vergangen ist.
00:37:53: Ich war nicht in der Lage den Kindern eine Mahlzeit zuzubereiten in der Lage überhaupt einkaufen zu gehen.
00:38:01: Ich war nur noch mit dem Gedanken bei meinem Mann und gebetete, dass er es überlebt.
00:38:06: Wie konnte ich?
00:38:08: Das ging nicht!
00:38:09: Und dann habe ich ja meine Schwiegermutter kontaktiert und ihr erst auch dann erzählt, in welchem Zustand sich hier so befindet und das die Kinder auf jeden Fall wieder zurück nach Deutschland sein müssen.
00:38:19: weil ich auch ganz komische Gedanken hatte.
00:38:21: Ich hatte Angst vor mir selber praktisch, dass ich eine Entscheidung treffe die ich vielleicht danach mit ihrem Ausgangspunkt nicht bereuen werde, aber ich wollte nicht meine eigene Kinder in Gefahr bringen muss ich ganz ehrlich sagen.
00:38:32: Ich habe laut mit komischen Gedanken gekämpft.
00:38:34: Was waren das für Gedanken?
00:38:37: Das wäre es für mich ein Leben gewesen wenn man jemand tatsächlich dort im Krankenhaus umkommt... ...nicht überlebt.
00:38:45: Ähm.. Ich hätte mir Vorwürfe gemacht weil die Kinder ihren Vater nicht mehr gesehen haben, die konnte ihn nicht mal richtig Abschied nehmen.
00:38:51: Für mich wär's dann auch kein Rückgang mehr zurück nach Deutschland.
00:38:55: Ich hatte mich entschieden, die Kinder zu nehmen und einfach zu fahren.
00:39:01: Und irgendwo rein ... ne?
00:39:05: Ich war nicht mehr zurückgekommen!
00:39:11: Und da war die echt Angst.
00:39:15: Alessandro hat ja erzählt, dass dann deine Schwiegermutter kamen und die Kinder abgeholt hatten... Nein,
00:39:22: mein Vater war ja mit seiner Frau dort.
00:39:24: Mein Schwiegervater mit seiner Frauen dort.
00:39:26: Und ich hab sie dann gebeten mit den Kindern zurück nach Deutschland zu pflegen.
00:39:30: Und meine schwierige Mutter habe ich kontaktiert und ihr Bescheid zu geben, dass die Kinder dann am einund dreißigsten August in Stuttgart wieder ankommen werden.
00:39:39: Und die hat dann – Gott sei Dank haben wir noch auf der Vaterheben auch schnell den Schlüssel im Briefkasten geworfen – hat hier die Wohnung sofort nach der Arbeit zur Wohnung gekommen und hat mehr oder weniger hier die Kinder empfangen und hat sich um sie gekümmert und die Kinder
00:39:54: versorgt.".
00:39:55: In der Zeit war es ja noch in Italien?
00:39:59: Wie war der Zustand deines Mannes?
00:40:02: Also er hat ja auch gar keine Mahlzeiten genommen.
00:40:04: Er hat ja praktisch nur die Infusion gekriegt über den zentralen Windkatheter, den er da angelegt bekommen hat und die erste Mahlzeit hat er praktisch am Freitagabend erst gekriegelt als ich zu Besuch dabei habe es ihm gegeben und dann nur passierte Kurs also weiche Kurs.
00:40:22: Er hatte gar keine Faszinarung mehr zu sich genommen.
00:40:24: Wie lange?
00:40:26: Wir haben am Montag den sechstundzwanzigsten August gemeinsam am Stand gegessen und seine erste Malzeit hat er am Freitagabend gekriegt.
00:40:34: Wie hat sich das für dich angefühlt, ihn dann wieder essen zu sehen?
00:40:39: Ganz ehrlich, ich hätte nicht gedacht, dass jemand es essen so auf diese Art und Weise geben muss.
00:40:45: Man konnte nicht mal der Nöpfele in die Hand nehmen!
00:40:47: Hatte er da schon verstanden was da vor ihm
00:40:50: liegt?!
00:40:50: Nein... Mein Mann hatte überhaupt nichts verstanden.
00:40:56: Er lag da wirklich nur noch da und hat sich gefragt, was sie überhaupt dort machen.
00:40:59: machen muss, er wusste gar nicht in welcher schwierigen oder welche Lebensgefahr erschwebt.
00:41:04: Er wusste es gar nicht!
00:41:06: Für ihn war's neu dass überall Manschetten an ihnen dran waren, überall Schläuche zu sehen waren mehrere Perfusoren also ich.
00:41:15: ihm war aber trotzdem nicht klar im welchem Zustand er sich befindet und das war zu dem Zeitpunkt auch gut so weil ich mich dann auch am Freitag getraut habe ihn zu fragen ob ich seinen Körper anschauen darf um zu sehen, wie weit sich diese dunkle Flecken auf seinen Körper verbreitet haben.
00:41:31: Und ich war wirklich erschrocken!
00:41:34: Natürlich hat er zugestimmt und als ich sein Rücken hinten gesehen habe... ...und sein Gesäß hab' ich gedacht ach du meine Güte zwar genauso dunkel wie die Oberschenkel, Unterschenkel und die Hände.
00:41:46: Ich hab' wirklich.
00:41:47: in dem Moment ist mir schwarz vor Augen geworden.
00:41:49: Ich war kurz vom Umkippen, vom Ummacher.
00:41:50: Ich dachte, wie soll er?
00:41:55: Was muss man ihm alles
00:41:55: amputieren?!
00:41:56: Aber ich wollte auch nicht, dass er mir was anmerkt.
00:42:00: Also ich musste praktisch noch die Starke spielen das ganze ausblenden ihn nicht beunruhigen mit meiner Reaktion und Das war nicht einfach ihnen da etwas vorzumachen und es habe mich tatsächlich gemacht.
00:42:16: Als du das gesehen hast und dir das bewusst wurde War für dich klar Dass Du hier eigentlich gerade jede Sekunde die letzten Minuten mit deinem Mann verbringen kannst.
00:42:27: Deshalb wollte ich nicht dass man immer mich so sieht.
00:42:32: Was hast du mit deinen Gefühlen in dem Moment gemacht, wenn du sie nicht vor deinem Mann zeigen konntest und auch niemand im anderen zeigen konnte?
00:42:41: Es ist nicht einfach.
00:42:43: Es ist wirklich nicht einfach.
00:42:45: voll wenn ich überlege wie man eben an davor war und jetzt isst und wir in dem moment in den Klanghaus aufenthalten diese ganzen bild die verfolgen mich wirklich immer noch.
00:42:56: es ist nicht Einfach einem Mann der dich mit vierzehn kennengelernt habe.
00:43:00: er war vierzehnt Ich hab praktisch sein ganzes Leben Wir standen uns immer Seite an Seite, haben alles gemeinsam durchlebt.
00:43:11: Die schönsten Zeiten, also wir hatten ein Paradies und die Hürde schon durchlebten.
00:43:15: Und dann diese Erkrankung... ...und ihn so zu sehen und ich konnte ihm gar nicht helfen!
00:43:20: Ich konnte ihm das Schmerz nicht abnehmen.
00:43:23: Ich konnte meinem Mann nur zu dem Zeitpunkt den Mut machen und ihn Kraft schenken weiterzumachen und gebetet, dass er das Ganze überlebte.
00:43:30: Das war wirklich für mich der schlimmste.
00:43:33: Dinge danken!
00:43:34: zu haben oder zu wissen, dass er umkommen kann.
00:43:38: Ich habe meine Mutter davor verloren!
00:43:40: Ich meine es ist der natürliche Kreislauf des Lebens das man seine Eltern in die PR dikt und nicht den Partner.
00:43:48: nicht in den jungen Jahren.
00:43:51: Das war für mich das Schlimmste.
00:43:53: Und dort diese halbe Stunde später haben uns die Ärzte auch erlaubt länger die Besuchszeit zu verlängern.
00:44:02: ich war denen wahnsinnig dankbar.
00:44:03: jedes mal wenn ich dann rausgekommen bin muss ich alles sagen Eine Schachtel Zigarette war wenig an dem Tag.
00:44:10: Ich hab da nur noch eine Zigarette nach der anderen angezogen, weil ich gedacht habe, ich muss irgendwie diese Bilder, diese Sachen vergessen was ich da gesehen hab!
00:44:17: Dein Mann hatte uns im Interview berichtet dass er dir gesagt hat, er volle nicht behindert sein.
00:44:24: Wann wurde ihm denn mitgeteilt oder wann hat er realisiert das er nicht um die Amputation hinweg kommt?
00:44:33: Also ihm hat man es am einund dreißigsten August gesagt als ich bei ihm um dreizehn Uhr im Krankenhaus zu Besuch war.
00:44:39: War die Ärztin da, weil bei der Besuchszeit am Mittag kam dann die Visite auch und hat dann mit den Familienangehörigen gesprochen.
00:44:47: Ich habe meinen Schwiegervater erlaubt diese Besuchs-Zeit wahrzunehmen, weil er ja die Sprache besser versteht und so mit mitteilen konnte wie sich sein Gesundheitszustand abläuft.
00:45:02: Und als ich dort war, weil seiner Partnerin zum Flughafen begleitet hat.
00:45:09: Ja, habe ich es damit bekommen.
00:45:12: und die Ärztin hat dann auch uns beiden nochmal erwähnt das Amputationen anstehen also dass man damit rechnen muss.
00:45:19: sie hat nicht gesagt dass es gemacht werden muss so wie der Arzt mir schon im Vorfeld berichtet hat sondern dass wir damit rechen müssen dass diese Amputationsen an stehen werden.
00:45:29: Und dann hat mein Ehemann darauf hin reagiert und er sagt ganz ehrlich nimmt mir alles ab Ich möchte kein Krüppel sein, wie soll ich für euch arbeiten gehen?
00:45:37: Wie soll ich euch
00:45:38: versorgen?".
00:45:40: Und dann habe ich ihm gesagt du stopp halb mal.
00:45:43: Ähm... Wie kannst du überhaupt so denken?
00:45:46: hast du denkst du an mich?
00:45:48: Denkst du auf deine Kinder?
00:45:49: Wir sollen wir ohne dich weiter leben?
00:45:53: und dann hab' ich die Ärztin gefragt weil ich ja das Telefon dabei hatte und wir in den Abend vorher eine mein Sohn ist diese Idee gekommen meine Mann eine Videobotschaft zu unterlassen Weil die Kinder ja keinen Kontakt mit ihrem Vater hatten.
00:46:07: Und das haben wir dann einen Tag, bevor ich die Kinder fertig gemacht habe, damit sie zum Schägervater kommen, damit die weiter zum Flughafen gebracht werden.
00:46:16: Haben wir noch schnell diese Aufnahme gemacht und da haben die Kinder ihnen Grüße ausgerichtet.
00:46:22: Und die hab' ich ihnen zeigen dürfen!
00:46:24: Und er hat gemerkt okay gut meine Familie steht hinter mir und ich hab' die Familie.
00:46:29: Also das war praktisch die Wendung... ...und ich bin in diesem Video wirklich sehr dankbar.
00:46:35: Ich selber nutze es sehr oft auch noch, um einfach mich selbst zu motivieren und diese schweren Tage – auch wenn sie manchmal sehr leicht vorkommen.
00:46:44: Aber für mich sind sie nicht leicht zu bestehen!
00:46:50: Wie war dann der Prozess als dein Mann nach Deutschland überführt wurde?
00:46:54: Er sollte ja stabilisiert werden in Italien.
00:46:58: Wie war's da, als er zurück nach Deutschland kam und was war Dein Weg?
00:47:03: Ich war erleichtert.
00:47:04: die Kinder waren ja schon hier.
00:47:05: Als mein Ehemann nach Deutschland ins Krankenhaus kam, wäre es für mich auf jeden Fall einfacher.
00:47:09: Weil ich wusste... ...dass ich einfach einen ganz anderen Zugang zu meinem Mann habe.
00:47:13: Ich darf da meinen Mann öfters besuchen und ich darf meinen Mann länger besuchen Und ich kann auch ganz anders mit den Ärzten hier kommunizieren als mit den italienischen Ärzte dort vor Ort.
00:47:24: Das wär für mich eine große Erleichterung!
00:47:26: Ich hab mich noch nie darauf gefreut wieder zurück nach Deutschland zurückzuflegen wie in diesem Jahr.
00:47:32: Wie war dann der erste Prozess, als ihr ankam?
00:47:35: Konntest du direkt mit ihm ins Krankenhaus?
00:47:38: Tatsächlich war das so.
00:47:39: Dadurch dass mein Ehemann in schwerer Lebensgefahr schwebte und aus Erlebens gefahrend war und transportfähig war wurde er mit einem ADC Krankentransporter also praktisch Lufttransport nach Deutschland verlegt.
00:47:54: Ich durfte nicht mit fliegen weil dort das ärzteteam und Pflegepersonal mit am Bord waren Und auch dort an der Maschine angeschlossen musste ich praktisch durch Umwege auch zurückgeflogen werden, aber mit dem Zwischenstopp in München zu landen.
00:48:10: Nee!
00:48:11: Ich bin erst von Brindisi nach Rom geflogen und dann von Rom nach
00:48:14: München.".
00:48:16: Wir möchten kurz einordnen was bei einem kranken Rücktransport im Ausland im Hintergrund passiert.
00:48:22: Der ADAC erklärt – Ein Rücktransport nach Deutschland passiert nicht sofort.
00:48:27: Zuerst muss der Patient stabil- und transportfähig sein.
00:48:31: Außerdem muss der Transport medizinisch sinnvoll und vertretbar sein.
00:48:36: Dafür stimmt sich das ärztliche Team des ADACs mit den behandelnden Ärztinnen vor Ort ab.
00:48:43: Es werden medizinische Unterlagen geprüft, der Zustand bewertet und geklärt welche Form des Transports überhaupt möglich ist.
00:48:52: Dann braucht es in Deutschland ein passendes Krankenhausbett.
00:48:55: Der ADAC nennt das Bed-to-Bed Service vom Krankenhaus im Urlaubsland bis in ein geeignetes Krankenhaus in Deutschland.
00:49:04: Wichtig ist auch, die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt einen Krankenrücktransport aus dem Ausland nicht und eine ADAC Plus-Mitgliedhaft kann zwar den Krankenrücktransport abdecken aber nicht automatisch Krankenhauskosten im Ausland.
00:49:20: Dafür braucht es eine Auslandskrankenversicherung.
00:49:23: Rund sechzehn Prozent der Menschen haben keinen solchen Schutz – kann das neben der medizinischen Krise auch finanziell sehr belastend werden.
00:49:38: Die wichtigsten Links findest du in der Folgenbeschreibung.
00:50:06: Ich bin seinem Freund sehr dankbar, weil er mich praktisch während dem ersten Flug schon kontaktiert hatte.
00:50:13: was überhaupt wie ich zurück nach Deutschland komme.
00:50:16: Weil das hat man ja sehr kurzfristig entschieden gegen die Flugtickets bekommen und wollte dann niemanden um die Uhrzeit stören Und habe dann auch niemanden Bescheid gesagt, dass ich auch praktisch die Flugtickets habe und zurück nach Deutschland fliegen kann.
00:50:31: Darf?
00:50:33: Dann hab' ich ihn nur schnell kontaktiert und habe gesagt, du, ich lande in München um zehn Uhr oder sag', wie du landest im München, um zehn uhr'.
00:50:41: Und da hat er mich gebeten, in fünf Minuten nochmal an das Telefon ranzugehen.
00:50:44: Da habe ich gesagt, ich weiß nicht ob ich rangehen werde, weil die Maschine um acht Uhr, um zwanzig startet... ...und ich weiß noch nicht wie pünktlich die sind.
00:50:52: Ein paar Sekunden hat er mich wieder zurückgerufen und gesagt, ich bin um zehn Uhr dreißig im Männchen.
00:50:57: Und das war dann auch wirklich so.
00:50:58: Der hat mich abgeholt und ich hatte meinen Mann versprochen weil ich ja bei der Verlegung vom Krankenhaus zum Flughafen nicht dabei sein konnte.
00:51:06: in Leedschip habe ich ihn versprochen im Krankenhaus auf ihn zu warten.
00:51:11: Das war dann noch wirklich so als die Türen aufgingen der Eingangshalle vom Krankenhouse.
00:51:16: praktisch mein Mann das erste mich gesehen.
00:51:19: Deshalb bin ich ihm auch sehr dankbar dem Kumpel der mich dann abgehult hat.
00:51:24: Wie war dann die erste Zeit im Krankenhaus?
00:51:26: Hat man dich da noch mal aufgeklärt über das Ärzteteam.
00:51:30: Es hat sich schon schnell rumgesprochen, dass ich selber dort im Krankenhaushaus gearbeitet habe und auch eine ehemalige Kollegin von dem Haus bin.
00:51:36: Deshalb hatte ich ohne überhaupt zu fragen überall Zugang gehabt auf den Stationen, auch auf der Intensivstation.
00:51:43: Wurde es sehr herzlich aufgenommen und wir haben dann die Anamnese also die Aufnahmegespräche geführt.
00:51:49: Und das Allererstes was die Schwester gesehen hat um ein Mann weil er wirklich sehr schwach aussah, ihn gefragt hat ob er Hunger hatte und was essen möchte.
00:51:56: Natürlich hat mein Mann das sofort in den Anspruch genommen und hat gesagt der hätte einen fiesen Hunger und da hat er seine feste Nahrung das erste Mal wieder bekommen.
00:52:03: also es gab ein riesengroßen Salat und dann hat sie auf der Station weiter geschaut ob noch etwas da ist und hat ihm alles mögliche angeboten.
00:52:10: aber mein Mann war zu dem Zeitpunkt nur mit diesem Salat sehr zufrieden
00:52:14: Als der Zeitpunkt der Amputation anstand.
00:52:18: wie ging es dir da emotional?
00:52:20: Also meine Hoffnung, ich sag ja, ich bin zwar aus dem Bereich.
00:52:23: Den Prozess ungefähr kenne ich.
00:52:26: trotzdem war irgendwo in mir selber als seine Ehefrau jetzt nicht als Personal vom Krankenhaus oder beruflich unterwegs sondern wirklich nur als eine Ehe-Frau und als Vater meiner Kinder gewünscht dass es irgendwo ein Wundermittel gibt um diese Amputation oder zumindest einen Bein zu verschonen.
00:52:45: Und tatsächlich war's Bis zum neunzehnten September hieß es auch oder am neunzen September hieß vom Chefarzt noch, ja da kann man ja noch den Lappen nehmen und das kann man dann doch hätten.
00:52:55: Da muss man nicht so viel amputieren Dass ein Bein geschont wird weil der Fußpuls noch deutlich tastbar war.
00:53:03: also ich habe selber ihn abgetastet und hab immer wieder die beine gefühlt Und der linke Bein war eigentlich der Fußpolz noch deutlich zu fühlen.
00:53:13: und Am zwanzigsten september war ich endlich mal ein Krankenhausbesuch bei meinem Mann morgens um sieben Uhr erleichtert.
00:53:22: Gut, es wird nur ein Bein amputiert und nicht beide.
00:53:25: Und dann erfahre ich bei der Visite Es werden doch beider amputierten zwar für mich einen Schlag ins Gesicht Weil ich ja davor gerechnet habe dass doch der eine gerettet werden kann und dann hieß es beide und da war ich wirklich.
00:53:36: also für mich hat sich da die Welt mal kurz Ist jetzt zehnmal abgestürzt und wieder hochgekommen.
00:53:42: Also das war ein sehr komisches Gefühl.
00:53:45: Die eine Ärztin hat's auch gemerkt hatten Hat mich dann auch gleich mit rausgenommen aus dem Zimmer und hat mich mehrmals umarmt.
00:53:53: Sie konnte gar nicht sagen, wir haben uns nur angeschaut und umarmte.
00:54:00: Wie hast du die Kinder darauf vorbereitet?
00:54:04: Ich daran denke bleib mir noch die Luft weg!
00:54:08: Also unsere zwei Großen haben wir das beide... also es gibt zu Familienregeln oder Familiengemeinsame.
00:54:16: ich weiß nicht wie wir das sagen egal wie schlimme ist es wir reden offen über alles und ehrlich miteinander Egal was es ist.
00:54:25: Den zwei Großen durfte ich diese Information nicht enthalten, dass mein Mann schon im Krankenhaus.
00:54:32: nach der Verlegung von *** wurde er mit der ersten OP erwartet.
00:54:37: also man hat am zwölften September die OP-Gespräche geführt, Anästhesiegespräche und am dreizehnten wurden ihn schon die Fingeralarm putiert.
00:54:46: Also das war die erste OP.
00:54:47: damit wurde ja auch erwartet auf Station.
00:54:50: Die BeinOP war für mich wirklich so Heftig.
00:54:54: Weil eben, gut mit weniger Finger kann man sehr gut leben und man kann sich einigermaßen damit zurechtfinden aber ohne Beine.
00:55:04: gerade in unserer Wohnsituation habe ich gedacht meine Güte wie sollen wir das schaffen?
00:55:08: Wie soll er hochkommen?
00:55:12: Das war hart.
00:55:14: Und dann haben wir den Kindern das am Telefon gesagt.
00:55:19: also die zwei waren zusammen Ich und mein Mann waren zusammen übers Video-Telefon Meine Schwiegermutter haben wir auch Bescheid gegeben, involviert.
00:55:26: Dass wir das jetzt in zwei Großen erzählen, je nachdem wie sie mit der Situation umgehen, dass sie wenigstens für die Kinder da ist und die Kinder auffangen kann.
00:55:33: Und... Da haben wir es den Kindern schonend beigebracht.
00:55:37: Die haben das auch sehr gut.
00:55:38: in dem Moment natürlich in unseren Anwesenheit oder vor allem in der Anwesenden hat mein Mann das gut weggesteckt und waren sehr verständnisvoll.
00:55:47: Aber die Frage der Kleinen wusste ich echt nicht.
00:55:49: also das war für mich ein Shopmoment.
00:55:51: Das war etwas was Seit dem Zeitpunkt, wo ich das erfahren habe, dass beide Beine amputiert werden müssen hat sich auch gewaltig bei mir was abgespielt.
00:55:58: Also ich bin nicht mehr die Persone, die ich mal war.
00:56:02: Weil ich nicht wusste wie erzählte ich es den kleinen Kindern?
00:56:04: Die wussten ja schon von der Hand Amputation noch nicht!
00:56:06: Wie soll ich denen noch erzählen, dass beide Beine wegkommen
00:56:08: müssen?!
00:56:08: Das hat mich wirklich sehr stark verändert...
00:56:12: Was hast du ihnen dann gesagt?
00:56:16: Eines unserer Kinder hatte ihr Geburtstag und ich wollte nicht, dass sie das vor ihrem Geburtstag erfertigt.
00:56:21: Ich wollte, dass Sie ihren Geburtstage Nicht mit dieser Information von ihrem Vater feiert.
00:56:29: Mein Sohn hatte aber auch Ende des Geburtstag und er wollte unbedingt seinen Geburtstag im Beis in seines Vaters feiern, also musste ich es im Vorfeld den Kindern irgendwie beibringen und ich wusste aber nicht wie.
00:56:42: Ich wusste nicht wie erzähle ich das den Kindern?
00:56:44: Das war für mich mit Abstand die schwerste Aufgabe und die schwereste Mitteilung, die ich meinem Leben je mache musste.
00:56:53: und ich weiß, über Schlimmeres gibt es für mich nicht mehr.
00:56:57: Als den Kleinen beizubringen das Papa auch beide fehl schon verloren hat und die Beine auch anstehen werden.
00:57:04: Diese Frage hat sich über den ganzen Tag bei mir mental gestellt wie und was?
00:57:11: weil ich nicht wusste wie ist am besten mache?
00:57:13: Wie kann ich es denen so erzählen dass sie keinen schaden davon abbekommen?
00:57:19: und vor allem weiß ich ja selber was mit mir getan hat.
00:57:22: diese information also.
00:57:25: Wir haben uns dann entschieden, die Kinder zu nehmen.
00:57:30: Also dass sich mit den Kindern ins Krankenhaus kommen also mit den drei Kleinen und dass wir beide gemeinsam das den Kindern schon beibringen.
00:57:41: Also diese kam erst mal mit dem Papa an und weil ich meine, die haben ihn ja ein mal gesehen kurz und danach haben sie Papa auch wieder nicht mehr gesehen.
00:57:50: Und das war der vierundzwanzigste September als die Kinder ihren Vater wieder gesehen haben.
00:57:57: und dann saßen wir da.
00:57:59: Die Kinder waren selbst zurückgezogen, haben sich gar nicht an meinem Mann rangetraut.
00:58:03: Weil sie ihn nicht verletzen wollten.
00:58:04: also die hatten keine Angst vor ihm Sie wollten ihn nicht Verletzten weil auch überall natürlich Motion dran hängen.
00:58:11: und Irgendwann hat mein Mann gesagt ihr könnt euch auch gerne zum ins Bett setzen.
00:58:16: Und das haben wir dann auch gemacht er war zugedeckt.
00:58:19: die haben die Beine nicht gesehen.
00:58:22: und Dann haben wir angefangen und haben gesagt ja ihr wisst ja wenn mal ein Apfel Foul ist, muss man ja was abschneiden.
00:58:30: Dann ist ja noch die andere Seite gut und man kann sie auch weiter
00:58:32: essen.".
00:58:33: So haben wir angefangen.
00:58:35: Und dann haben die gesagt Ja also die haben immer nur genickt und Ja gesagt.
00:58:39: Genickt und ja gesagt!
00:58:40: Und dann irgendwann mal haben wir uns alle aufsagen Ja aber es gibt doch Möglichkeiten Man kann dann auch Prothesen bekommen.
00:58:47: Dann is Papa Wien Held und Iron Man und Roboterbeine wird er kriegen.
00:58:51: Und da haben wir das Ding hier dann so beigebracht.
00:58:52: Ich muss ehrlich sagen diese ganzen Szenarien die ich in meinem Kopf hatte Eventuellen Möglichkeiten und Reaktionen der Kinder, die waren Gott sei Dank nicht so wie ich sie mir ausgemalt habe.
00:59:02: Sondern die haben ... waren sehr gefasst.
00:59:05: Fast schon beängstigend!
00:59:07: Wie wenn es alltäglich wäre, dass man so eine Nachricht bekommen vom Papa?
00:59:12: Und... Ich versteh's immer noch nicht.
00:59:17: Die haben das wirklich so gut aufgenommen.
00:59:19: Also die ganze Sorge, die ich mit mir rumgetragen hab, die war unbegründet zu dem Zeitpunkt.
00:59:24: natürlich haben Sie im Nachhinein jede Nacht geweint um sehr viele Fragen bestellt.
00:59:30: also Es war nicht einfach für die Kinder.
00:59:33: Ich denke, dass in diesem Haus alle unsere Familie Mitglieder – also außer mein Mann!
00:59:41: Wenn wir alleine waren sehr viele Tränen vergossen haben still und heimlich so das der Anderes nicht mitbekommt.
00:59:46: Dass wir uns alle gegenseitig etwas vorgemacht haben.
00:59:51: Jetzt ist es ja nochmal die eine Sache zu verstehen was vor einem steht und passieren wird und noch mal was anderes.
01:00:00: wenn du dann wirklich in dieser Situation bist Wie war denn der Moment für dich, als du deinen Mann den du nun mehr kanntest also ihn nicht bisher in deinem Leben kanntes jetzt plötzlich gesehen hast ohne seine Gliedmaßen?
01:00:16: Es ist sehr schwer.
01:00:18: Also ich kämpfe immer noch damit.
01:00:20: Ich kämpf wirklich immer noch Damit.
01:00:25: Ich habe vollsten Respekt von meinem Mann schon immer gehabt auch wenn ich ihn über den Tag mehrmals ärger und stichelte Und ich manchmal entrachen zu ihm bin.
01:00:32: also ich ärgere ihn wirklich ungemein gern.
01:00:35: Ich ärger ihn viel zu gern.
01:00:37: Ich bin froh, dass er das jetzt grad nicht hört weil ich das absichtlich mach.
01:00:50: was zu trinken, zu können selber.
01:01:10: Ich habe gedacht das kann nicht sein.
01:01:12: also diese Bilder die ich in dem Krankenhaus total täglich hatte.
01:01:14: Ich meine ich bin morgens angekommen und hab mein Mann versorgt.
01:01:17: Hab ihm das Essen gegeben, hab ihn das Essen angereicht.
01:01:19: Ich hab ihn gewaschen, ich hab ihm die Haare im Bett gewaschnen auch andere Sachen egal welche... ...ich hab für ihn alles übernommen!
01:01:29: Ich meine, ich habe es gerne getan.
01:01:30: wenn ich es nicht für meinen Mann tut, für wen dann?
01:01:32: Aber mit meinem Mann sozusehen, das war für mich ganz schlimm.
01:01:37: Ich meine natürlich, man geht davon aus.
01:01:39: Man späteren Alter mit siebzig, achtzig je nachdem wer zuerst das schwächere ist aber nicht mit fünfunddreißig.
01:01:48: Zu dem Zeitpunkt war mein Ehemann dreißig.
01:01:50: wir wollten eigentlich endlich unser Leben leben.
01:01:52: die Kinder sind aus dem Grübsen draußen.
01:01:55: Wir hatten unsere berufliche Leben gesichert Meine Mutter auch begleiten dürfen auf ihrer letzten Reise und da waren endlich wir dran.
01:02:07: Wir als Paar, als Familie um endlich wieder mehr Zeit für uns gemeinsam zu verbringen, mehr miteinander zu tun, finanziell standen wir nicht schlecht dar.
01:02:17: Unseren Kindern ging es gut.
01:02:18: Wir hatten ein gutes Zuhause, wir hatten unsere Arbeitsstellen.
01:02:21: die Kinder waren auch gut versorgt.
01:02:25: Und dann erlebt man genau das Gegenteil.
01:02:27: Man muss seinem Mann erstmal versorgen Man muss meine Mann die alltäglichen Dinge, die man hat essen trinken.
01:02:37: Mir fehlt gerade das Wort dafür ehrlich.
01:02:40: Das musste man ihm unterstützen ihn dabei unterstützen Es war nicht einfach.
01:02:45: und dann der Gedanke ohne Beine Gerade seine beine ich dich jede Nacht vermisse.
01:02:49: Ich traue mich immer noch nicht mal an zu fassen nachts Und in seiner Nähe zukommen.
01:02:57: Wie war denn der Prozess, als er dann entlassen wurde und hier in die Wohnung durfte?
01:03:02: Ich meine... Er hatte keine Prothesen.
01:03:06: Also ich habe ja im Vorfeld, als der Nachbarn kam, hatte ich etwas mehr Zeit und weil ich ihn da nicht mehr täglich besuchen konnte, weil die Distanz einfach zu hoch war.
01:03:19: Habe ich am Vorfeld schon eine gewisse Dinge organisiert wie zum Beispiel die Wohnraumberatung, weil das ja wirklich ein Riesenproblem ist.
01:03:29: Ich meine es ist ja so gut wie barrierefreie hier oben auf dem Stockwerk.
01:03:34: aber der Zugang in die Wohnung ist mit anderem der größte Hindernis in unserer Familie jetzt auch aktuell immer noch.
01:03:41: Deshalb habe ich eine Wohnraum Beratung machen lassen hab mich beraten lassen habe auch mit einigen Fachwirmen gesprochen und vorübergehend bei der Entlassung oder wieder ankommen zu Hause, habe ich einen Treppensteiger organisieren lassen über ein Sanitätshaus.
01:04:00: Das mir ein paar Tage vorher vor seiner Entlastung auch zugestellt worden ist und damit habe ich mein Mann monatelang also von Dezember bis August täglich rauf-und
01:04:13: runtergefahren.".
01:04:15: Wie schwer war das für dich denn dein Mann is nun mal sehr groß?
01:04:19: Und schwer, natürlich.
01:04:20: Er hatte abgenommen aber auch da muss man sagen er ist ja wirklich ein Mann.
01:04:26: und deshalb stelle ich mir die Frage wie hast du das geschafft?
01:04:28: Wie war dieses Gewicht das zu tragen?
01:04:30: Also das Gewicht dass sich getragen habe war weniger schwer als die Sorge meine Mann aus meinen Händen fallen zu lassen.
01:04:39: Ich hab jedes mal wenn ich diesen Treppensteiger in Einsatz hatte weil es so konzentriert und so fokussiert dass ich bloß nicht schwach werde und ihm praktisch mit dem Gerät fallen lass.
01:04:52: Weil ich meine, hätte ich ihn fein gelassen, dann wäre er wirklich nicht mehr zu retten.
01:04:58: Deshalb habe ich das hingenommen.
01:04:59: ganz ehrlich mir war es egal was das für eine Last ist.
01:05:03: Hauptsache mein Mann ist Zuhause.
01:05:04: Hauptsachte er ist hier bei uns.
01:05:05: Das war eine toten Stille.
01:05:07: Die ganze Wohnung hat einfach diesen Lebensgeist verloren, diese Harmonie hier.
01:05:12: Es war wie wenn man auf einer Beerdigung wäre und eine Beerdigungsstimme.
01:05:17: Das war wirklich einfach trostlos.
01:05:20: Seine Plätze zu sehen die nicht besetzt waren, nicht belegt waren, ihnen durch die Wohnung nicht laufen zu sehen oder überhaupt zu sehen – das war schrecklich!
01:05:27: Deshalb war mir alles egal in dem Moment.
01:05:29: Hauptsache er ist wieder Zuhause bei
01:05:30: uns.".
01:05:32: Ich stelle mir das im Alltag extrem schwierig vor gerade... Bei deinem Beruf, denn da gehört auch Schichtdienst dazu.
01:05:38: Du kannst ihn ja nicht einfach immer von A nach B bringen, immer hoch und runter?
01:05:42: Das ist derzeitlich gar nicht möglich!
01:05:43: Wie habt ihr das
01:05:44: gemacht?!
01:05:45: Also als ich... Ja gut, ich habe ja Spätdienste.
01:05:49: Ich war ja bis zu dem Zeitpunkt noch im ambulanten Pflegedienst Und Kostadang ist meine Arbeitsstelle gar nicht so weit weg von mir entfernt.
01:05:57: Deshalb konnte ich zwischen den Diensten auch nach Hause kommen und mein Mann versorgen.
01:06:02: Die Anfangszeit unserer jüngste Tochter war ja noch im Kindergarten.
01:06:05: Deshalb bin ich morgens zum Dienst, hab meine Schlüssel genommen.
01:06:08: Hab die Medikamente genommen und mein Dienst vorbereitet.
01:06:10: Hab auch schon die ersten Kunden besucht.
01:06:13: Und dann bin ich zwischenzeitlich nach Hause gekommen.
01:06:16: Die anderen vier waren ja so gut wie selbstständig.
01:06:18: Haben sich angezogen, fertig gemacht.
01:06:19: alles andere habe ich ja schon vorher vorbereitet... ...hab dann die Kleine fertig gemacht, bin zum Kindergarten, hab sie in den Kindergaten... gebracht und dann bin ich weiter zur Arbeit gegangen.
01:06:29: Als Nacht ein paar Kunden, bin ich wieder nach Hause gekommen, habe meinen Ehemann versorgt.
01:06:34: Zwischen den Diensten bin ich zweiein bis dreimal nach Hause gekommen um auch das Ganze hier zu Hause zu managen und noch meinen Eheman zu versorgen.
01:06:43: Er hat ja auch starke Wunden gehabt wirklich gigantische Wunden.
01:06:48: Seine Verbandswechsel haben mehr als eine gute Stunde gedauert weil es an allen Extremitäten war.
01:06:56: Ja, also ich muss jetzt praktisch immer zwischen Arbeit und Zuhause hin und her switchen.
01:07:02: Wie ging das für dich emotional?
01:07:04: Ich stelle mir das so unfassbar stressig vor!
01:07:07: Und du kannst auch da deine Emotionen ja keinen Raum geben.
01:07:11: Ganz ehrlich, ich weiß es gar nicht wie ich's geschafft hab.
01:07:13: Jetzt ihm nach hinein... ...ich weiß es nicht.
01:07:16: Ich weiß nicht welche Sender bei mir... umgelegt worden sind, um das Ganze überhaupt zu bestehen.
01:07:23: Wenn ich jetzt zurückblicke, frage ich mich woher hatte ich diese Kraft, das Ganze zu überstehen?
01:07:28: Wie habe ich das überhaupt geschafft?
01:07:31: Ich meine Arbeit den Ehemann die Kinder dem Haushalt alles andere auch...ich weiß es nicht!
01:07:38: Ich weiß es wirklich nicht.
01:07:39: was ich halt Schwierigkeiten hatte waren wenn wir Krankenhaustermine hatten weil seitdem Zeitpunkt wo ich erfahren hab dass mein Ehemmann amputiert werden muss an beiden Beinen Da hab ich ja gesagt, das hat die größte Veränderung mit mir gemacht.
01:07:58: Mit dieser Information.
01:08:01: Seitdem habe ich es sehr stark an Panikattacken gelitten oder leidet teilweise immer noch wenn ich auf dem Weg ins Krankenhaus bin.
01:08:09: Also ich durfte auf der Fahrt zu meinem Mann nicht an meinem Mann denken.
01:08:13: Ich durfte auch mit niemandem während der Fahrte telefonieren und schon gar nicht über meinen Ehemann weil ich dann immer wieder in Panikattacken gefallen bin.
01:08:22: Das erste Mal ist am einundzwanzigsten September passiert auf dem Weg ins Krankenhaus.
01:08:27: Bin nach fünf Kilometern muss ich schon anhalten, weil ich gemerkt habe es wird mir dunkel vor Augen und mein Puls wird schneller.
01:08:33: Dann hab' ich mich... hab's Auto angehalten, bin in paar Schritte draußen gelaufen, hab wieder Sauerstoff eingeatmet, hab mich dann wieder ins Auto gesetzt und bin widergefahren.
01:08:42: und das Gleiche immer.
01:08:44: die Abstände von dem Fahren her wurden immer kürzer bis ich gesagt habe ich will hier niemanden auf den Gewissen haben auf der Straße Und selber darf ich auch nicht ausfallen.
01:08:54: Habe mir einen Rettungswagen geholt und dort saß ich dann gute zwei Stunden.
01:09:00: Irgendwann haben sie sich entschieden, haben mir auch Tipps gegeben wie ich meine Atmung reguliere damit ich in diese Panikattacken nicht falle.
01:09:07: Haben mich zu einer Bäckerei gefahren der andere hat mein Auto mitgenommen und hat dann dahin gebracht.
01:09:12: Dann habe ich erst mal gegessen weil ich meine Ich hab ja auch selber gar nicht mehr gegessen und nicht getrunken An mich überhaupt gedacht, die ganze Zeit über.
01:09:21: Ich weiß gar nicht viele Mahlzeiten ich nicht gegessen habe oder wie viele Tage ich nicht ge- gessen hab und wenn dann nur kurz an mir die Kinder sehen ist jetzt am Tisch essen ein bisschen was und es war dann vorbei.
01:09:32: Was hat das in dir oder deiner Ansicht eurer Ehe verändert dass ihr nicht einfach mehr zwei Leute wart die einander geliebt haben sondern eine pflegende und einen pflegebedürftiger?
01:09:46: Also so sehe ich das gar nicht.
01:09:48: Also ich sehe mein Mann nicht als meinen Pflegefall und schon gar nicht, als die Person, die ich zu pflegen habe.
01:09:55: Ich weiß dass es jetzt aktuell eine schwere Zeit ist und wir haben uns zwar nicht so das klassische Ehversprechen gegeben in guten wie schweren Zeiten aber tatsächlich sollte eine Beziehung gerade dann für jemandem da sein wenn man in so einer schwierigen Situation ist wo einander da sein.
01:10:12: und ich sehe meine Mann nicht.
01:10:15: Ich sehe meinen Mann immer noch als mein Ehemann, den ich vor über zwanzig Jahren kennengelernt habe.
01:10:20: Und ich entschieden hab', dass sich mit ihm ein gemeinsames Leben aufzubauen und das wird sich auch nie ändern!
01:10:25: Ich hab' ihn auch bei unserem ersten Streit gesagt, komm jetzt bloß nicht auf die Gedanken, dass ich dich mit Samtern schon anfassen.
01:10:31: Du bist immer noch der Mann, den man nicht kennengelernen habe und es wird sich ja nichts ändern.
01:10:36: Also für mich ist das meine Ehemanne.
01:10:38: Die Schwierigkeiten habe ich tatsächlich nur im Schlaf weil ich im Schlafen mich nicht kontrollieren kann.
01:10:43: Ich habe nämlich gemerkt, wenn ich die Beine gesucht hab und die Beiner nicht da sind, kam wieder dieser Gedankeschritt.
01:10:47: Seine Beine sind nicht mehr da!
01:10:49: Und das hat mich in diese Panikattacken versetzt.
01:10:52: Weil dieser Gedanke jedes Mal, wenn es kommt er hat keine Beine.
01:10:55: Das ist für mich wie wenn ich jetzt gerade eben von den Ärzten erfahren hab dass die Beinen amputiert werden müssen und damit habe ich immer noch zu kämpfen aber ansonsten nicht.
01:11:05: Jetzt ist dein Mann ja in Reha gekommen.
01:11:08: Wie war der Prozess dafür dich?
01:11:11: Also als er an die Reha ging und die Beineprotesen endlich angepasst worden sind, und er sie auch erhalten hat.
01:11:18: Das erste Mal, als ich mein Mann wieder auf den Beinen gesehen habe war es für mich eine sehr große Erleichterung weil ich wusste jetzt ist der Zeitpunkt gekommen wo's eigentlich nur noch bergauf gehen kann.
01:11:27: also aus dieser Phase der Trübsahl sag' ich jetzt mal folgt jetzt die Phase endlich auf die positive Zeit zuzulaufen.
01:11:37: Und tatsächlich ist es so mit jedem Tag, wo mein Mann auch die Schritte verbessert hat und auch länger stehen konnte und auch längere Strecken laufen konnte war's für mich ein Erfolgserlebnis oder aufs Neue.
01:11:51: Wir sind immer noch in dieser Erfolgseite-Trainingphase, Verbesserungsphase um irgendwann einmal unser Leben so zu leben wie Einigermaßen es vorher war.
01:12:03: Es wird nicht mehr so sein, das habe ich ja schon von Anfang an gesagt und unser Leben hat sich um dreihundertsechzig Grad gewendet.
01:12:08: aber es ist schön meinen Mann oberhalb also wenn ich auf ihn hier hinauf blicke und nicht mehr runter zum Rollschuh weil das war für mich ein ganz neues Bild.
01:12:17: meine ich bin eine kleine Frau und er war schon ist über einen Meter achtzig groß.
01:12:23: es war ungewohnt und jetzt das hat mir wieder die Kraft geschenkt weiter zu machen sowieso weiterzumachen aber es is einfach ein schönes Gefühl wieder.
01:12:32: Dein Mann hatte davon erzählt, dass er in einer sehr kurzen Zeit dann auch gelernt hat auf den Prothesen zu laufen.
01:12:39: Wie war das für dich?
01:12:41: Also wir beide... Wir haben auch als wir die Protheses bekommen konnten wir gar nicht genug trainieren also konnten nicht genug üben üben Üben.
01:12:52: Die ersten Versuche waren hier tatsächlich schon extrem schwer vom Bett weil unser Bett sehr hoch ist.
01:13:02: Abstand der einfachste Möglichkeit, um auf die Beine aufzustehen.
01:13:05: Wir mussten von neu anfangen.
01:13:08: Das heißt überhaupt erst mal aufstehen zu lernen und dann die Schritte zu setzen.
01:13:13: Also dass wir das hier oben in der Wohnung geschafft haben.
01:13:17: Er ist auch schon zweimal hingefallen.
01:13:18: Es ist passiert, es ist nicht schlimm aber wir konnten nicht genug haben.
01:13:23: Wir sind morgens auf ich habe die Kinderversorgung, wir sind weg Und dann haben wir draußen auf der Straße mit dem Rollstuhl, weil er einen Gegengewicht hat.
01:13:32: Bis mein Mann hinterher gelaufen und hat seinen Gang verbessert und hat das Laufen gelernt bis er tatsächlich in die Reha durfte, bis der Antrag kam und die Bestätigung dass er die ambulante Reha aufsuchen darf.
01:13:44: Auch während der Zeit seiner Reha haben wir vor der Reha die Laufübungen gemacht und nach der ReHA die Lufübung gemacht.
01:13:50: also es war eigentlich praktisch.
01:13:51: schon bei den gesamten Tag haben wir Trainingseinheiten gesetzt und laufen, laufen, lernen stehen aufstehen.
01:13:58: Und wir sind immer noch in diesem Prozess umlaufen zu lernen.
01:14:01: Jetzt vor ein paar Tagen haben wir einen kleinen Familienausflug gehabt hier in der Umgebung.
01:14:06: das nennt sich eine chinesische Garten.
01:14:08: Das ist auch ganz schön dort und er wollte unbedingt diese Stufen hochlaufen.
01:14:15: Ich habe mir die Stufen angeschaut und denke so oh mein Gott!
01:14:19: Wie kommt der denn?
01:14:20: Hoch war gar kein Problem aber wieder runter war das Problem Und er hat es ja hoch geschafft.
01:14:24: Ich stand daneben und habe aufgepasst, dass er nicht wegkutscht und nicht hinfällt.
01:14:28: Da war ich schon mal erleichtert.
01:14:30: Dann bin dann einmal kurz alleine runter gelaufen oder einfach abzuschätzen schafftert ist?
01:14:34: Oder schaffte das nicht?
01:14:35: Und ich hab gemerkt, das wird schwierig!
01:14:38: Und war sehr unruhig dort... ...und ich konnte kaum aufwarten bis der endlich gesagt hat soll jetzt gehen wir wieder runter.
01:14:43: aber er wollte so wie ich ihn kenne nicht erst gar nicht dahin kommen weil er wusste es könnte schwierig werden.
01:14:51: Und als wir dann entschieden haben, erläuft habe ich da nur in dem Moment.
01:14:54: Es gab nämlich eine Stelle die ist... Da ist die Stufe über dreißig Zentimeter hoch und ich wusste wir schaffen das nicht zusammen.
01:15:03: Als er dann die StuFe runtergehen wollte bin ich abgesprungen oder sind wir in die Wiese gelandet?
01:15:09: Also es war lustig!
01:15:10: Wir haben alle gelacht.
01:15:11: Das war somit was die bessere Entscheidung in der Wiese zu landen und nicht kopfüber auf den Boden zu aufzukommen.
01:15:19: also das war schon ganz lustig.
01:15:21: Die Krankheit von Alessandro hat ja nicht nur dich und ihn, sondern eure gesamte Familie sehr beeinflusst.
01:15:28: Und auch mental ziemlich mitgenommen gerade was du erzählt hast mit dem Panikattacken.
01:15:36: aber du hattest vorhin auch gesagt dass jedes Kind für sich alleine geweint hat.
01:15:41: Habt ihr euch mal Unterstützung geholt psychologischer?
01:15:45: Also wir haben sehr viel miteinander geredet und ich habe immer gehofft, dass das ausreicht.
01:15:50: Natürlich ist es schwierig mir als Mutter vor allem emotionslos den eigenen Kindern zuzuhören welchen Sorgen Ängsten Und was ihnen in der Kopf durchgeht frei zu reden.
01:16:03: Diese Fähigkeit hab ich nicht um meine Emotionen nicht zeigen zu können.
01:16:07: Ich habe mit dem Kinder ausgesprochen.
01:16:09: also Bin mehrmals im Kinderarzt gegangen, hab über dieses Thema geredet und habt den auch relativ früh mitgeteilt was bei uns zu Hause los ist.
01:16:17: Auch in der Schule oder im Kindergarten.
01:16:20: Was ich aber wirklich tatsächlich schlimm finde ist dass man hier in Schuttgarter Umgebung keine Kinder- und Jungsuchelogen findet.
01:16:26: Ich als Mutter habe mir wirklich sehr gewünscht das die Kinder ärztlich behandelt werden auch einfach mal mit jemandem außenstehenden zu reden auch fachlich.
01:16:36: diese Kompetenzen haben wie man mit dieser Situation umgeht Und ich habe bis heute nicht geschafft, einen Kinder- und Jugendpsychologen für irgendeinen Kind zu bekommen.
01:16:45: Obwohl wir vom Kinderarzt dieses... Wie heißt das?
01:16:49: All kurz bekommen haben auf den Überweisungsschein als priorisiert weil, ich meine es hat schon viel getan ja die schulischen Leistungen der Kinder haben auch abgenommen.
01:16:59: Das Verhalten der Kinder hat sich verändert.
01:17:02: Man kriegt als Mutter ständig irgendwelche Nachrichten E-Mails Telefone Die wirklich manchmal denke ich mir so einfach Handy weg.
01:17:11: Ich will nichts mehr wissen, nichts mehr hören.
01:17:13: Weil was soll ich machen?
01:17:16: Wie soll ich mir Unterstützung holen wenn hier die Ärzte keine Zeit haben und egal welchen Arzt sich gefragt habe?
01:17:22: das ist nicht möglich.
01:17:24: Und da denke ich mir so was es in unserem Land passiert dass so viele Ärzten in der Obengebung in dieser Richtung keine Kapazitäten haben irgendjemandem aufzunehmen oder was muss passieren überhaupt einen Termin zu bekommen?
01:17:38: Das ist so.
01:17:38: die andere Frage dich mir als Mutter stell
01:17:42: Weißt du, ob es Selbsthilfegruppen oder ähnliches gibt?
01:17:45: Wo man erstmal so aufgefangen werden könnte.
01:17:49: Nein weiß ich nicht.
01:17:51: Weiß ich nicht.
01:17:52: tatsächlich weiß ist wirklich nicht weil diese Du bist jetzt die erste dem ich darauf anspricht Selbsthilfegruppe.
01:18:01: Was muss passieren dass ein Kind aufgenommen wird ärztlich behandelt wird?
01:18:06: Muss man immer von einem s Punkt reden das man dann endlich mal wahrgenommen wird ernst genommen wird?
01:18:12: Also da bin ich schon sehr stark verärgert.
01:18:13: Und über die Schule auch, dass sie sich das so einfach machen und sagen ja... So geht es nicht weiter!
01:18:18: Und ja, so können wir das nicht machen!
01:18:21: Sie sind eine schlechte Mutter weil sie ihrem Kind nicht helfen.
01:18:23: Hallo?
01:18:25: Geht's
01:18:25: noch?!
01:18:26: Ich war wirklich geschockiert.
01:18:29: Ja also falls mal jemand hört um bereites Kinder auf diesem Weg jetzt ernsthaft zu behandeln dann wäre ich froh wenn jemand sich darauf Aufmerksam macht und vielleicht sagt okay gut ich habe eine Kapazität und ich würde gerne eines der Kinder betreuen.
01:18:43: Das wäre mir schon hilfreich, gerade weil die zwei Kleinen doch mit ihrem Verhalten und einer Entwicklungsphase drin stecken.
01:18:49: Die eigentlichste wertvoll ist – jetzt sind gerade die Schubplänen, die aufgefüllt werden müssen und in den Rest des Lebens begleitet werden.
01:18:57: Das sind jetzt die Phasen wo der Charakter eines Kindes entwickelt wird.
01:19:01: Und ich kann meinem Kind als Mutter bin, ich da.
01:19:03: meine Kinder können jederzeit mit mir über alles reden!
01:19:06: Und das wissen sie auch.
01:19:07: aber es reicht leider nicht aus.
01:19:10: Es sind meine Kinder, ich reagiere ganz anders drauf.
01:19:13: Umars und U-Pass machen es auch, aber es ist anders.
01:19:15: Es ist anders als Familienmitglied.
01:19:18: Denk noch mal zurück an den Moment, als du mit deiner Familie im Ferienhaus warst und alles noch in Ordnung war, keine Symptome da waren.
01:19:26: Wofür warst du zu dem Zeitpunkt dankbar?
01:19:29: Also an dem Nachmittag bevor mein Ehemann den Fieber bekommen hat mussten wir leider früher zurück zum Ferienhaus gehen weil er dort sehr stark geredet hatte ein heftiger Sturm aufkam.
01:19:39: Wir haben gehofft dass das Sie schnell dort bessert, aber es war nicht der Fall.
01:19:44: Also haben wir uns entschieden ins Ferienhaus zurückzufahren.
01:19:46: Komischerweise kam dann wieder die Sonne raus und wir haben dort Musik laufen lassen.
01:19:53: Und mein Mann ist kein guter Tänzer gewesen!
01:19:55: Also deshalb haben wir das auch während der Fahrt eigentlich vorgenommen eine Tanzkurs gemeinsam zu besuchen damit er endlich mit mir auch tanzen kann weil das wirklich mal Wunsch war.
01:20:06: ich tanze unheimlich gern und er konnte die Schritte nicht oder gar keine Rhythmus gab.
01:20:12: Aber dem Nachmittag kam er und wir haben draußen im Hof gemeinsam getanzt.
01:20:18: Und ich erinnere mich sehr gerne immer noch daran.
01:20:21: Wenn du jetzt an den Moment zurück denkst, wo du deinen fünf Kindern oder euren fünf Kindern das sagen musst, dass was deinem Mann bevorsteht... Was würdest du anderen Eltern mitgeben wollen die vor einer ähnlichen Herausforderung stehen?
01:20:39: Also ich würde tatsächlich nicht vorher anfangen.
01:20:42: also Die Nachricht zu selber zu verarbeiten kostet viel Kraft und Energie.
01:20:48: Und man sollte mit der Familie, gerade wenn es kleinere Kinder sind... ...und je nachdem auch wie die Verhältnisse in der Familie sind.
01:20:54: ich meine Es gibt ja Familien, die kommunizieren kaum miteinander und da gibt es Familien die kommunizin sehr viel miteinander.
01:21:01: Ich würde immer sagen also erst sollte man sich einigermaßen den Griff bekommen und ihre Tatsache ins Auge sehen und das aufnehmen bevor man andere Familienmitglieder damit konfrontiert.
01:21:12: und vor allem ich habe dafür gesorgt, dass wir wirklich auf Augenhöhe mit den Kindern sind.
01:21:19: Dass wir tief in die Augen der Kinder schauen und das wir ganz nah beieinander waren.
01:21:24: also wir waren wirklich umschwingt von uns.
01:21:26: sie saßen auf dem Bett und ich hab' die Kinder angeschaut.
01:21:29: Wir haben so positioniert dass wir die Kinder komplett im Blick haben mein Mann und Ich Und dass wir mit diesem Thema behutsamen und schonend rangehen sodass es auch das Kind sehr gut verstehen kann was kommen wird Und natürlich auch sofort, welche Möglichkeiten es gibt um diese Sache so gut wie möglich zu meistern.
01:21:52: Also so haben wir das Unsinnchen dabei gebracht und ich muss ehrlich sagen, ich hatte wirklich die Hölle durchlebt und auch diese Gedanken, die haben mich innerlich gefressen.
01:22:01: Wie erzählst du den Kindern?
01:22:02: Und damit mit dieser Taktik sage ich jetzt mal habe ich auch gemerkt, wie stark Kinder sind Und wie gewachsen auch Kinder sind, gewisse Dinge doch anzunehmen wovor wir erwachsene Schwierigkeiten haben oder zu kämpfen haben können.
01:22:19: Manche also Kindern das doch besser aufnehmen weil sie die stärkeren von uns sind.
01:22:25: Wenn du jetzt dich vor dir hättest oder nachdem Du gerade erfahren hattest dass eine Amputation stattfinden wird Wie würdest du heute mit dir selbst reden wollen um dich zu regulieren?
01:22:42: Ich sage ja, ich erlebe diese Momente tagtäglich immer noch.
01:22:46: Sobald mir bewusst wird dass mein Mann wirklich keine Beine hat verfalle ich genau wieder in dem Punkt wie an dem zwanzigsten September, vierundzwanzig.
01:22:57: Genau so geht es mir.
01:23:01: Deshalb ist gibt aktuell noch keiner.
01:23:05: Was wünschst du dir für deine persönliche Zukunft, Iriama?
01:23:12: Ganz ehrlich habe keine Wünsche!
01:23:15: Ich habe keine wünsche und ich werde mir auch nichts beim Leben ausmalen Aber tatsächlich habe ich keine Vorstellung mehr.
01:23:23: Für mich herrscht nur noch ... Das ist so makaber eigentlich, wenn man sich das anhört aber es ist tatsächlich so.
01:23:31: Ich hab keine Zukunftsperspektive mehr.
01:23:35: Elianne, ich finde du bist wirklich eine wirklich krass beeindruckende Frau ein krasses Vorbild als Ehefrau und auch als Mutter Und ich danke dir dafür dass du deine Geschichte mit uns geteilt hast.
01:23:45: Vielen Dank
01:23:46: Danke schön!
01:23:47: Wir wünschen dir alles erdenklich Liebe und alles Gute für dich Deine Familie und eure Zukunft.
01:23:53: Vielen Dank liebe Sania.
01:23:56: Wenn dich Iliamas Geschichte berührt hat, dann findest du in den Show Notes den Link zu einem Spendenaufruf.
01:24:03: Ihr Ehemann braucht ein Außenaufzug damit der Barriere frei ins Sein Zuhause kommt und mit seiner Familie wieder mehr Alltag leben kann!
01:24:10: Wenn Du ihn dabei unterstützen möchtest freuen wir uns wenn Du über den Link spendest.
01:24:16: Du willst selbst bei uns dabei sein oder hast einen Teamvorschlag?
01:24:20: Denn melde Dich auf unserer Website oder unsere Social Media.
01:24:23: Wenn du von den besprochenen Themen betroffen bist oder Unterstützung benötigst, dann zögere nicht Hilfe in Anspruch zu nehmen.
01:24:33: Hol die Unterstützung bei professionellen Hilfeinrichtungen oder dir vertrauten Personen.
01:24:37: Bis zum nächsten
01:24:41: Mal!
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